Vitamin D ist ein wichtiges Vitamin für unseren Körper und kann durch Sonnenstrahlen auf unserer Haut gebildet werden.

12 spannende Fakten über Vitamin D

Heute erfährst du alles zum Thema Vitamin D, wie genau es angewendet wird, wie es wirkt und was bei einem Mangel oder einer möglichen Überdosierung passieren könnte.

Für dieses spannende Thema habe ich mir wieder den erfahrenen Heilpraktiker Reinhard Clemens zur Seite geholt.

Die Vitamin D Zufuhr ist auch im Winter besonders wichtig für den Körper.Zusammen mit Vitamin B12 ist Vitamin D3 sicher das bekannteste Vitamin. In den letzten 2 bis 3 Jahren gab es einen regelrechten Hype um Vitamin D, was damit zu tun hat, dass viele neue Studien veröffentlicht wurden und es neue wissenschaftliche Erkenntnisse dazu gibt. Deshalb lassen immer mehr Menschen ihren Vitamin-D-Spiegel messen.

Nach offiziellen Studien kann gesagt werden, dass bis zu 80 % der Menschen an einem Vitamin-D-Mangel leiden, was jedoch in keinem Zusammenhang zu einer veganen Ernährung steht. Reinhard Clemens hatte in den letzten 2 bis 3 Jahren bei einigen hunderten Patienten den Vitamin-D-Spiegel gemessen und kaum ein Patient hatte einen normalen Spiegel (vor allem im Winter).

Klingt gut? In diesem Beitrag erfährst du:

  • Was ist überhaupt Vitamin D und was bewirkt es?
  • Wie kann Vitamin D aufgenommen werden?
  • Woran erkenne ich einen Vitamin-D-Mangel?
  • Wann sollte Vitamin D supplementiert werden und wie?

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Was genau ist Vitamin D?

Aus biochemischem Hintergrund kann gesagt werden, dass es ca. 5 Vitamin-D-Typen gibt. Die Vitamin-D-Gruppe besteht aus Vitamin D1 bis 5. Die wichtigste und für uns relevanteste Form ist Vitamin D3. Vitamin D hat eine Sonderstellung unter den Vitaminen.

Strenggenommen wird auch darüber diskutiert, ob es überhaupt als Vitamin bezeichnet werden kann, da mit Vitaminen Stoffe gemeint sind, die mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Vitamin D hat die Besonderheit, dass wir es über die Haut aufnehmen können. Wenn UVB-Strahlen auf unsere Haut treffen, während wir in der Sonne sind, kann in der Haut eine Vorstufe von Vitamin D gebildet werden.

Dazu benötigen wir eine gewisse Cholesterol- bzw. Cholesterin-Menge, welche der Körper aus Fettsäuren selbst herstellen kann. Dafür müssen wir Fett über die Nahrung zuführen und erhalten das Cholesterin im Körper, woraus die Vorstufe Cholecalciferol hergestellt wird. Dies muss wiederum in Leber und Niere aktiviert werden.

Aus diesem Grund sind eine gesunde Leber sowie gesunde Nieren sehr wichtig. In der Leber wird die Speicherform von Vitamin D hergestellt, das sogenannte 25-OH Vitamin D3 (25-Hydroxy Vitamin D3), auch Calcidiol genannt. Diese Form wird für gewöhnlich im Blut gemessen, um den Vitamin-D-Spiegel zu bestimmen.

Das ist jedoch noch nicht die aktive Form. Aktiviert wird es dann größtenteils in der Niere und in anderen Körperzellen. Die aktive Form von Vitamin D ist dann das 1,25 OH 2 Vitamin D3 (1,25 Dihydroxycholecalciferol), auch Calcitriol genannt und hat eine hormonähnliche Wirkung.

Deshalb sprechen wir in diesem Zusammenhang auch vom Vitamin-D-Hormon, da es sich wie Steroidhormone auch von Cholesterin ableitet und mit diesen eine strukturelle Ähnlichkeit besitzt. Damit das Vitamin D wirksam wird, benötigen wir an der Zelle sogenannte Vitamin-D-Rezeptoren, welche durch Vitamin D aktiviert werden, um darüber den Stoffwechsel der Zelle zu steuern.

Da wir Vitamin-D-Rezeptoren an Zellen fast im ganzen Körper finden, hat es ebenso einen Einfluss auf alle Organsysteme. Ganz bekannt ist Vitamin D dafür, dass es den Calciumstoffwechsel reguliert. Darauf fokussiert sich auch die Schulmedizin noch immer, was jedoch eine etwas eingeschränkte Sichtweise darstellt.

Das heißt, Vitamin D fördert die Calciumresorption aus der Nahrung und den Einbau von Calcium in die Knochen und ist somit sehr wichtig für die Knochengesundheit. Aus diesem Grund wird kleinen Kindern oder Säuglingen im ersten Lebensjahr seit den sechziger Jahren Vitamin D substituiert, weil damit das Knochenwachstum gefördert und die Knochenkrankheit Rachitis (Knochenwachstumsstörung) verhindert wird.

Damals bekamen die Kinder noch Lebertran zu trinken, doch mittlerweile gibt es Vitamin D in Tablettenform und die Schulmedizin verabreicht es im ersten Lebensjahr. Würden wir alles aus der schulmedizinischen Sicht betrachten, könnten wir an dieser Stelle stoppen, da man bisher noch nicht darüber hinausgeht, obwohl es viele Studien zu diesem Thema gibt.

Es sollten jedoch auch größere Kinder und Erwachsene auf ihren Vitamin-D-Spiegel achten, da es bei weitem nicht nur für die Knochen wichtig ist.

Du schaust dir lieber ein Video an? Dr. med. Petra Bracht im Interview über Vitamin D

Was bewirkt Vitamin D?

Neben einem gesunden Knochenaufbau und der Regulierung des Calciumstoffwechsels, ist Vitamin D auch sehr wichtig für das Immunsystem, da es über Vitamin-D-Rezeptoren jede Zelle im Körper erreicht. Immunzellen haben Vitamin-D-Rezeptoren.

„Vitamin D kann in Immunzellen die Immunabwehr verstärken und ist an der Bildung bestimmter Defensine beteiligt, die zur Abwehr von Krankheitserregern beitragen.“

Auch kann Vitamin D zu einer schnelleren Heilung von Entzündungen beitragen. Auf der einen Seite wird das Immunsystem also gestärkt und auf der anderen Seite hat Vitamin D auch regulatorische Eigenschaften.

Das ist ein sehr wichtiger Punkt, denn viele Menschen leiden heutzutage unter Allergien wie Heuschnupfen, Asthma oder an Autoimmunkrankheiten wie Neurodermitis oder Multiple Sklerose. Hier hat sich gezeigt, dass eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung die Krankheitshäufigkeit und die Krankheitsintensität mindern kann.

Gerade zum Thema Multiple Sklerose gab es eine Studie, die gezeigt hat, dass diese Krankheit besonders im nördlichen Breitengrad auftritt. Je weiter wir also in den Süden kommen, desto niedriger ist die Krankheitshäufigkeit. Daher ist es sehr naheliegend, dass die Vitamin-D-Produktion auf derartige Krankheiten Einfluss hat.

Studien konnten ebenso zeigen, dass das Immunsystem durch Vitamin D reguliert wird und chronische Entzündungen, Autoimmunkrankheiten und Allergien in ihrer Intensität gemindert werden können. Zudem hat Vitamin D natürlich auch einen präventiven Nutzen.

Vitamin D hat ebenso einen Einfluss auf den Fettstoffwechsel, was bei Diabetikern eine Rolle spielt. Es kann dabei helfen, den Fettstoffwechsel sowie den Blutdruck zu regulieren. Bei Diabetes wird unter zwei Diabetestypen unterschieden.

Bei Typ 1 (meist autoimmun verursacht) sowie bei Typ 2, der sogenannte Altersdiabetes (meist durch schlechte Ernährung verursacht), wurde ersichtlich, dass bei einer guten Vitamin-D-Versorgung die Krankheit seltener oder verminderter auftritt, da Vitamin D die Insulinverwertung verbessert.

 

Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die eine Folge von Diabetes oder hohem Blutdruck sein können, treten auch bei einer guten Vitamin-D-Versorgung seltener auf. Auch gegen Demenzerkrankungen wie Alzheimer kann Vitamin D vorbeugend wirken. Zudem haben Studien gezeigt, dass Vitamin D vor einigen Krebsarten präventiv schützen kann.

Zwar kann die Krankheit nicht vollständig verhindert werden, aber zumindest kann die Krankheitshäufigkeit reduziert werden, was für Brustkrebs und Darmkrebs nachgewiesen wurde. Auch ist es nahe liegend, dass Hautkrebs seltener auftritt, wenn wir ausreichend mit Vitamin D versorgt sind.

Zunächst klingt das etwas paradox, da einerseits gesagt wird, die Sonne verursacht Hautkrebs, aber andererseits produzieren wir im Körper weniger Vitamin D, wenn wir uns vor der Sonne schützen. Das führt wiederum zu einem geringeren Schutz vor Krankheiten.

Hier scheiden sich also die Geister, ob wir uns nun vor der Sonne schützen sollen, um unsere Haut nicht durch die UV-Strahlen zu gefährden oder ob wir viel mehr, aber gemäßigt in die Sonne gehen sollen, um genügend Vitamin D zu produzieren, welches eben sehr wichtig für unsere Gesundheit ist.

Aus diesem Grund ist Vitamin D heutzutage ein so aktuelles Thema

Der Hype ist relativ neu, da man mittlerweile weiß, dass Vitamin D nicht nur für die Knochen wichtig ist, sondern auch für das Immunsystem und viele andere Krankheiten präventiv verhindert werden können. Letztlich war die Industrialisierung eine wichtige Zäsur, wenn wir ca. 100 Jahre zurückdenken.

„Damals sind viele Menschen, die als Landwirte oder Bauern den ganzen Tag draußen waren, vom Land in die Stadt gezogen.“

Plötzlich waren sie Arbeiter in Fabriken in der Großstadt, haben in dunklen Hinterhöfen gelebt und es lagen viele Schadstoffe in der Luft, welche die Stadt regelrecht verdunkelten.

Menschen konnten kaum mehr die Sonne sehen und auch die Ernährung verschlechterte sich, da die ehemaligen Landwirte sich nicht mehr selbst versorgen konnten. Zu dieser Zeit ist das Thema Rachitis (Knochenwachstumsstörung) bei Kindern ganz groß geworden und es wurde damit begonnen, einen Zusammenhang mit mangelndem Vitamin D darin zu sehen.

Den Kindern wurde daraufhin Lebertran gegeben, wenn man es sich leisten konnte, was seit den sechziger Jahren in der Schulmedizin als Vitamin-D-Tabletten verabreicht und bis heute weitergeführt wurde. Früher hatten die Menschen einfach viel mehr Vitamin D über die Sonne produziert, da sie die meiste Zeit des Tages draußen waren.

Ist die Sonnenbestrahlung in Deutschland im Frühjahr und Sommer ausreichend stark, um Vitamin D produzieren zu können?

In unserem Breitengrad ist die Sonnenbestrahlung nur von April bis Oktober stark genug. Die niedrigsten Vitamin-D-Spiegel werden in den Monaten Januar, Februar und März gemessen.

Das ist der Zeitraum, in dem wir uns am wenigsten in der Sonne befinden. Im Sommer wird ein gewisser Vitamin-D-Speicher aufgebaut, der durch die Wintermonate aber wieder aufgebraucht wird.

In den Monaten Januar, Februar und März werden teilweise Vitamin-D-Spiegel von nur noch 20 Nanomol pro Liter gemessen, was ein sehr starker Mangel ist.

„Viele Menschen haben selbst im Sommer keine optimalen Vitamin-D-Werte, obwohl die Sonnenbestrahlung zu dieser Zeit besonders stark ist.“

Mit einem Bürojob befinden wir uns die meiste Zeit des Tages innerhalb eines Gebäudes und nicht an der Sonne.

Spaziergänge abends oder am Wochenende und nur eine kurze Zeit an der Sonne zu verbringen, reichen nicht immer aus, um einen guten Speicher anzulegen. Bürojobs von früh bis spät sowie lange Kleidung und Sonnenschutz sind Faktoren, die unsere Vitamin-D-Produktion verhindern.

Kann Vitamin D über Lebensmittel aufgenommen werden?

„Vitamin D ist in Lebensmitteln nur sehr wenig vertreten.“

Ähnlich wie bei Vitamin A, welches in der Leber des Menschen oder des Tieres gespeichert wird, ist Leber ein Lebensmittel, das reich an Vitamin D ist. Für Veganer kommt das allerdings nicht in Frage aber auch allgemein wird Leber nur sehr selten gegessen.

Das heißt, über die Nahrung nehmen wir nur sehr wenig Vitamin D auf. Aus Wollwachs (Sekret aus den Talgdrüsen von Schafen, das bei der Wäsche von Schafwolle gewonnen wird) wird teilweise noch Vitamin D gewonnen, was normalerweise aber nicht für diese Zwecke verwendet wird. Heutzutage kann durch eine Nahrungsergänzung ein Stück weit die Natur ausgeglichen werden, die uns im Alltag fehlt.

Möchte man allerdings keine künstlichen Vitamine zu sich nehmen, sollte man auf eine ausreichende Versorgung mit Sonnenlicht achten und möglichst auch im Winter eine Zeit lang im Süden verbringen. Lebensmittel kommen als Vitamin-D-Zufuhr also leider kaum in Frage.

So können wir herausfinden, ob wir an einem Vitamin-D-Mangel leiden

Zuerst sollte der Vitamin-D-Spiegel im Blut bestimmt werden. Die häufigste Form des Vitamin D, welche gemessen wird, ist das 25 OH Vitamin D3, die sogenannte Speicherform von Vitamin D. Vitamin D wird vor allem in der Leber gespeichert und von dort aus ins Blut abgegeben.

Hier gibt es bestimmte Normwerte, die wir erreichen möchten. Möglich ist es auch, die aktive Form zu messen, das 1,25 OH Vitamin D3. Die Speicherform ist die häufigste Messvariante, wofür es Normwerte gibt, die in sogenannten Nanomol pro Liter ausgedrückt werden. Hier muss unterschieden werden, welches Institut und welches Labor diese Werte misst.

Würden wir nach der Deutschen Gesellschaft für Ernährung gehen, ein Standardinstitut, was uns darüber aufklären möchte, was gesunde Ernährung in Deutschland bedeutet, würde ein gesunder Vitamin-D-Spiegel zwischen 50 und 150 Nanomol liegen.

„Wenn wir neueren Studien folgen, liegen optimale Werte allerdings zwischen 100 und 150 Nanomol pro Liter.“

Der erste Schritt wäre also zum Arzt oder Heilpraktiker zu gehen und den Vitamin-D-Spiegel bestimmen zu lassen, was ca. 30 € kostet und in der Regel keine Kassenleistung ist. Es sei denn, es liegt ein endokrinologisches Problem vor. Da Vitamin D auch wichtig für die Schilddrüse ist, wird der Wert oft auch von Endokrinologen bestimmt und daher von der Krankenkasse bezahlt.

Häufig wehren Hausärzte die Bestimmung des Vitamin-D-Wertes etwas ab, da die Kasse die Kosten dafür nicht übernimmt und sie daran nichts verdienen können. Deshalb ist oft auch der Heilpraktiker eine Alternative. Wenn der Vitamin-D-Spiegel bestimmt wurde, kann darauf basierend die richtige Substitution gefunden werden.

Diese Symptome weisen auf ein Defizit an Vitamin D hin

An Mangel an Vitamin D kann Auslöser für viele Krankheitsbilder seinDie Symptome können sehr vielfältig sein. Auf einen subtilen Vitamin-D-Mangel können beispielsweise Klassiker hinweisen wie ein geschwächtes Immunsystem, eine vermehrte Infektanfälligkeit, eine vermehrte Neigung zu Allergien oder Müdigkeit und schlechte Stimmung (vor allem im Winter). Eine typische Winterdepression kann durch ein Vitamin-D-Defizit ausgelöst werden.

„Letztlich können viele Krankheitsbilder von einem Vitamin-D-Mangel begleitet sein.“

So weisen Studien darauf hin, dass eine gute Vitamin-D-Versorgung einen präventiven Nutzen hat und die Häufigkeit von chronischen Krankheiten und typischen Alterserkrankungen reduzieren kann.

Dazu gehören neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose und Parkinson, die Stoffwechselkrankheit Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauferkrankungen, verschiedene Arten von Krebs sowie Alzheimer und Demenz.

So wird beispielsweise die Alzheimer-Erkrankung mit Eiweißablagerungen im Gehirn (sogenannte Amyloide) in Verbindung gebracht. Vitamin D kann offenbar die Ablagerungen verringern und so Gehirn und Nervenzellen schützen.

Substitutionsempfehlungen und Dosierung bei einem Vitamin-D-Mangel

Das Vitamin D3 kann als genau dieselbe Form und chemische Struktur, die durch Sonne in unserem Körper produziert wird, hergestellt und sozusagen synthetisiert werden. Von daher ist eine Vitamin-D3-Zufuhr als Nahrungsergänzungsmittel völlig unbedenklich und wir können es in dieser Form problemlos zu uns nehmen.

„Bei der Substitution muss wieder zwischen den verschiedenen Empfehlungen unterschieden werden.“

Wenn nicht ausreichend Vitamin D über die Haut aufgenommen werden kann, lohnt es sich ein Supplement zu verwenden.Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt dem Verbraucher pro Tag etwa 600 – 800 IE (internationale Einheiten) Vitamin D3 und bei einem Vitamin-D-Defizit sollten maximal 1.000 IE pro Tag zugeführt werden.

Aufgrund dieser konservativen Verbraucher-Empfehlungen darf ein Produkt nur mit 1.000 IE pro Tag beworben werden.

Es zeigte sich jedoch bei der Behandlung von Reinhard Clemens Patienten, dass immer noch ein Mangel bestand, wenn 1.000 IE pro Tag verabreicht wurden.

Das heißt also, die konservativen Empfehlungen zur Einnahme von Vitamin D3 sind bereits überholt und viele neue Studien haben gezeigt, dass höhere Dosierungen notwendig sind, um einen Mangel zu beseitigen.

Es wurde herausgefunden, dass je nach Person, Alter, Gewicht und Stoffwechsellage Mengen von 2.000 bis sogar 10.000 IE Vitamin D3 pro Tag sinnvoll sind.

Langzeitstudien zeigten, dass 4.000 IE eigentlich notwendig und sinnvoll sind, was der 4-fachen Menge der herkömmlich empfohlenen Menge an Vitamin D3 entspricht. Nach neuen Erkenntnissen wird also die 3- bis 5-fache Menge der konservativen Empfehlungen an Vitamin D3 benötigt.

Begleitende Einnahme von Vitamin K2 für die optimale Wirkung von Vitamin D3

Bei höheren Dosierungen von Vitamin D3 ab 5.000 IE pro Tag macht es Sinn, etwas Vitamin K2 dazu einzunehmen. Vitamin K2 wurde bekannt für die Regulation des Calciumstoffwechsels. Vitamin D resorbiert vermehrt Calcium aus der Nahrung.

„Bei einer sehr hohen Zufuhr von Vitamin D3 kann es dazu führen, dass der Calciumspiegel im Blut zu hoch ansteigt.“

Dann kann Vitamin K2 dabei helfen, das überschüssige Calcium in die Knochen einzubauen, diese zu stabilisieren und zu verhindern, dass zu viel Calcium im Blut ist.

Ergänzend zu hohen Vitamin-D3-Dosierungen ist es sinnvoll, Magnesium einzunehmen, denn Magnesium ist ein natürlicher Gegenspieler von Calcium und kann dabei helfen, den Calciumstoffwechsel zu regulieren.

Zudem ist auch die zusätzliche Einnahme von Vitamin A wichtig, was entweder durch die Ernährung wie beispielsweise Karotten möglich ist oder durch Kombipräparate mit Vitamin D3 zusammen. Vitamin A ist wichtig, damit Vitamin D an den Vitamin-D-Rezeptoren der Zellen wirkt.

Kann Vitamin D3 überdosiert werden?

Durch neue Studien ist soweit gesichert, dass täglich ca. 4.000 – 5.000 IE Vitamin D3 eingenommen werden können, um einen optimalen Vitamin-D-Spiegel und keine Überdosierung zu erhalten.

Das ist zwar deutlich über den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung aber laut Reinhard Clemens durch eigene Labordiagnostik überprüft und damit sehr wirksam. Vitamin D3 hat in den letzten Jahren ein Hype ausgelöst und es gibt einige Publikationen, meist nur in Einzelfällen, als Menschen Vitamin D3 sehr hochdosiert, also zwischen 10.000 und 50.000 IE pro Tag eingenommen haben.

Dies entspricht nochmal der 10-fachen Menge von Reinhard Clemens Empfehlungen. Einige Menschen konnten dadurch fantastische Ergebnisse erzielen. Es konnten beispielsweise Arthrose oder Autoimmunkrankheiten geheilt werden.

Diese großartigen Erfolge sind auf jeden Fall vorhanden, allerdings muss berücksichtigt werden, dass es sich hierbei um individuelle Beobachtungen handelt und nicht auf die Allgemeinheit übertragen werden kann. Eine Hochdosierung von Vitamin D3 kann jedoch auch in Einzelfällen zu Problemen wie beispielsweise Nierensteinen führen.

Der Vitamin D Speicher sollte nicht überladen werden.Es muss nach wie vor im Hinterkopf behalten werden, dass Vitamin D die Calciumresorption anregt. Dies kann zu einer Calciumüberladung im Körper führen und dadurch zu einer Calciumablagerung an falschen Stellen des Körpers.

Alle, die sich mit Vitamin D auskennen, nehmen deshalb zusätzlich regelmäßig Vitamin K2 ein, damit das Calcium in den Knochen eingebaut wird sowie Magnesium, um den Calciumstoffwechsel zu regulieren. Im Normalfall hilft diese zusätzliche Einnahme, um möglichen Problemen vorzubeugen, allerdings gibt es manchmal auch eine Grenze.

„Der Vitaminspeicher sollte nicht überladen werden, um keine Prozesse im Körper anzuregen, die den Körper stören.“

Eine Therapie bei Reinhard Clemens ist nicht nur allein auf Vitamin D aufgebaut, sondern einhergehend mit einem gesunden Lebensstil, der Ernährung, Stressabbau, anderen Vitamine oder dem Darmaufbau, was ebenfalls alles eine sehr wichtige Rolle spielt.

Empfehlungen von Reinhard Clemens für Vitamin-D3-Supplements in Tabletten- und Tropfenform

Vitamin-D3-Produkte gibt es in Tabletten- oder Tropfenform. Reinhard Clemens empfiehlt vorzugsweise Vitamin-D3-Tropfen auf Öl-Basis, da Vitamin D ein fettlösliches Vitamin ist und durch die enthaltenen Öle besser zu verstoffwechseln ist.

Vitamin-D-Tabletten können gemeinsam mit etwas Öl eingenommen werden wie z. B. Leinöl oder Kokosöl. Kombipräparate, die Vitamin D3 und Vitamin K2 zusammen enthalten sind besonders ratsam. Eine Empfehlung hierfür ist das Supplement von „Tisso“ auf Kokosölbasis, da es Vitamin D3 enthält aber auch Vitamin K2 und Vitamin A.

Somit kann das Produkt optimal verstoffwechselt werden. In einem Tropfen sind 1.000 IE Vitamin D3 enthalten, wie auch offiziell erlaubt. Es kann vom Verbraucher selbständig entschieden werden, ob ein Tropfen pro Tag oder auch 5 Tropfen eingenommen werden. Zudem ist das Gefühl bei 5 Tropfen nicht so unangenehm, wie 5 Kapseln oder Tabletten einzunehmen.

Natürlich gibt es auch ähnliche Vitamin-D3-Produkte von anderen Herstellern auf dem Markt aber dieses von „Tisso“ kann Reinhard Clemens aus eigenen Erfahrungswerten sehr empfehlen.
Mittlerweile werden auch Kapseln mit je 5.000 IE Vitamin D3 angeboten, wobei auf der Verpackung steht, dass nur eine Kapsel pro Woche eingenommen werden sollte.

Eine Empfehlung hierfür ist das Supplement von „Health Plus“, welches 5.000 IE Vitamin D3 enthält und 100 Mikrogramm Vitamin K2. Die optimale Einnahme der Vitamin-D3-Kapseln gelingt mit einer fettreichen Mahlzeit oder einem Teelöffel Leinöl bzw. Kokosöl.

Zudem empfiehlt Reinhard Clemens auch den Hersteller „Vitamin Express“, der auch noch höher dosierte Vitamin-D3-Produkte anbietet und ähnlich wie „Health Plus“ keine unnötigen Zusatzstoffe verwendet. Produkte in Kapselform sollten keine Farbstoffe enthalten, kein Magnesiumstearat und bestmöglich auch vegan sein.

Meine persönliche Empfehlung:

Wir empfehlen dir ENNA Care® mit Vitamin D3.

ENNA Care® ist ein registriertes Nahrungsergänzungsmittel und wird aus kaltgepresstem BIO-Leinöl, Weizenkeimöl, Vitamin D3 und pflanzlicher DHA (Docosahexaensäure) und EPA (Eicosapentaensäure) hergestellt. Außerdem hat ENNA Care® hat von Natur aus einen hohen Gehalt an Vitamin E und Omega-3 Fettsäuren.

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Zuletzt aktualisiert am 18. August 2019 um 00:00 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Der Widerspruch zwischen Sonnenschutz und Bildung von Vitamin D

Viele Ärzte und vor allem Hautärzte empfehlen, wir müssen uns vor der Sonne schützen. Jedoch sind Sonnenschutzmittel meist auch nicht sehr gesund, da sie Titandioxid oder Aluminiumstoffe als Sonnenschutzfaktoren enthalten.

„Durch den Sonnenschutz wird vor allem eine Versorgung mit Vitamin D abgewehrt.“

Sonnencreme verhindert die Bildung von Vitamin DEs sollte dennoch auf jeden Fall ein Sonnenbrand verhindert werden, da dieser sehr schädlich für die Haut sein kann.

Reinhard Clemens empfiehlt daher, die Haut langsam an die Sonnenbestrahlung zu gewöhnen und wenn es unbedingt nötig ist, ein biologisches Sonnenschutzmittel zu verwenden für die ersten Wochen in der Sonne.

Anschließend kann die Zeit an der Sonne immer weiter ausgedehnt werden, um eine Vitamin-D-Bildung zu ermöglichen. Ein Sonnenbrand sollte auf jeden Fall verhindert werden aber den ganzen Sommer über einen Lichtschutzfaktor 20 – 30 zu nutzen ist die beste Art und Weise, sich ebenso vor der Bildung von Vitamin D zu schützen, womit der Gesundheit kein Gefallen getan wird.

Nähere Infos zu unserem Experten Reinhard Clemens

Reinhard Clemens ist 43 Jahre alt, seit etwas mehr als 10 Jahren Heilpraktiker, arbeitet in seiner Praxis in Berlin und hat sich in den letzten Jahren sehr darauf fokussiert, die moderne, wissenschaftliche Labordiagnostik zu nutzen. Diese kann sowohl in der Naturheilkunde, als auch in der ganzheitlichen Therapie verwendet werden.

Mit moderner Labordiagnostik meint Reinhard Clemens beispielsweise Nährstoffanalysen, wozu auch die Diagnostik des Vitamin-D-Spiegels gehört. Auf Basis dieser Diagnostik lassen sich schließlich die Therapiekonzepte gestalten und er gibt Empfehlungen zur gezielten Einnahme oder zur Substitution von Vitaminen und Mineralstoffen.

Natürlich sollte die gesunde Ernährung immer die Basis sein und alles, was mit der Ernährung aufgenommen werden kann sollte bevorzugt werden. Wenn man hierbei jedoch auf seine Grenzen stößt, kann eben auch mit Vitaminen und Supplements nachgeholfen werden.
Alles über unseren Experten Reinhard Clemens findest du unter www.rc-naturheilpraxis.de

VEGAN PODCAST

Teil 1:

Teil 2:

Teil 3:

Teil 4:


Teil 5:

7 Tipps wie ich meinen Vitamin-D-Mangel behebe:

  1. Ich fahre eine Woche in die Sonne und verbringe auch mind. 30 Minuten ohne Sonnencreme in der Sonne
  2. Vitamin D immer mit Öl einnehmen da es fettlöslich ist
  3. Ich nehme Vitamin D immer mit  Vitamin K2 ein, damit das Calcium in den Knochen eingebaut wird sowie Magnesium, um den Calciumstoffwechsel zu regulieren.
  4. Ich nehme Vitamin D (vegan) hochdosiert, mind. 5000IE über einen Zeitraum von mehreren Wochen
  5. Ich habe ein Mangel von ca. 120 IE, das heisst so viele Einheiten nehme ich wirklich über Supplements ein
  6. Ich nehme Liposomal von Regenbogenkreis ein oder mit Öl das Enna Care von Brunozimmer. Alternativ Vitamin D3 Kapseln von Orthomol.
  7. Ich lasse meinen Wert in der Apotheke oder beim Heilpraktiker bestimmen und überprüfen. Vitamin-D-Check von Dr. Lars von Olleschik-Elbheim von Vitality Health Check

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Vegan Podcast

Jede Woche in unserem Vegan Podcast neues zum Thema Fitness, Vegane Ernährung und Lifestyle.

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* Sämtliche Inhalte dieser Seiten sind keine Heilaussagen und ausschließlich informativ, sie sollen nicht als Ersatz für eine ärztliche Behandlung genutzt werden. Mehr dazu hier.

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