Arvid Beck - Warum veganer Muskelaufbau funktioniert

VFA012 – Arvid Beck – Vegan Bodybuilding – Warum veganer Muskelaufbau funktioniert

VFA012 Arvid Beck – Vegan Bodybuilding – Warum veganer Muskelaufbau funktioniert

„Den 100% perfekte Trainingsplan gibt es jedoch nicht. Es gibt nur den perfekten Plan für ein Individuum.“

Arvid Beck

Shownotes:

Heute haben wir Arvid Beck zu Gast, er betreibt Vegan-Bodybuilding.

In dieser Episode lernst du

  • warum veganer Muskelaufbau funktioniert
  • was der wichtigste Grund für vegane Ernährung ist
  • welche Vorteile intermitting Fasting mit sich bringt und warum Arvid es macht

Arvid Beck macht bereits sein halbes Leben lang Bodybuilding. Mit 17 Jahren hat er damit angefangen, vorher hat er Kampfsport gemacht. Als er dann ein Praktikum in einem Fitnessstudio gemacht hat, hatte er die Möglichkeit richtig zu trainieren – mit Hanteln und Maschinen. Seit 2011 ernährt er sich vegan und das wird sich für ihn auch nicht mehr verändern. Man benötigt kein tierisches Protein und tierische Produkte um im Bodybuilding erfolgreich zu sein.

Hauptgrund für  die vegane Ernährung:

Arvid ist 100% aus ethisch, moralischen Gründen Veganer geworden. Der Gesundheitliche Aspekt und der umwelttechnischer Aspekt spricht für eine vegane Lebensweise. Er stellt das auch bewusst in den Vordergrund. Vegane Ernährung ist gesünder, aber kein Allheilmittel. Daher ist der richtig starke Grund der Tierschutzgrund. Der Film Earthlings hat den Startschuss für die vegane Lebensweise gegeben. Es ist hart, aber wichtig.

Was hat sich getan bei der Ernährungsumstellung: 

Arvid hat keine großartigen Veränderungen zu berichten. Es geht aber auch um Prävention, Diabetes-Vorbeugung. Langfristig ist es eben die gesündere Ernährung.

Anfangs hat es ihm noch Sorgen bereitet, ob das funktioniert mit pflanzlichen Proteinen. Geht es überhaupt ohne tierische Produkte? Er hat dann festgestellt, dass es gar keinen Unterschied macht in der Ernährung.

Er kannte Niemanden im Umfeld,  der vegan lebt, an dem er sich hätte orientieren können. Sein Selbstexperiment ist geglückt.


Ernährungsplan: 

  • Super simple Ernährung, weitestgehend “Whole Food Diät”. Isst möglichst wenig verarbeitete Sachen.
  • Off Season

Frühstück/Nach dem Training: 

  • Banane oder Shake mit Banane
  • 1-2 Stunden später: Haferflocken mit Weizenkeimen und Chia Samen und Beeren und etwas pflanzliche Milch

Mittags/Abends: 

Getreide, Hülsenfrüchte, Obst, Gemüse, Kartoffeln mit einfacher Sauce und Würze


Arvid isst meistens mehr von nachmittags bis abends.  Er lässt  immer ein paar Stunden zwischen den einzelnen Mahlzeiten. Er hat einen recht großen Appetit und kann kalorienmäßig sehr viel essen.

Definitions Season:

Arvid arbeitet dann gerne mit Intermittent Fasting, das betreibt er zwischen 16 – 22 Stunden.

Beim Intermittent Fasting kommt man irgendwann an einen Punkt an dem man gar nicht mehr groß an das Essen denkt. Wenn man es eine Weile gemacht hat, geht der Hunger und der Körper schreit gar nicht mehr so viel nach dem Essen. Es benötigt ein paar Tage für die Umstellung. Hier wird dann wirklich unterschieden zwischen Appetit und Hunger. Viele Menschen wissen nicht mehr was wirklich Hunger ist. Dann verlangt der Körper auch nach anderen Dingen, die er wirklich braucht. Der Heißhunger auf ungesunde Sachen vergeht. Es bietet daher auch viele gesundheitliche Gründe.

Off Season: Erhaltungsmenge seiner Kalorien

Diätphase:  Da achtet Arvid im Kaloriendefizit

Wie viel Protein?

Definitiv benötigt man nicht so viel Protein wie gepredigt wird. 100g – 120g Protein am Tag nimmt Arvid Beck zu sich. Zwei verschiedene Szenarien. Entweder:


Training: 

Arvid trainiert zwischen 4:30 Uhr 6 Uhr in der Früh, auf leeren Magen. Er fühlt sich meistens besser, wenn er vor dem Training nichts gegessen hat und  fühlt sich weniger belastet durch die Verdauungsvorgänge.

Prinzipiell kann man fast mit jeder Art des Training (Splits, Wiederholungen etc..) ans Ziel kommen. Es gibt immer endlose Diskussionen darüber, was das Richtige ist. Den 100% perfekte Trainingsplan gibt es jedoch nicht. Es gibt nur den perfekten Plan für ein Individuum. Für die meisten Leute funktioniert eine etwas höhere Frequenz. Jeden Muskeln zweimal die Woche trainieren. Gerade bei Anfängern funktioniert die höhere Frequenz besser. Ganzkörpertraining ist eine gute Sache für jeden Trainingsstand.

Arvid trainiert im Moment nach dem “Push / Pull” Prinzip. 1 Tag Training, 1 Tag Pause, 1 Tag Training -unabhängig von den Wochentagen. Jede Muskelgruppe wird innerhalb von 8 Tagen zwei mal trainiert.

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