Leckere, vegane Weihnachtsrezepte für ein tolles Weihnachtsfest!

Lesedauer: ca. 17 Minuten
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  • Leckere vegane Weihnachtsrezepte + ein ganzes veganes Weihnachtsmenü für dich
  • Weihnachtszeit ist Wohlfühlzeit. Mit einer warmen Maronen Suppe und einem vegane Festaggsbraten in gesund verwöhnst du nicht nur deine Seele sondern auch deinen Körper
  • Das beste vegane Weihnachtsmenü:
    Vorspeise: Blumenkohl Cremesuppe mit Pistazien
    Hauptgang: Würziger Maronen Festbraten
    Nachspeise: Pochierte Birne auf Vanillecreme

Weihnachten 2020

Gerade zu Corona ist Weihnachten etwas ganz besonderes. Und das Essen gehört zu Weihnachten traditionell dazu. Nimm dir Zeit für dich und deine Familie und bereitet in Ruhe und mit Umsicht euer veganes Weihnachtsmenü mit veganen Weihnachtsrezepten gemeinsam zu. Das stärkt die Hoffnung, die Liebe und die Gesundheit. Und dann ist es auch gar nicht mehr so schlimm, dass ein veganes Weihnachtsmenü auch mal eine kleine Sünde sein kann.

Hier findest du jetzt die leckersten veganen Weihnachtsrezepte unserer veganen Freunde auf Instagram für dein veganes Weihnachtsemenü. Frohe Weihnachten. Dein mr.broccoli

Direkt zu den veganen Weihnachtsrezepten


Ein paar Tipps für Weihnachten und die Feiertage

  • ein Stück Stollen oder ein Keks reicht- so kann man sündigen, übertreibt es aber nicht maßlos
  • ansonsten kann man auch weihnachtliche Früchte essen – wie Orangen zum Beispiel
  • beim weihnachtlichen Festschmaus lieber weniger Kloß oder Kartoffelbällchen, dafür mehr Gemüse
  • weniger ist mehr
  • probiert doch mal die neuen vegane Weihnachtsrezepte aus dem Nutrition-Guide von Freeletics*

Vegane Weihnachtsrezepte: Vorspeisen

Aromatisches Rote-Bete-Carpaccio mit Wildkräuter-Creme 

Vegane Weihnachtsrezepte Rote Beete Carpaccio
© wildfood.de

Dieses Rezept ist von wildfood.de, eine veganer Food-Blog von zwei wild-foodies bei Instagram. Bald kommt ihre Homepage mit weiteren tollen Rezepten!

Die Carpaccio Zutaten für 3-4 Personen:

  • 3 bis 4 kleine Rote Bete Knollen
  • etwas Feldsalat, optional auch Kresse oder Sprossen zum Garnieren
  • etwas Walnüsse

Für die grüne Creme:

  • 70 g Cashewkerne (über Nacht oder für ca. 4 Stunden in Wasser eingeweicht)
  • 1/2 TL Senf
  • 1 EL Zitronensaft
  • eine Prise Kala Namak Salz 
  • eine Prise normales Salz
  • 1/2 TL Süße z.B. Agavendicksaft
  • 15 ml neutrales Öl
  • ca. 20 bis 30 ml pflanzliche Milch (so viel, dass eine schön dicke und cremige Masse entsteht)
  • ca. zwei Hände voll Wildkräuter: ich habe hier Löwenzahn und Petersilie gewählt

Zubereitung:

Die Zutaten für die grüne Creme alle in einen leistungsstarken Mixer miteinander mixen und diese dann für ca. 1 h lang im Kühlschrank durchkühlen lassen.

Außerdem benötigst du noch etwas Salat-Dressing zum Würzen des Carpaccios. Hier kannst du ein ganz simples Essig-Öl-Dressing anrühren, in unserem Weihnachts-Rezept „Winter-Salat“ (weiter unten) findest du dazu ein Rezept.

Für das Carpaccio die rohe Rote Bete sehr, sehr fein schneiden. Die Rote Bete Scheiben auf dem Teller verteilen und mit dem Feldsalat, Nüssen und Kresse garnieren. Nun ein wenig von dem Salat-Dressing über das Carpaccio träufeln und mit einem Spitzbeutel die grüne Wildkräuter-Creme darauf verteilen.

Wenn du keinen Spitzbeutel hast, kannst du die Creme auch unter dem Carpaccio verteilen und die Rote Bete Scheiben darauflegen oder du formst einfach mit einem oder zwei kleinen Löffel schöne Häufchen.


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Maronen-Schaum-Süppchen

Maronen-Schaum-Süppchen_
© wildfood.de

Die Suppen Zutaten für 2-3 Personen:

  • 1 Packung 200g Bio Maronen vorgekocht
  • 1 Handvoll Cashewkernen
  • 450 ml Pflanzenmilch deiner Wahl
  • 3 TL Bio Gemüsebrühe
  • 1/2 TL Zimt
  • Salz & Pfeffer
  • Trüffel Öl
  • Pilze z.B. Kräuterseitlinge

Alles in den Mixer oder Thermomix geben und zu einer cremigen Suppe mixen. Danach erwärmen oder einmal kurz aufkochen.

Für das Topping:

Kräuterseitlinge (Pilze) in kleine Würfel schneiden, kurz anbraten und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Als kleine Geschmacks-Insel auf die Maronen-Creme-Suppe drapieren und mit etwas Trüffel Öl beträufeln. Optional etwas Pflanzenmilch aufschäumen, mit Trüffelöl und Salz abschmecken und die Suppe damit garnieren.


Zwiebel-Lauch Suppe

Vegane Weihnachtsrezepte Suppe
© miriliciouz

Dieses Rezept ist von Miriam von miriliciouz auf Instagram, eine vegane Hobby-Köchlerin. Bei ihr findest du tolle, tägliche Essens-Inspirationen!

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 2 Stangen Lauch
  • 6 Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 500-600ml Gemüsebrühe 
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 El Olivenöl 
  • Salz, Pfeffer, Thymian nach Belieben
  • (Optional 75g Veganer Frischkäse)

Zubereitung:

Alle Zutaten kleinhacken und die Zwiebel und den Knoblauch mit dem Öl im Topf anschwitzen. Lauch dazugeben und ca.10 Minuten anschwitzen. 

Nun die Kartoffeln, alle Gewürze und das Lorbeerblatt hinzugeben. Mit der Brühe aufgießen und 30 Minuten köcheln lassen. 

Anschließend alles pürieren und nochmal nachwürzen.


Blumenkohl-Cremesuppe mit Pistazienpesto

vegane Weihnachtsrezepte suppe cremig
© basisch_vegan

Dieses Rezept ist von basisch_vegan, eine vegane Hobby-Köchlerin. Ihr Motto ist: gesund is(s)t bunt! Auf ihrem Account findest du basenreiche, vegane Rezepte.

Zutaten für 4 Personen: 

  • 800 Gramm Blumenkohl 
  • 1 Zwiebel 
  • 3 Knoblauchzehen 
  • 4 EL Zitronensaft 
  • 800 ml Gemüsebrühe (ohne Hefeextrakt & ungesüßt) 
  • 200 ml Mandelsahne (hergestellt aus 1 EL Mandelmus & 50 Gramm geschälten Mandeln: basisch) oder Kokosmilch bzw. Sojasahne
  • 1 TL Ahornsirup 
  • Msp. Muskatnuss 
  • Msp. Zimt & Tonkabohnenabrieb (optional, für den weihnachtlichen Hauch) 
  • Hefeflocken 
  • Chiliflocken (optional) 
  • Salz & Pfeffer 
  • 35 Gramm Pistazien 
  • ½ Bund Petersilie 
  • 5 EL Olivenöl 
  • 1/2 Granatapfel (optional) 
  • Mandelplättchen (optional) 

Zubereitung:

Den Blumenkohl in Röschen schneiden und mit einer kleingeschnittenen Zwiebel und  2 Knoblauchzehen in einem Topf anrösten 

Mit 3 EL Zitronensaft und der Gemüsebrühe ablöschen und bei mittlerer Hitze  garköcheln lassen 

Wenn der Blumenkohl gar ist mit Hefeflocken, Muskatnuss, Chiliflocken, Zimt,  Tonkabohne, Salz & Pfeffer abschmecken und mit einem Pürierstab oder im Mixer  pürieren 

Zum Schluss die Mandelsahne hinzugeben und nochmals kurz erwärmen – in einem tiefen Teller anrichten, das Pesto, die Granatapfelkerne und  Mandelplättchen darüber geben

Zubereitung Mandelsahne:

Die Mandeln für 15 Minuten in heißem Wasser einweichen und anschließend das Einweichwasser wegschütten. 

Die eingeweichten Mandeln mit 1 EL hellem Mandelmus, Prise Salz, 1 TL Ahornsirup und 200 ml heißem Wasser in einem Mixer zu Mandelsahne pürieren 

Zubereitung Pesto:

Die Pistazien, Olivenöl, 1 EL Hefeflocken, 1 EL Zitronensaft, Salz & Pfeffer, 1  Knoblauchzehe & Petersilie ein einem Mixer zerkleinern.


Vegane Weihnachtsrezepte: Hauptspeisen & Beilagen

Winter-Salat mit Räucherkäse und süßer Birne 

Winter-Salat mit pflanzlichem Räucherkäse und süßer Birne_1_
© wildfood.de

Die Salat Zutaten für 3-4 Personen:

  • 4 bis 5 Hände voll winterliches/saisonales Blattgemüse, hier kannst du kombinieren und wählen aus: Feldsalat, Grünkohl, Radicchio, Postelein, Chicorée, Wildkräuter wie Löwenzahn und Kresse eignen sich auch sehr gut
  • eine fruchtige Komponente: hier haben wir eine Birne verwendet, es passt aber auch Apfel oder Granatapfel
  • etwas Pekannüsse oder Walnüsse
  • ein pflanzlicher Räucherkäse

Für das Dressing:

  • 3 EL Olivenöl
  • 3 EL heller Balsamico
  • 1 TL Senf
  • 1 gepresste Knoblauchzehe oder etwas Knoblauchpulver
  • 1 TL Agavendicksaft oder ein anderes Süßungsmittel
  • Eine Prise Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Alle Zutaten für das Dressing miteinander vermengen. Die Salate in mundgerechte Stücke schneiden und diese mit dem Dressing in einer Schüssel vermengen.

Die Birne in Scheiben schneiden und roh oder ein paar Minuten leicht in Öl angebraten auf den Salat geben. Jetzt noch Nüsse und den Räucherkäse und die Kresse darüber streuen und fertig ist der Salat.


Würziger Maronen-Pilz-Braten

Würziger Maronen-Pilz-Braten_1_
© wildfood.de

Zutaten für 2 Kastenformen vom Maronen-Pilz-Braten: 

  • 500g Champignons
  • 400g Maronen vorgegart 
  • Nussmischung: Haselnüsse 100g, Walnüsse 150g, Mandeln 150g 
  • 150 Pflanzenmilch 
  • 2 kleine vegane Crème fraîche
  • 6 El Öl 
  • 2 Zwiebeln & 2 Knoblauchzehen
  • 4 EL gemischte frische oder TK Kräuter
  • 4 EL Rosinen
  • 160g Dinkel Paniermehl
  • 6 EL Tamari Soße
  • Getrocknete Wildblumen 
  • Salz, Pfeffer
Würziger Maronen-Pilz-Braten_Weihnachts Rezepte
© wildfood.de

Zubereitung: 

Pilze putzen und in Würfel schneiden. Zwiebeln und Knoblauch ebenfalls würfeln. Von den vorgegarten Maronen etwa zwei Drittel in der Küchenmaschine pürieren. Die verbliebenen Maronen werden grob geschnitten, damit man beim Anschnitt ein schönes Bild hat.

Eine Pfanne mit Öl erhitzen und die Pilze darin so lange braten, bis diese gänzlich ihr Wasser verloren haben. Nun Zwiebeln, Rosinen und Knoblauch dazu geben, mit etwas Salz würzen und rühren, bis die Zwiebeln glasig angeschwitzt sind.

Jetzt kommen die fein pürierten Maronen in die Pfanne und werden ebenfalls kurz angebraten. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Masse auskühlen lassen.

In einer Schüssel werden nun Crème fraîche und Pflanzenmilch verrührt. Die Nussmischung in der Küchenmaschine fein mahlen und zusammen mit dem Paniermehl dazu geben.

Wenn die Pfanne erkaltet ist wird der Inhalt mit den Kräutern und den grob geschnittenen Maronen zu der Milch-Nuss-Mischung gegeben. Das Ganze wird nun mit allen Gewürzen abgeschmeckt und in eine gefettete Kastenform gefüllt.

Die Oberfläche mit etwas Olivenöl bepinseln, damit der Braten beim Backen nicht so sehr austrocknet. Das Ganze am besten während des Backens ein bis zweimal wiederholen. Bei 200°C – 210°C (Ober-/Unterhitze) im vorgeheizten Ofen etwa 35 – 45 Minuten backen.

Nach dem Backen etwas auskühlen lassen, dann lässt er sich besser schneiden. Schmeckt warm & kalt.


Glutenfreier Festtagsbraten

Dieser glutenfreie Festtagsbraten aus Walnüssen, Linsen, Sellerie und weiteren vollwertigen Zutaten ist eine sehr gesunde Alternative zum herkömmlichen Braten.

Dieses Rezept ist von Rahel Lutz, eine vegane Food-Bloggerin. Auf ihrer Website Don’t Waste Your Taste findest du übrigens mehr leckere, vegane Rezepte!

 Für den Linsen-Wallnusbraten:

  • 300 g Linsen braun, über Nacht oder 8h in Wasser eingeweicht (alternativ gekochte Linsen aus dem Glas oder Büchse kaufen, so verringerst du die kochzeit)
  • 150 g Walnüsse
  • 100 g Sellerie (netto)
  • 1 Karotte (120 g)
  • 1–2 Zwiebeln (150 g)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 EL frischen Thymian gezupft (oder 1 EL getrocknet)
  • 1 EL frischen Rosmarin gehackt (oder ½ EL getrocknet)
  • ½ TL Chilipulver
  • 1 TL Paprikapulver 
  • 60 g Buchweizenmehl (alternativ Dinkelvollkornmehl)
  • 20 g getrocknete Steinpilzstücke (in 70 ml Wasser eingeweicht)
  • Salz und Pfeffer

Zutaten für die Glasur:

  • 50 g Tomatenmark
  • 100 ml Cranberrysaft (je nach dem was bei dir erhältlich ist, ungesüsst oder mit Fruchtsaft gesüssten Crannberrysaft, oder alternativ Orangensaft)
  • 2–3 weiche Datteln (30 g) (je nach Süsse des Safts mehr oder weniger Datteln)

Zubereitung:

Die eingeweichten Linsen in ein Sieb geben, abspülen und in reichlich gesalzenem Wasser 40-45 Min. weich kochen. Nach dem Kochen das übrige Wasser abgiessen und Linsen in einer Schüssel abkühlen lassen.

Walnüsse in einem Mixer, oder Food Processor grob mahlen und dann in eine grosse Schüssel geben.

Den Knollensellerie schälen und mit einer Reibe fein reiben oder in einer Küchenmaschine/ Food Processor fein häckseln. Die Karotte ebenfalls reiben oder mit einer geeigneten Küchenmaschine fein häckseln. Dann in eine kleine separate Schüssel füllen.

Den Ofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Zwiebeln und Knoblauch schälen und beides in einem Häcksler zerkleinern oder mit dem Messer fein würfeln. Die gewürfelten Zwiebeln und Knoblauchstücke entweder im Moulitopf lassen und Olivenöl dazugeben oder in eine Bratpfanne geben und im heissen Olivenöl ca. 7 Min. anbraten.

Danach die gehäckselte Karotten und Sellerie und 1 EL Tomatenmark dazugeben. Alles nochmal ca. 7 Minuten anbraten.

Anschließend den Topf-/ Pfanneninhalt und alle weiteren Zutaten ausser 2/3 der gekochten Linsen zu den Walnüssen in die grosse Schüssel geben. Die restlichen Linsen (2/3) in eine geeignete Küchenmaschine geben oder einen Stabmixer verwenden um die Linsen zu pürieren. Alternativ mit dem Kartoffelstampfer die Linsen zerquetschen bis ein Brei entsteht. Dann auch in die grosse Schüssel geben und alles gut mit den Händen vermengen. Mit Pfeffer und ordentlich Salz abschmecken.

Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform drücken und die Oberfläche glattstreichen. Dann im vorgeheizten Ofen 50-60 Min. backen.

In der Zwischenzeit die Glasur vorbereiten. Dazu alle Zutaten in einem kleinen Topf verrühren und 5 Min köcheln lassen. Dann evtl. die groben Dattelstücke mit einer Gabel zerdrücken.

Den Braten nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen mind. 15 Min in der Kastenform auskühlen lassen. Den Braten aus der Form heben und die Glasur auf den leicht abgekühlten Braten streichen und sofort servieren.

Hinweise & Tipps

Anstatt Knollensellerie kann auch Pastinake verwendet werden. Du kannst auch altes Brot in Stücke reissen und mit in die Masse mischen, dann ist das Rezept allerdings nicht mehr glutenfrei.

Für ein intensiveres Nussaroma die grob gemahlenen Walnüsse in einer beschichteten Pfanne fettfrei rösten. 

Den veganen Festtagsbraten mit z.B. gedämpftem Rosenkohl, veganer Bratensauce und Kartoffelstock servieren. 

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Herzhaft gefüllte Dampfnudeln mit Salzkruste

vegane Weihnachtsrezepte gefüllte Dampfnudeln mit Salzkruste
© alessias_kitchen

Dieses Rezept ist von alessias_kitchen, eine vegane Food-Bloggerin bei Instagram. Sie experimentiert gerne und ernährt sich proteinreich -zudem studiert sie molekulare Medizin und verbindet ihre Ernährung mit Wissenschaft. „Gesundheit aus Sicht einer Zelle“ – schau bei ihr vorbei und finde einzigartige Rezepte!

Zutaten für 5 Dampfnudeln

Teig:

  • 200 g Dinkelmehl
  • 50g neutrales pflanzliches Proteinpulver
  • 150 ml Pflanzenmilch 
  • 10 g frische Hefe oder 3,5 g Trockenhefe
  • ½ TL Salz 

Füllung:

  • 1 Zwiebel
  • 50 g Champignons
  • 60g gefrorener Spinat oder Grünkohl
  • 100 g Naturtofu
  • 1-2 EL Sojasoße
  • 1-2 EL Senf
  • ½ TL Knoblauchpulver
  • Rotwein zum ablöschen
  • Prise Muskatnuss
  • Rosmarin 
  • 4 Walnüsse

Salzkruste: 

  • 2 Tassen Wasser zum Garen (ca. 80 ml)
  • 1 TL Salz zum Ausbacken (oder einfach nur mit Wasserdampf aufbacken lassen)

Zubereitung:

Gib einen halben Teelöffel Salz zum Mehl in eine Schüssel. Erwärme die Pflanzenmilch, bis sie lauwarm ist und löse die Hefe darin auf. Drücke eine kleine Mulde in dein Mehl und gieße das Hefe-Milch-Gemisch langsam hinein. Die Zutaten nun von außen nach innen gut durchkneten – am besten mit den Händen. Den Teig dann abgedeckt (mit einem Geschirrtuch) für mindestens eine Stunde gehen lassen.

In der Zwischenzeit kann die Füllung vorbereitet werden. Würfele die Zwiebel und Champignons und brate diese in einer Pfanne an. Als nächsten zerkrümelst du den Naturtofu und brätst diesen mit in der Pfanne an. Das Ganze wird dann mit Rotwein und Sojasoße abgelöscht und Knoblauchpulver, Rosmarin und Muskatnuss werden hinzugefügt. Lass es kochen, bis keine Flüssigkeit vorhanden ist, nimm die Pfanne vom Herd und füge die gehackten Walnüsse hinzu.

Ist dein Teig gegangen, zerteile diesen in gleich große Teile. Vier bis fünf Dampfnudeln solltest du aus 250 g Mehl formen können. Diese wie kleine Pfannkuchen formen, 1-2 TL der Füllung in der Mitte platzieren, die Ränder des Teiglings wieder miteinander verschließen und einen Ball formen.  Die geformten Dampfnudeln mit einem Geschirrtuch abdecken und noch einmal für etwa 30 Minuten gehen lassen.

Nun geht es ans Ausbacken der Dampfnudeln. Dazu brauchst du eine Pfanne mit hohem Rand und einem gut schließenden Glasdeckel. Gib in diese zwei Tassen Wasser, einen Teelöffel Salz und 2 EL Sonnenblumenöl. Setze die Teiglinge hinein (mit etwas Abstand) und verschieße den Deckel. Backe nun die Dampfnudeln so lange, bis kein Wasser mehr in der Pfanne zurück ist (den Deckel stets geschlossen halten). Möchtest du keine Salzkruste, dann lege die Dampfnudel einfach in ein Sieb, dass du über den Topf hängst und mit einem Deckel verschließt und bäckst diese für ca. 13 – 15 Minuten. 

Sobald du hörst und durch den Glasdeckel siehst, dass kein Wasser mehr in der Pfanne zurück ist (es zischt ein bisschen), die Dampfnudeln noch für weitere zwei Minuten bei geschlossenem Deckel weiterbraten, damit sie eine braune Salzkruste erhalten. Dann den Deckel schnell öffnen, so dass kein Kondenswasser auf die Dampfnudeln tropft. Diese kannst du dir nun zusammen mit einer Soße deiner Wahl (ich bevorzuge vegane Bratensoße) schmecken lassen.


Selbstgemachte Winterburger

vegane Weihnachtsrezepte veganer Winterburger
© alessias_kitchen

Aufbau der Burger: Brötchen – Feldsalat – Patty- Rotkraut – Apfelscheibe – Lebkuchensoße – Brötchen

Zutaten selbstgemachte Burgerbrötchen (8 Brötchen):

  • 1 Pck. Trockenbackhefe
  • 120 ml lauwarmes Wasser
  • 170 ml Pflanzenmilch
  • 2 EL Öl z.B Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 375 g Dinkelmehl (auch Vollkorn möglich, muss dann doppelt so lange aufgehen)

Zutaten Kidneybohnenpatties (8 Patties):

  • 400 g Kidneybohnen/ Schwarze Bohnen
  • 140 g Zwiebel
  • 2 Zehe Knoblauch
  • 90 g Haferflocken
  • 40 g Mehl
  • Öl zum Braten
  • 1,5 EL Sojasauce
  • 1,5 EL Senf
  • 1 EL Gemüsebrühe Pulver
  • 3 TL Paprika Pulver
  • 1,5 TL Kumin (Kreuzkümmel)
  • 1/2 TL Cayennepfeffer
  • Salz und Pfeffer

Zutaten Blitzrotkohl:

  • 1 Zwiebel
  • 200g Rotkohl
  • 100 ml Apfelessig
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Erythrit/Xylit (auch anderes Süßungsmittel möglich)
  • Rotwein zum Ablöschen

Zutaten Lebkuchensoße:

  • 2 Zwiebeln
  • Rotwein zum Ablöschen 
  • 1 TL Gemüsebrühe 
  • 100 g Zartbitter-Lebkuchen kleingeschnitten (kann man auch zuckerfrei selbst machen)

Zutaten Karamellisierte Apfelscheiben:

  • 1 Apfel
  • Öl zum Anbraten
  • 1-2 EL Erythrit/Xylit (auch andere Süßungsmittel möglich)

Zubereitung selbstgemachte Burgerbrötchen:

Die Hefe im lauwarmen Wasser etwas verrühren und 5 Minuten stehen lassen. Die Pflanzenmilch und das Öl abmessen und das Hefe-Gemisch dazu geben und leicht verrühren.

Nun das Salz und das Mehl in eine Rührschüssel geben und die Flüssigkeit dazu geben. Mit der Küchenmaschine oder dem Handrührer mit Knetaufsatz ca. 5 bis 7 Minuten kneten. Die Rührschüssel mit dem Teig drin mit einem Geschirrtuch abdecken und den Teig so lange gehen lassen, bis er sich vom Volumen her ungefähr verdoppelt hat (ca. 1 Stunde).

Nun den Teig mit einem Teigschaber aus der Rührschüssel lösen und auf eine mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche geben und mit der Hand kurz durchkneten.

Den Teig in 8 gleiche Portionen teilen (95-105g). Die Teigportionen zu festen Kugeln formen und auf ein bemehltes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und nochmals ca. 30 bis 40 Minuten gehen lassen, bis die Teigportionen Hamburger-Größe erreicht haben.

Im Ofen bei 190°C Ober-/Unterhitze ca. 15 bis 18 Minuten backen.

Zubereitung Kidneybohnenpatties:

Dose Kidneybohnen in einem Sieb abgießen und abtropfen lassen (400 g abgetropfte Bohnen).

Zwiebel schälen und fein würfeln, Knoblauch schälen und pressen. Zwiebelwürfel 7 Minuten anbraten, bis sie leicht gebräunt sind. Knoblauch dann hinzu und 1 Minute mit anbraten.

In einer großen Schüssel die abgetropften Kidneybohnen (250 g) mit einer Gabel zerdrücken. (Es können ruhig noch ein paar ganz kleine Stückchen in der Masse sein.)

Rest hinzufügen und gut durchkneten. Nach Geschmack mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Patty-Masse etwas im Kühlschrank aufquellen lassen.

Aus der Masse 8 Burgerpatties mit ca. 90g Gewicht und 10 cm Durchmesser formen. 

Bei 180 Grad Heißluft für etwa 20 min in den Ofen, sodass diese etwas trockener werden und danach nochmal kurz in der Pfanne anbraten. Oder bei niedriger Hitze für 10 min auf der einen und dann auf der anderen Seite anbraten, damit das Patty schön durchgebraten wird. 

Zubereitung Blitzrotkohl:

Rotkohl in feine Streifen schneiden, mit Apfelessig, Salz und Süßungsmittel mischen und in den Kühlschrank stellen.

Zwiebel in Würfel schneiden und anbraten, bis diese leicht gebräunt sind.

Rotkohlgemisch hinzugeben und mit Rotwein und etwas Wasser ablöschen. 20 min köcheln lassen und immer wieder Rotwein oder Wasser hinzugeben. Der Rotkohl sollte am Ende noch bissfest sein. 

Am Ende noch mit Süßungsmittel und Salz nach Bedarf abschmecken. 

Zubereitung der Lebkuchensoße:

Zwiebeln klein würfeln und in der Pfanne anbraten, bis diese leicht gebräunt sind. 

Mit Rotwein ablöschen, Gemüsebrühe und klein geschnittenen Lebkuchen hinzufügen. 

Anschließend für die karamellisierten Apfelscheiben die Apfelscheiben in Öl mit dem Süßungsmittel anbraten, und die Burger zusammenstellen!


Belugalinsensalat auf Avocado Tatar & knuspriger Polenta

vegane Weihnachtsrezepte 10
© basisch_vegan

Zutaten für 4 Portionen

Für den Belugalinsensalat: 

  • 120 Gramm Belugalinsen
  • 1 rote Paprika 
  • 1 rote Zwiebel 
  • 50 Gramm Zuckerschoten 
  • 2 EL Olivenöl 
  • 1 EL Tamari-Sauce 
  • ½ Bund Petersilie 
  • 2 EL Senf (ungesüßt & ohne Branntweinessig)
  • 1 EL Apfelessig (naturtrüb) 
  • EL Limettensaft 
  • 1 TL Ahornsirup 
  • 1 Knoblauchzehe 
  • Prise Zimt (optional) 
  • Salz & Pfeffer 

Für das Avocado-Tatar: 

  • 2 große Avocados 
  • 1 gepresste Knoblauchzehe 
  • 1 EL Mandeljoghurt 
  • etwas Ingwerabrieb 
  • 2 EL Olivenöl 
  • 15 gramm Sesamsamen geröstet 
  • 2 EL Limettensaft 
  • Tonkabohnenabrieb (optional) 
  • Chiliflocken (optional) 
  • Karadamom (optional) 
  • Salz & Pfeffer 

Für die knusprige Polenta: 

  • 150 Gramm Maisgries
  • ca. 700 ml Gemüsebrühe (ohne Hefeextrakt & ungesüßt)
  • 1 Knoblauchzehe 
  • 1 EL Kartoffelmehl 
  • 1 EL Hefeflocken 
  • ½ TL Paprikapulver 
  • Muskatnuss, Salz & Pfeffer 
  • getrockneter Rosmarin 

Zubereitung Belugalinsensalat

Die Belugalinsen entweder 1-2 Tage vorher keimen lassen und anschließend garen  oder ungekeimt in kochendem Wasser garen (die Kochzeit verkürzt sich durchs  Keimen) 

2/3 der Paprika und der Zwiebel kleinscheiden und in einer Pfanne mit den  Zuckerschoten zusammen anbraten 

Das restliche Drittel ebenfalls kleinschneiden und roh in eine Schüssel geben – die Knoblauchzehe pressen, die Petersilie kleinhacken und mit den restlichen Zutaten in die Schüssel geben 

Die fertig gegarten Linsen und die angebratenen Zwiebeln, Paprika und  Zuckerschoten ebenfalls hinzugeben und alles miteinander vermengen – der Linsensalat kann idealerweise dann lauwarm serviert werden 

Für die knusprige Polenta: 

Für die Polenta als erstes Rosmarin und Maisgries in einem Topf in etwas Öl anrösten und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.

Mit ca. 700 ml Gemüsebrühe ablöschen (nach und nach hinzugeben) und die Polenta  fertig garen. Kurz vor Ende der Garzeit die Hefeflocken, Muskatnuss, Kartoffelmehl und 1  gepresste Knoblauchzehe hinzugeben. 

Anschließend die Polentamasse auf ein Backblech oder in eine Auflaufform streichen  (ca. 1 cm dick) und ca. 45 Minuten auskühlen lassen. Nach dem Abkühlen mit einem Servierring 4 Kreise ausstechen und in einer Pfanne goldbraun anbraten.

Für das Avocado-Tatar: 

Das Avocado Innere in kleine Würfel schneiden und mit den restlichen Zutaten vermengen. Beim Anrichten idealerweise einen Servierring nutzen und Polenta, Avocado-Tatar und Belugalinsensalat übereinander anrichten.


Glutenfreie Grünkohl -Linsen-Quiche

Zutaten für eine 32 cm Durchmesser Form

Für den Mürbeteig (glutenfrei): 

  • 100 Gramm Kastanienmehl 
  • 100 Gramm Buchweizenmehl
  • 100 Gramm Kichererbsenmehl
  • 100 ml Wasser 
  • 60 Gramm Kokosöl 
  • ½ TL Salz 

Für die Füllung: 

  • 1 große Zwiebel 
  • 2 Knoblauchzehen 
  • 450 Gramm Grünkohl (tiefgefroren) 
  • 200 Gramm rote Linsen 
  • 1 EL Apfelessig (naturtrüb) 
  • 1 EL Ahornsirup 
  • 1 EL Kartoffelmehl 
  • 150-200 ml Mandeldrink 
  • Prise Karadamom 
  • Prise Muskatnuss 
  • ½ TL Kreuzkümmel 
  • ½ TL Paprikapulver 
  • 2 EL Hefeflocken 
  • 1 EL Senf 
  • 1 EL helles Mandelmus 
  • Prise Zimt 
  • getrockneter Thymian 
  • 1 Birne 
  • Walnüsse 
  • 1 EL Sesammus 
  • Salz & Pfeffer 

Zubereitung: 

Für den Teig das Kastanienmehl sieben und anschließend mit allen Zutaten zu einem  geschmeidigen Teig kneten (kurz im Kühlschrank verweilen lassen).

Für die Füllung die Linsen nebenbei gar kochen.

In einem Topf kleingeschnittene Zwiebel, Thymian, Knoblauchzehe, Paprikapulver und Kreuzkümmel andünsten. Grünkohl und Senf hinzugeben und weiter anrösten.

Zum Schluss die fertig gegarten Linsen, Muskatnuss, Ahornsirup, Apfelessig, Kardamom, Zimt und Salz & Pfeffer hinzugeben und von der Hitzequelle nehmen – den Mandeldrink, Mandelmus und Hefeflocken separat in einer Schüssel glatt rühren  und zu der Füllung geben.

Den Teig aus dem Kühlschrank entnehmen, ausrollen, in eine gefettete Quiche-Form geben, mit einer Gabel einstechen und die Füllung hineingeben.

Zum Schluss eine Birne in feine Streifen schneiden, auf die Quiche legen und mit etwas Zimt, Sesammus und Walnüssen bestreuen. Die Quiche bei 180 Grad Celsius Umluft für 25 Minuten backen.


Vegane Weihnachtsrezepte: Desserts

Tiramisu

veganer-adventkalender-Protein Tiramisu

Zutaten für 12 Portionen

Mandelcreme:

  • 500 Gramm Sojajoghurt
  • 100 Gramm pflanzliches Vanilleproteinpulver
  • Bittermandelaroma
  • 6 EL Stevia, sofern ungesüßtes Proteinpulver

Kaffeeteig:

Außerdem:

  • 6 Dinkel- oder Reiswaffeln
  • 10 Gramm Backkakaopulver

Zubereitung:

Die Reiswaffeln halbieren.

Für die Mandelcreme alle Zutaten mit dem Stabmixer verrühren. Die Creme sollte ein deutliches Mandelaroma aufweisen.

Für den Kaffeeteig alle Zutaten miteinander verrühren. Die Masse sollte die Konsistenz eines Mürbeteiges haben. Ggf. noch etwas Espresso, beziehungsweise Proteinpulver hinzufügen.

Den Kaffeeteig in eine kleine Auflauf- oder Backform mit etwa 20x12x6 cm geben und an Boden und Rand festdrücken.

Nun die ersten 6 halbierten Reiswaffeln in der Form verteilen. Etwa die Hälfte der Mandelcreme darauf verteilen. Den Rest der Reiswaffeln draufgeben und mit der anderen Hälfte der Mandelcreme bedecken. Mit reichlich Backkakaopulver bedecken.

Das Tiramisu kaltstellen.

Dieses Rezept ist aus unserem Vegan Protein Low Carb Snack Rezeptbuch. Dort findest du viele weitere tolle Rezepte:

Vegan Protein Low Carb Snacks

Käsekuchenbowl mit Bratapfel-Topping

Vegane Weihnachtsrezepte Käsekuchenbowl mit Bratapfeltopping und Haselnussmus
© alessias_kitchen

Zutaten für eine Käsekuchenbowl:

  • 200g pflanzlicher Skyr (e.g. Alpro ohne Zucker)
  • 50 ml pflanzliche Milch (ich nehme am liebsten Hafermilch, da diese von Natur aus schön süß ist)
  • 20g Vanillepudding Pulver (kann man auch selbst aus Stärke, Salz und Vanillearoma herstellen)
  • 10g neutrales pflanzliches Proteinpulver (optional für mehr Protein)
  • 20-40g Erythrit (Xylit geht auch)
  • Spritzer Zitrone 
  • etwas Vanillearoma

Toppings:

  • 1 Apfel
  • 2 EL Erythrit
  • 10g Haselnussmus (gesunde Fettsäuren, Vitamin E und B-Vitamine)
  • Prise Zimt

Zubereitung:

Zutaten in einem Glasbehälter zusammen mischen und bei 180 Grad Umluft für 25-30 min im Ofen backen. Danach auskühlen lassen und vor dem Verzehr für ein paar Stunden wie einen echten Käsekuchen kühl aufbewahren.

Apfel in kleine Stücke schneiden und in einem kleinen Top oder Pfanne mit etwas Wasser, Erythrit und Zucker weich werden lassen. Käsekuchenbowl mit Bratapfelstücken und Haselnussmus servieren. 


Gebrannte Kichererbsen

vegane Weihnachtsrezepte gebrannte Kichererbsen
© alessias_kitchen

Zutaten:

  • 100 geröstete Kichererbsen
  • 50g Xylit oder Erythrit
  • 25-50 ml Wasser
  • Etwas Vanillearoma
  • 1 TL Zimt
  • Prise Salz

Zubereitung:

Kichererbsen selbst kochen und bei 200 Grad Heißluft-Grill-Funktion rösten. Den Ofen zwischendurch kurz aufmachen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

Xylit, Zimt, Vanille und Salz zusammen mischen und mit Wasser in eine gut beschichtete Pfanne geben. Bei voller Hitze aufkochen lassen und dann auf mittlerer Stufe weiterköcheln lassen, sodass sich alles im Wasser auflöst.

Kichererbsen hinzufügen. Wasser weg reduzieren lassen und dabei die Kichererbsen immer umrühren, damit nicht anbrennt und alles gleichmäßig bedeckt wird.

Wenn die Flüssigkeit eine sirupartige Konsistenz annimmt, Kichererbsen von der Herdplatte nehmen und auf einem Backpapier auskühlen lassen.


Gesunde, deftige Brownies

veganer-adventskalender-Protein-Brownies

Zutaten für ca. 12 Stück:

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Alle Zutaten bis auf 200 Gramm Apfelmus und gegebenenfalls Add-In mit dem Stabmixer fein pürieren. Bei Bedarf gewünschte Add-Ins in den Teig hinzugeben.

Hinweis: Sollte der Teig aufgrund des verwendeten Proteinpulvers bzw. dem Reifegrad der Bananen zu dick sein, einfach noch etwas Mandelmilch hinzufügen.

Etwa die Hälfte der Masse in eine kleine Auflauf- oder Backform der Maße 20x12x6 cm geben. 200 Gramm Apfelmus darauf verstreichen und mit der übrigen Masse bedecken.

Im vorgeheizten Backofen für etwa 18 bis 20 Minuten backen. Nach dem Abkühlen in etwa 12 gleichgroße Brownies schneiden und bis zum Verzehr kaltstellen.

Dieses Rezept ist aus unserem Vegan Protein Low Carb Snack Rezeptbuch.


Pochierte Birne auf Vanille Creme

vegane Weihnachtsrezepte pochierte Birnen
© basisch_vegan

Zutaten für 3 Portionen:

  • 3 Birnen (nicht zu reif) 
  • Ca. 330-500 ml Holunderbeerensaft (Muttersaft aus 100 % Frucht)
  • Zitronenscheiben einer halben Zitrone 
  • Orangenabrieb 
  • 1 Zimtstange 
  • 3 EL Ahornsirup 
  • Nelken  
  • 2 TL Kartoffelstärke 
  • 150 ml Mandeljoghurt (ungesüßt) 
  • 1 mittelgroße Banane 
  • 1 EL helles Mandelmus 
  • 100 ml Mandeldrink (ungesüßt) 
  • 30 Gramm geschälte Mandeln 
  • 1 EL Maca-Pulver (optional) 
  • ½ TL Kardamom 
  • Frische Vanille oder Tonkabohnenabrieb als Vanilleersatz 
  • 1 TL Zitronensaft 

Toppings: 

  • Granatapfelkerne 
  • Gehobelte Mandeln 
  • Rosinen 
  • Pistazien 

Zubereitung:

Die Birnen schälen und die Mandeln für mindestens 20 Minuten in Wasser einweichen.

In einem kleinen Topf den Holunderbeerensaft, Zitronenscheiben, 2 EL Ahornsirup,  Orangenabrieb, Nelken und die Zimtstange aufkochen. Die Temperatur auf mittlere Hitze zurückstellen und die Birnen für 10 Minuten in dem Sud pochieren.

In der Zwischenzeit das Einweichwasser der Mandeln wegschütten – Die eingeweichten Mandeln, Mandeljoghurt, Mandeldrink, Banane, Mandelmus,  Zitronensaft, Maca-Pulver, Kardamom, Tonkabohnenabrieb oder Vanille in einen Mixer geben und cremig mixen.

Die pochierten Birnen und Gewürze nach der Garzeit aus dem Topf nehmen – Die Kartoffelstärke in ein wenig Wasser glattrühren und in den Holunderbeereensaft einrühren. 

Den Saft nun noch einmal zum Köcheln bringen, bis die Stärke den Saft zu einer dickflüssigen Sauce andickt.

In einen Tiefer Teller die Holundersauce geben, die Birne darauf geben, die Mandelsauce hinzugeben und mit den Toppings servieren.


Mousse au Chocolate

veganer-adventskalender-Protein Mousse au Chocolaté

Zutaten für 2 Portionen:

  • 400 Gramm Seidentofu
  • 100 Gramm Sonnenblumenkernmehl
  • 30 Gramm Backkakaopulver
  • 3 EL Stevia

Zubereitung:

Alle Zutaten mit einem Stabmixer fein pürieren.

In ein geeignetes Behältnis füllen und für mindestens eine Stunde kaltstellen.

Dieses Rezept ist aus unserem Vegan Protein Low Carb Snack Rezeptbuch.


Zimt-Nussbälle

Vegane weihnachtsrezepte bällchen
© miriliciouz

Zutaten (für ca.15 Kugeln):

  • 250g Pekannüsse 
  • 1 ½ Tl Zimt
  • 10-12 Datteln 
  • ¼ Tl Meersalz
  • Zimt oder Puderzucker zum bestreuen

Zubereitung:

Datteln ca. 20 Minuten in warmen Wasser einweichen. Währenddessen die Pekannüsse in einem Mixer zermahlen. 

Nach dem Einweichen die Datteln abgießen und alle Zutaten zu einem Teig verkneten und zu kleinen Kugeln formen. Diese nun auf 180° ca. 10 Minuten backen. 

Abschließend können die Kugeln noch mit Zimt oder Puderzucker bestreut werden. 


Weihnachtliches Schokoladen Pudding

Protein Pudding

Zutaten für 2 Portionen:

Zubereitung:

Zunächst die Chia- und Leinsamen in einem Mixer fein pulverisieren.

Zusammen mit den restlichen Zutaten mit dem Stabmixer fein pürieren.

Den Pudding in geeignete  Behälter geben, mit jeweiligem Topping bedecken und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Dieses Rezept ist aus unserem Vegan Protein Low Carb Snack Rezeptbuch.


Du möchtest deine Desserts noch weihnachtlicher haben? Probiere es mit dem Lebkuchen Protein von Vivo Life! (Sorte: Lebkuchengewürz)


Vegane Weihnachtsplätzchen

Cranberry-Hafer-Plätzchen

Vegane Weihnachtsrezepte_kekse
© miriliciouz

Zutaten (für ca. 30 Stück):

  • 100g zarte Haferflocken
  • 60g Apfelmus
  • 50g Erdnussbutter 
  • 40g getrocknete Cranberrys
  • 2 El Agavendicksaft/ Ahornsirup etc.
  • 1 Tl Vanille 
  • Salz
  • 80g Zartbitterschokolade 

Zubereitung:

Alle Zutaten miteinander vermengen und diesen Teig 30 Minuten quellen lassen. Nun den Teig zwischen zwei Backpapieren ca. 4mm dünn ausrollen und die Plätzchen mit den gewünschten Formen ausstechen. 

Im Anschluss die ausgestochenen Plätzchen ca. 6-8 Minuten auf 180° backen.

Während die Kekse abkühlen, die Schokolade schmelzen und die Plätzchen damit verzieren. Genießen!


Lebkuchen ohne raffinierten Zucker

Zutaten: 

  • 200 g gemahlene Haselnüsse – in einer beschichteten Pfanne fettfrei rösten! 
  • 200 g Vollkorn-Dinkelmehl + zum auswalen
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 2 TL Lebkuchengewürz
  • 1 ½ EL Kakaopulver
  • 1 TL Zimt
  • ¼ TL Salz
  • 50 g Rapsöl mit Buttergeschmack (alternativ geschmolzene Pflanzenmargarine hitzebeständig)
  • 100 g Datteln
  • 150 g Apfelmark (ungezuckertes Apfelmus z.B. einfach selber machen)
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Bio-Orange (davon 1 EL Schalenabrieb) 

Schokoladenüberzug einfach selber machen:

  • 40 g Kakaobutter
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 TL Mandelmus (oder ein anderes Nussmus)
  • 2 EL Ahornsirup
  • 1 Prise Salz
  • Optional gehackte Pistazien/ Wallnüsse

Zubereitung:

Die Datteln 10 Minuten in heissem Wasser einweichen. Die gemahlenen Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten bis sie duften.

Dann alle trockenen Zutaten von Haselnüssen bis einschließlich Zimt miteinander vermischen.

Die Datteln im Apfelmark pürieren. Zitronensaft und Rapsöl (die mit Buttergeschmack gibt es z.B. im Coop) ebenfalls zum Dattel-Apfelmark-Gemisch geben. Orangenzeste dazureiben.

Die trockenen mit den feuchten Zutaten vermischen und alles zu einer Teigkugel kneten. Der Teig ist noch sehr weich und klebrig und muss erst noch kalt gestellt werden (am besten über Nacht in Frischhaltefolie eingewickelt im Kühlschrank).

Am nächsten Tag oder nach ein paar Stunden sollte  der Teig fester sein. Rolle ihn dann auf einer leicht bemehlten Fläche aus (ca. 1 cm dick) und steche Lebkuchensterne aus (oder welche Form du möchtest). 

Die ausgestochenen Lebkuchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Dann bei 180 °C Umluft 8-10 Minuten im vorgeheizten Ofen backen und danach auf einem Gitter auskühlen lassen.

Für den selbstgemachten Schokoüberzug die Kakaobutter in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle schmelzen und die restlichen Zutaten damit vermengen. Die abgekühlten Lebkuchensterne in die Schokolade tunken und die Sterne damit dekorieren oder überziehen.

Die Lebkuchen optional noch mit gehackten Pistazien oder anderen gehackten (am besten gerösteten) Nüssen dekorieren.

Tipp: Alternativ kannst du ganz einfach gekaufte vegane Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Lebkuchensterne damit überziehen und dekorieren. Fürs Foto habe ich beide Varianten gewählt.


Gemütliche Weihnachtszeit vs. Cheat Day – Vegane Weihnachtsrezepte

Wenn man sich normalerweise gesund ernährt – Stichwort: #EatClean, dann ist es sicher auch ok, wenn man ab und zu mal ausschert. Wichtig zu verstehen ist, dass bei grundsätzlich gesunder Ernährung ein „schlechtes“ Essen nicht alles kaputt macht, daher sollte man dann auch nicht die Flinte ins Korn werfen und denken: „Nah, jetzt ist es ja eh egal!“ 

NEIN! Bleibt stark! Egal was die anderen denken oder sagen.

Umgekehrt ist das natürlich genauso. Wer sich grundsätzlich ungesund ernährt, wird von einem gesunden Essen – also einem Salat mit Nüssen – auch nicht gleich schlank oder abnehmen.

Worum es prinzipiell geht, ist eine nachhaltige Entwicklung mit Ziel einer anhaltenden Umstellung auf gesunde Ernährung. In der Regel wird hier der Begriff der Ernährungsumstellung verwendet. Damit meint man das Bewusstwerden über die aktuellen Essgewohnheiten* und die schrittweise Anpassung auf eine gesunde bzw. gesündere Lebensweise.


Ein paar Fakten über Alkohol

An dieser Stelle möchte ich mal ein paar unangenehme Fakten über den Alkoholkonsum mitgeben, die du bedenken solltest:

  • Dein Stresslevel wird erhöht, weil das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet wird
  • Alkohol hemmt die Ausschüttung von Wachstumshormonen, die äußerst wichtig sind für die Regeneration, den Fettabbau und den Muskelaufbau
  • Alkohol wirkt sich negativ auf die Schlafqualität aus
  • Die Nährstoffaufnahme ist gehemmt, weil der Alkohol in deinem Stoffwechsel sofort abgebaut werden muss
  • Alkohol enthält jede Menge Kalorien
  • Alkohol dehydriert deinen Körper – das Wasser fehlt für andere wichtige chemische Reaktionen
  • Es kommt zu Fehlübertragungen von Nervenreizen, die zu Krämpfen, Verletzungen oder ernsthaften Muskelentzündungen führen können.
  • aus allen genannten Gründen wird das Immunsystem geschwächt
  • schon kleine Mengen sind sehr schädlich

Mein Fazit zum Thema Alkohol

Alle Stoffwechselprozesse und der Hormonhaushalt bekommen ernorme Probleme bei Alkoholkonsum. Für Schlaf, Regeneration, Fettabbau und Muskelwachstum* hat dies ausschließlich negative Konsequenzen. Ihr solltet es euch also genau überlegen, bevor ihr zum Glas greift. Wer überhaupt nicht verzichten kann, sollte die Mengen gering halten und den Flüssigkeitshaushalt ausgeglichen halten, in dem mindestens soviel Wasser getrunken wird. Übrigens: Die landläufig bekannten Erkenntnis, dass Alkohol gesund sein soll, ist nicht bewiesen und die Studien dazu belegen nicht zweifelsfrei, dass die positiven Wirkungen allein auf den Alkohol zurückzuführen sind, sondern auf auf andere Inhaltsstoffe zurückgeführt werden können.


Mein Gesamtfazit für die Weihnachtsfeiertage

Mach dir insgesamt keinen Stress! Essen ist Genuss und das soll es auch sein. An Weihnachten soll man schlemmen und genießen. Man kann ja versuchen das in Maßen zu tun. Der erweiterte Nutrition Guide* enthält aktuelle Weihnachtsrezepte wie Punsch oder Plätzchen. Und im neuen Jahr geht es mit neuen Vorsätzen voll wieder los!

Ich hoffe die vegane Weihnachtsrezepte haben dir gefallen! Frohe Weihnachten.


Lies auch: Lupinen Rezepte – die Alternative zu Soja und Seitan in der veganen Ernährung


Hör dir hierzu auch den Vegan Podcast zu „Keine Fett Explosion an Weihnachten“ an:

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Vorliegend habe ich meine eigene Erfahrung beschrieben. Das sind die Effekte, die ich bei mir gespürt habe. Diese können bei jedem unterschiedlich ausfallen. Die beschriebenen Erfahrungen sind keine wissenschaftlichen Erkenntnisse und keine Tatsachen Behauptungen. Sämtliche Inhalte dieser Seiten sind keine Heilaussagen und ausschließlich informativ, sie dienen keinesfalls als Ersatz für eine ärztliche Behandlung. Mehr dazu hier