Wie ich meine Freeletics Hellweek überlebte – und was danach kommt

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Hellweek und meine Grenzen

Nachdem ich in meinen beiden vorherigen Artikeln meine ersten Tag der Freeletics Hellweek sowie Tag 2 und 3 beschrieben habe lest ihr in diesem Artikel, wie ich im zweiten Teil der Hellweek an meine Grenzen gekommen bin.

Zwangspause und körperliche Grenzen am 4. Tag

Freeletics lehrt dich, nicht aufzugeben, wenn dein Kopf dir sagt, dass du eine Pause brauchst sondern erst wenn dein Körper diese Pause einfordert.

Nachdem ich die ersten drei Tage der Hellweek abgeleistet hatte zeigt mir mein Körper am vierten Tag die rote Karte und ich verbringe den Tag zittrig und mit starkem Muskelkater auf dem Sofa. Zu wenig Schlaf und beruflicher Stress machten mir einen Strich durch die in der Hellweek besonders wichtige Regenerationsphase und ich muss an diesem Tag das Training aussetzen. Mit viel Wärme, Badewanne und gesundem Essen versuche ich meinem Körper die nötige Ruhe zu geben. Bei allem Ehrgeiz und dem Tempo, welches euch der Coach vorgibt, hört dennoch auf euren Körper!

Mit einem Tag Verspätung starte ich also in meinen 4. Trainingstag und widme mich einer erneuten Aphrodite und weiteren 100 Situps am Morgen sowie einer runde Apollon am Abend. Meine Arme brennen von den vielen Burpees und auch meine Beine machen deutlich, wie anstrengend die letzten Trainingstage zuvor bereits waren.

Um die Regeneration nach diesen drei Workouts zu fördern gönne ich mir ein heißes Bad und massiere meine schmerzenden Beine mit der Blackroll. Die Blackroll ist eine Schaumstoffrolle, welche zur Selbstmassage genutzt werden kann und dabei die Muskulatur, das Bindegewebe und die Faszien lockert.

Schmerzende Muskeln mit der Blackroll lockern
Schmerzende Muskeln mit der Blackroll lockern

Tag 5 – Iris, ich kündige dir die Freundschaft!

Am fünften Tag plant der Coach für mich eine verkürzte Version von Iris und eine kurze Runde Metis. Ich merke wie meine Kondition im Lauf der Woche besser wird, meine Muskeln aber an diese hohe Belastung und kurzen Regenerationszeiten nicht angepasst sind und vor allem Iris mich an meine körperliche und mentale Grenze bringt.

Während Iris in der Endurance-Variante mit Mountain Climbers daher kommt verlangt der Coach in der Strength Version je Runde 100 Froggers. Aus dem Liegestütz-Stand springt der Athlet dabei nach vorne und bringt im Sprung die Füße neben die Hände und springt direkt wieder zurück in den Liegestütz-Stand. Diese Übung beansprucht neben den Armen und Schultern die Rückenmuskulatur sowie die gesamte Beinmuskulatur, vor allem beim schnellen Sprung nach vorne.

Wie Froggers ausgeführt werden zeigt nachfolgendes Video

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Ich merke wie schwer es mir fällt allein zehn Froggers am Stück zu machen. Iris verlangt nach einem Lauf von einem Kilometer vier Runden mit jeweils 100 Froggern und Jumping Jacks von mir. Jedes Hunderter-Paket fühlt sich an wie eine unendliche Reise, begleitet von stillen Flüchen. Am Anfang von Freeletics war Aphrodite mit fünfzig Burpees in der ersten Runde mein Panik-Workout. Heute wurde es eindeutig von Iris abgelöst.

Endspurt und Nachholarbeiten am 6. Trainingstag

Am sechsten Trainingstag starte ich am Morgen mit einer Aphrodite in der Endurance Version: Sprawls statt Burpees und Crunches statt Situps. Das Workout läuft zügig durch und bereits nach 30 Minuten ist die erste Tagesaufgabe erledigt.

Klimmzug
Nach 15 Wochen Freeletics ist das unvorstellbare geschafft – ich mache Klimmzüge!

Um den Schwung noch mitzunehmen hänge ich direkt den Gott Ares dahinter und übe mich in Klimmzügen, Situps und kurzen Sprints. Vor Freeletics war es undenkbar überhaupt nur einen Klimmzug zu schaffen. Nun absolviere ich Workouts mit ganzen Sätzen von Klimmzügen, wenn auch bei steigenden Wiederholungen unterstützt durch ein Pullup-Band. Wie man ein Pullup-Band benutzt beschreibe ich im vorherigen Artikel meiner Hellweek.

 

Um die Hellweek an diesem Tag abzuschließen muss ich am Abend noch ein Workout nachholen: Iris. Schon wieder Iris.

Laufen und Jumping Jacks sind kein Problem für mich, aber die Frogger zeigen mir jeden einzelnen müden Muskel in Schulter, Po und Oberschenkel auf.

Ich motiviere mich in der Annahme, dass ein Workout, welches so mühsam ist auch super effektiv sein muss und beiße die Zähne zusammen. Ich brauche unendlich lange für dieses letzte Workout. Selten hat mich Freeletics länger als eine Stunde pro Workout gekostet, diesmal ist es jedoch utopisch unter einer Stunde fertig zu werden. Aber irgendwann ist auch die letzte Wiederholung geschafft. Und mit diesem letzten Workout ist nicht nur meine Hellweek sondern auch meine 15-wöchige Freeletics-Reise zu Ende.

Danke Coach für diese Herausforderung!

Und jetzt? Was passiert nach den 15 Wochen?

Pause. Durchatmen. Und dann habe ich mir direkt noch am selben Tag den zweiten Coach für die folgenden 15 Wochen gekauft. Diesmal will ich Freeletics jedoch mit dem Fokus auf Cardio & Strength nutzen. Was mein neues Zwischenziel für die kommenden 15 Wochen wird?

Toes to bar! Mal sehen wie lange es dauert, bis ich diesen Skill in der Freeletics App freischalten kann.

Wie es mir bis dahin ergeht lest ihr hier auf vegan-freeletics.com und auf unserer Facebook-Seite Vegan Fitness & Food Lovers.

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Vorliegend habe ich meine eigene Erfahrung beschrieben. Das sind die Effekte, die ich bei mir gespürt habe. Diese können bei jedem unterschiedlich ausfallen. Die beschriebenen Erfahrungen sind keine wissenschaftlichen Erkenntnisse und keine Tatsachen Behauptungen. Sämtliche Inhalte dieser Seiten sind keine Heilaussagen und ausschließlich informativ, sie dienen keinesfalls als Ersatz für eine ärztliche Behandlung. Mehr dazu hier