schöne haut vegan

Schöne Haut vegan

Vegane Ernährung: So praktizieren, dass sie der Haut guttut

Auf Philipp Domsch’s OnlineHautKongresses 2018 sprach Christian Wenzel zum Thema schöne Haut vegan. Erfahre hier exklusiv von seinen Erfahrungen und wie sie dir zu einer schöneren, gesünderen Haut verhelfen kann.

Gratis Experten-Interviews: “Neue Ausstrahlung durch wunderschöne Haut”

Unsere Top-Empfehlungen für schöne Haut vegan:

Hör dir hierzu auch unser neustes Interview mit Philipp Domsch an:

Teil 1:

Teil 2:

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„Meine Mission – dich auf das nächste Level deiner Gesundheit bringen.”

“Ich hatte früher sehr starke Hautprobleme, die ich durch die vegane Ernährung gelöst habe. Mein Leben ist auf vielen Ebenen besser geworden, ich bin feinstofflicher, nicht mehr so grob oder egozentriert, gehe mit allem bewusster um, spüre tagsüber keine Müdigkeit. Meine Haut hat sich definitiv gebessert, die Neurodermitis ist vollständig verschwunden. Ich fühle mich einfach gesünder, war seit über sechs Jahren nicht mehr krank.”

Essentielle Nährstoffe

Es gibt 47 essentielle Nährstoffe, die wir brauchen, um zu leben. Dazu zählen Mineralstoffe (Magnesium, Eisen, Zink…), Vitamine, Makronährstoffe (Eiweiß, Fette und Kohlenhydrate).

“Letztlich ist entscheidend, was für den eigenen Körper gut ist.”

Mängel und Ziele

Über ein Blutbild lassen sich Mängel feststellen, dann muss man überlegen, wie man diese ausgleichen kann. Außerdem sind die Ziele entscheidend.

Vegane Ernährung

Das bedeutet, sich rein pflanzlich zu ernähren – keine tierischen Nahrungsmittel zu sich nehmen, auch keine Nahrungsmittel, die von Tieren produziert wurden. Die vegane Ernährung beruht auf der Annahme, dass wir mit pflanzlicher Ernährung all unsere
Nährstoffe abdecken können.

“Vegane Ernährung schließt einen gesunden Lifestyle ein – für uns selbst und für die Welt.”

Auswirkungen allgemein

Diese sind Hautverbesserungen, Erhöhung der Leistung und Regeneration, Fitness und Vitalität. Man fühlt sich wohler, die vegane Ernährung ist leichter verdaulich.

“Bei Hautbeschwerden besteht das Thema Vergiftung – vergifte dich weniger, dann muss
weniger an Giftstoffen ausgeschieden werden.”

Vegan und Neurodermitis

Hochwertige Bio-Pflanzen-Ernährung mit viel Gemüse und Obst, ansonsten Hülsenfrüchte und hochwertiges Getreide enthalten viel weniger Giftstoffe, weniger Pestizide, weniger Antibiotika. Ich habe selbst die Erfahrungen gemacht, mit 30 Jahren bin ich vegan geworden. Bis dahin hatte ich immer noch Neurodermitis. Nach einem halben Jahr veganer Ernährung habe ich die Cortisonsalbe weggelassen und nie wieder gebraucht.

Tipps für Hautgesundheit

Ich empfehle Lebensmittel, die sauer wirken, zu meiden – Kaffee, Alkohol, Sojaprodukte und tierische Nahrungsmittel (Fleisch, Fisch, Milch), weißen Zucker. Aufgrund des Fleisch-Verzichts kann es zu einem Mangel an Vitamin B 12 kommen, dieses sollte man supplementieren.

Außerdem ist es immer gut, Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel zu nutzen.

Weizen ist ein hochgezüchtetes Lebensmittel, deshalb ist es, so gut wie möglich, zu meiden. Auch Haferflocken haben eine sehr geringe Nährstoffdichte, sie werden in Massenproduktion hergestellt und haben sehr viele Kalorien. Dazu gibt es bessere Alternativen – Amaranth, Quinoa sind reich an Mikronährstoffen.

Fermentiertes Soja ist gut verwertbar, Antinährstoffe sind bereits darin abgebaut.

Lupine ist die heimische Alternative zu Soja, besitzt 30-70% Eiweiß, einen hohen Mikronährstoffgehalt und wenig Kalorien – man kann vieles daraus herstellen – auch mSchnitzel.

Müsli aus gekeimtem Buchweizen ist empfehlenswert. Die Samen sind unverdaubar für den Körper, in dem Moment, wo er keimt und ein Sprößling herauskommt, werden die Antinährstoffe abgebaut, aufgespalten und in Stoffe umgewandelt, die für den Körper besser verwertbar sind.

Ein guter Start ins vegane Leben

Man kann damit beginnen, ein tierisches Schnitzel gegen ein vegetarisches Lupinenschnitzel auszutauschen oder Milchprodukte wegzulassen.

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Schöne Haut vegan mit diese Lebensmittel:

ayurvedische Ernährung Wasser

  • Karotten, denn sie enthalten Beta-Carotin, eine Vorstufe von Vitamin A. Sie schützen die Haut vor DNA-Schäden wie etwa durch durch Sonne.
  • Walnüsse:das darin enthaltene Biotin unterstützt den Körper beim Aufbau der Haut. Walnüsse enthalten auch Vitamin E, welches die Zellen schützt und Omega-3-Fettsäuren, die ebenfalls eine positive Wirkung für die Haut haben.
  • Wasser: Wasser ist lebensnotwendig, um unsere Zellen mit Nährstoffen zu versorgen. Regelmäßig Wasser zu trinken unterstützt deinen Körper auch bei der Ausscheidung von Giftstoffen und Schlacken und hält deine Haut straff.
  • Kürbiskerne: sie enthalten viel Zink und Eisen. Mithilfe von Zink wird das Bindegewebe gebildet und das Immunsystem gestärkt. Eisen ist wichtig für den Transport von Sauerstoff im Blut.

Lebensmittel für schöne Haare:

  • schwarze Johannisbeeren: sie haben viel Vitamin C, Kalium und Eisen
  • Linsen: als wichtiger pflanzlicher Eiweißlieferant für Haut, Haare und Nägel.
  • Spinat: die darin enthaltene Vitamine A, C und das Biotin sorgen für schöne Haut und Haare

Die besten Tipps für schöne Haut vegan

Schöne Haut vegan Gesicht

Ich wurde vom Hautexperten Philipp Domsch dazu eingeladen, meine Expertise zum Thema Haut im Rahmen des HautKongress 2019 mit tausenden Menschen zu teilen.

Philipp hat es sich zur Aufgabe gemacht sein eigenes Wissen über Haut sowie das Wissen von über 60 Experten komplett kostenfrei an so viele Menschen wie möglich zu bringen. Der HautKongress 2018 wird veranstaltet, um Menschen zu helfen, die sich eine gesunde & schöne Haut wünschen und schon seit Jahren nach einer Lösung suchen.

Im Online HautKongress, vom 29.03. – 07.04.2019 zeigt Philipp mithilfe von erfahrensten Professoren, Ärzte, Autoren und Praxis-Experten eine bewiesene und vor allem praktikable Methode auf, Akne, Schuppenflechte, Neurodermitis & Co. langfristig loszuwerden und die Hautgesundheit zu fördern.

Falls du jetzt schon neugierig bist, bekommst du weiter im Artikel bereits eine Handvoll der Tipps für schönere Haut!

“Das Wissen ist vorhanden. Wir müssen nur genauer hinsehen.”

Der Online-Kongress verspricht echte, authentische Unterhaltungen über Hautbeschwerden mit vielen Ratschlägen, Tipps & Strategien, welche sofort anwendbar sind.

Höre jetzt im Vegan Podcast in den exklusiven Ausschnitt meines Interviews rein:

Was dich im HautKongress erwartet

  • Die GENAUE Anleitung um von einer Problemhaut zu strahlend glänzender Ausstrahlung in nur 11 Tagen zu kommen — selbst wenn du schon alles ausprobiert hast und bisher keine andere Methode für dich funktioniert hat
  • Wie du die richtigen Angewohnheiten ganz einfach in dein Leben einbaust und dir dann keine Gedanken mehr darum musst, wie du heute aussiehst.
  • Die Interview-Videos von Deutschlands 50 fortschrittlichsten Haut-Experten (inklusive vieler konkreter Schritt-für-Schritt Anleitungen, die du sofort umsetzen kannst)
  • Fallstudien von anderen Leidenen, die nach jahrelanger Suche endlich die eine Methode finden konnten, endlich ihrem Hautproblem adé sagen zu können

3 Tipps für schöne Haut vegan

Falls du neugierig bist, hier ist nur eine Handvoll der Tipps, die du bekommst:

Schöne Haut & gesunde Haut Frau

TIPP #1: Die größten Einflüsse auf deine Hautqualität – Entdecke und identifiziere deine individuellen Hautproblem-Ursachen und wie du sie in kürzester Zeit auf deine Seite bringen kannst, damit sie für dich arbeiten, statt gegen dich.

TIPP #2: Die fortschrittlichste Behandlungsmethode für deine Haut – Die fortschrittlichste (auf den aktuellsten Studien basierend) Methode, um dein Hautbild massiv zu verbessern.

TIPP #3: 3 geheime Faktoren für schöne Haut vegan – Diese drei Faktoren wurden ersten vor kurzem in der Hautwissenschaft entdeckt, aber niemand will sie verraten. Philipp verrät sie dir aber, sobald du in nur 3 Minuten das HautQuiz abgeschlossen hast.

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 Hautgesundheitsexperte Phillip Domsch

Schöne Haut mit Philipp Domsch

Enthusiast in den Themengebieten Geist, Körper und Ernährung. Spezialist zum Thema Hautgesundheit.

Autor und Gründer des #1 HautKongress 2018 ist Hautexperte Philipp Domsch der den Einfluss verschiedener Faktoren wie z.B. der Nahrung, des Lebensstils und unserer Umwelt untersucht und verstanden hat in über 14 Jahren persönlicher Erfahrung.

Ein Motiv, das mir viel bedeutet, hängt zusammen mit dem großen, wirklich verzweifelten Bedürfnis unserer Zeit nach mehr Grundwissen, nach mehr Fertigkeit und Kompetenz zur Behandlung aller möglichen unserer menschlichen Probleme. Mich bedrückt sehr, wie selten das Wissen, das wir bereits gewonnen haben, anerkannt, weitergegeben und nutzbar gemacht wird. Ich habe meinen Fokus auf unsere Haut und ihre Probleme gelegt und veranstalte diesbezüglich auch den Online HautKongress.

Ich habe mehr als 63 der renommiertesten Professoren, Doktoren, Therapeuten und Praxis-Experten im Hautkongress zusammengebracht, um über das Thema Hautgesundheit aufzuklären. Es ging darum unsere Haut im Allgemeinen und Hautprobleme wie Pickel, Akne, Cellulite und Neurodermitis im Speziellen zu verstehen.Zum Thema Ernährung hat Christian Wenzel bspw. über den veganen Lebensstil und seine Vorzüge für unsere Haut gesprochen. Außerdem ging es darum zu zeigen, was auch noch eine Rolle spielen kann und in der Bevölkerung kaum Beachtung findet. Man will gar nicht glauben, unter welchen Vitalstoffmängeln wir bspw. viel zu oft leiden, aber nur selten davon wissen.

Aber schon lange bevor ich diesen Kongress veranstaltet habe, entwickelte ich ein enormes Interesse für unsere Haut und unsere Gesundheit im Allgemeinen.

Womit alles begann…

Alles begann an einem Punkt vor mehr als 10 Jahren, an dem ich selbst unter starker Akne litt und große Hilfe durch die vegane Ernährung fand. An diesem Punkt war ich so verzweifelt, dass ich echt alles ausprobiert hatte. Alles, was es in Drogerien und Apotheken gibt – von Clearasil, über Duac Akne Gel bis zu Stripes und Patches, die man sich über Nacht auf die Pickel klebt (heut kann ich darüber lachen, aber früher bin ich wirklich daran verzweifelt).

Ich habe natürlich auch Cremes, Tinkturen und Gels selbst zusammengemischt – von Ringelblume bis Teebaumöl war alles dabei, aber das allein brachte natürlich keine nachhaltigen Verbesserungen. Als alles nichts mehr half, habe ich mir von Hautärzten antibiotische Salben verschreiben lassen, die so stark waren, dass selbst die Handtücher davon gebleicht wurden.

Ich habe Antibiotika-Kuren in Form von Tabletten genommen, die immer nur vorübergehend geholfen haben. Und natürlich habe ich auch Roaccutan und andere Tabletten mit dem Wirkstoff Isotretinoin eingenommen, was mich letztlich fast in die Depression trieb. Alles, was man vom Arzt verschrieben bekommen kann und auch alle frei erhältlichen Mittel habe ich ausprobiert und wurde immer wieder enttäuscht.

Erfolge durch vegane Ernährung

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Nachdem ich meine Bachelorarbeit beendet hatte, bereiteten wir uns mit meiner Freundin auf den Umzug nach Berlin vor. Ich beschloss, meinem Problem, meiner Akne, für alle Male ein Ende zu bereiten.

Ich begann Tag und Nacht zu recherchieren, welche Lösungen es gibt. Nicht, dass ich das davor nicht auch schon getan hätte, aber nun nahm es extreme Ausmaße an. Ich saß wochenlang bis tief in die Nacht am PC, las Bücher und machte Selbstexperimente.

Dann, eines Tages, stieß ich auf ein Buch eines amerikanischen Heilpraktikers, welches mir einen kleinen Hoffnungsschimmer gab. Es folgten acht Wochen, in denen sich neben anderen Interventionen Phasen der veganen Ernährung, der roh veganen Ernährung und des Fastens abwechselten.

Und was soll ich sagen: Nach diesen acht Wochen hatte ich das erste Mal seit mehr als 15 Jahren eine glatte Haut, keinerlei Unreinheiten oder Entzündungen mehr und fand es faszinierend, wie schnell das im Vergleich zu der jahrzehntelangen Phase zuvor gehen konnte.

Heute weiß ich zwar, dass dieses Vorgehen für viele Menschen sehr gefährlich sein kann, da es zu radikal für den Organismus war – zu viel Veränderung in zu kurzer Zeit. Zudem war es zu hart und zu wenig nachhaltig, sodass es die meisten Menschen während des normalen Alltags nicht durchhalten könnten.

Welche Vorteile hat die vegane Ernährung für unsere Haut?

Aus diesen Gründen normalisierte sich danach auch mein Lebensstil wieder, da ich dies auf Dauer einfach nicht fortführen konnte. Währenddessen probierte ich viele verschiedene Ernährungsformen – man könnte sagen, fast alle, die es gibt.

Und gerade die vegane Ernährung hat mir in dieser Zeit sehr viel gegeben, weswegen ich hier deren größte Vorteile für unsere Haut einmal kurz verdeutlichen will.

Reduzierte Zufuhr von Fettsäuren, die Entzündungen auf der Haut fördern.

 

Entzündungen an sich sind eine normale Reaktion des Körpers, die erst mal nicht als gut oder schlecht zu beurteilen ist. Sie gehören im Grunde zu fast jedem Hautproblem dazu – seien es nun Pickel, Akne, Neurodermitis, Schuppenflechte oder auch nur leichte unterschwellige Rötungen im Gesicht.

Fest steht: Ohne Entzündungen würde unser Körper nicht existieren können, da eine Entzündung immer der erste Schritt zur Heilung ist.

Zum Starten einer Entzündung braucht der Körper sog. Omega-6Fettsäuren, die wir vor allem in tierischen Produkten, aber u.a. auch in Getreide und pflanzlichen Ölen (ganz besonders in Sonnenblumenöl und Distelöl) wiederfinden.

Durch den Verzicht auf die tierischen Produkte haben wir hier eine starke Reduktion der proentzündlichen Omega-6-Fettsäuren und finden dadurch auch weniger Entzündungen auf unserer Haut vor. Nun müssen wir nur noch auf den Gegenspieler achten, der dafür sorgt, dass die noch verbleibenden Entzündungen auch abgeschlossen werden. Denn was letztlich zählt ist vor allem das Verhältnis aus beiden. Dazu mehr an späterer Stelle.

Weniger gehärtete Fette, die den Talg härter werden lassen, wodurch Poren eher verstopfen.

Das, was wir über unsere Poren ausscheiden, ist zu einem überwiegenden Anteil vor allem ein Gemisch aus Wasser und Fetten. Umso härter die Fettsäuren sind, die wir aufnehmen, desto eher werden unsere Poren also auch verstopfen.

Wenn wir an harte Fette denken, sind hier ganz besonders die gesättigten Fettsäuren zu nennen, die wir in tierischen Produkten wie Fleisch, Butter und Milch finden. Der Wechsel von diesen gesättigten, harten Fetten tierischer Natur zu den ungesättigten, flüssigen und weicheren Fetten pflanzlicher Natur kann dabei helfen, weniger verstopfte Poren und somit Hautunreinheiten zu haben.

Aufpassen: Es gibt natürlich auch pflanzliche Fette, die eher fest und hart sind. Hier wäre zum Beispiel das Palmöl zu nennen, welches sehr vielen Fertigprodukten beigemischt ist.

Reduzierung der Säurebelastung und der Aktivierung unserer Abwehrsysteme, die den Körper und die Haut aus der Balance bringen.

Fleisch wirkt nicht nur säurebildend auf den Körper und hat aufgrund der zumeist industriellen Tierhaltung viele den Tieren zugesetzte Stoffe inne, es hat auch eine Eigenart an sich, die das körpereigene Abwehrsystem (ich spreche hier vom Immunsystem) völlig aus der Balance bringen kann.

Von großer Bedeutung ist hierbei der Gehalt und die Zusammensetzung eines bestimmten natürlichen Inhaltsstoffes im Fleisch – gemeint sind die sog.  Sialinsäuren. Wenn man Hautbeschwerden hat, ist das Immunsystem wahrscheinlich überaktiv.

Die Substanzen, die unser Immunsystem beruhigen können, heißen kurz „SIGLECS“ und werden von allen unseren Körperzellen gebildet. Die SIGLECS bilden ein Erkennungssystem auf jeder Ebene unserer Körperzellen, das bestimmt, ob etwas im Körper als Freund oder als Feind einzustufen ist – man könnte sagen, es sind Friedenstauben für unser Immunsystem.

Wir Menschen haben andere Untergruppen von SIGLECS als Tiere. Wichtig sind vor allem die zwei am meisten vorkommenden SIGLECS Neu5Ac und Neu5Gc. Wir Menschen können nur ersteres bilden.

Was passiert nun, wenn wir das Fleisch von Säugetieren und damit auch deren SIGLECS also Neu5Gc – essen? Wir bauen dann Teile dieser tierischen Erkennungsfaktoren in beinahe alle unsere Gewebearten ein. Diese Stoffe verwirren und aktivieren unser Immunsystem. T

ierisches Neu5Gc kann bei Verzicht auf Fleisch relativ schnell aus unserem Körper eliminiert werden. In zwei Wochen ist der Großteil abgebaut, und nach 30 Tagen ist es fast vollständig verschwunden.

Keine Belastung mehr durch artfremde Milch, die Ungleichgewicht in der Hautzellen-Reproduktion erzeugen.

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Ich verzehre schon seit langer Zeit keine Milchprodukte aus tierischer Milch mehr. Diese Nahrungsmittel gehören zu den schwerwiegendsten ursächlichen Faktoren für Hautprobleme überhaupt.

Sie rufen Allergien hervor, sind schleimbildend, verstopfen den Verdauungstrakt, verdicken sich zu kleisterartiger Konsistenz im Darm.

Tiermilch ist nicht für den Menschen gemacht, sondern für neugeborene Tierbabys. Die auf das Tierbaby zugeschnittenen biologischen Botschaften sind für den ausgewachsenen menschlichen Körper weniger angemessen geradezu schädlich.

Das betrifft z.B. den Wachstumsfaktor IGF-1. Er ist ein machtvoller Beschleuniger von Zellwachstum. Das hört sich erst mal nicht sonderlich dramatisch an. Jedoch kann diese Zellwucherung – wie ich es immer nenne – zu einem unschönen Hautbild führen, das einfach nicht mehr klar und rein aussieht. Auch verschlimmern sich aufgrund dessen Hautprobleme wie Akne, Neurodermitis, Schuppenflechte, Rosacea in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle.

Bewussterer Umgang mit der Ernährung, wodurch allgemein auch mehr die Zusammensetzung bestimmter Nahrungsmittel hinterfragt wird.

Meinen Klienten und den Teilnehmern meiner Kurse und Kongresse versuche ich immer genau zu erklären, auf welche Nahrungsmittel sie achten bzw. verzichten sollten.

Ohne einen bewussten Umgang mit der Ernährung – und da gehört auch das Lesen der Zutatenlisten dazu – ist es aber unmöglich, wirklich sicherzugehen, diese goldenen Regeln für gesunde Haut auch einhalten zu können.

Für Menschen, die der veganen Ernährung folgen, stellt das aber nur selten ein Problem dar, weil diese sich mit den Inhaltsstoffen etwaiger Produkte sowieso schon sehr ausführlich auseinandersetzen und genau darüber nachdenken, was sie sich da gerade in den Mund schieben. Das erachte ich als einen der größten Vorteile der veganen Ernährung.

Aber natürlich gibt es auch ein paar Dinge, auf die man achten sollte, wenn man sich vegan ernährt und eine gesunde Haut haben möchte.

Fehlendes Omega 3, wodurch Entzündungen nicht abgeschlossen werden können.

Nun bin ich bei den Vorteilen der veganen Ernährung ja bereits auf die reduzierte Zufuhr proentzündlicher Omega-6-Fettsäuren eingegangen. Ich habe aber auch gesagt, dass letztlich das Verhältnis der Fettsäuren zählt.

Vergleichen wir das mit einer Fußballmannschaft. Sie besteht aus elf Spielern. Jeder Spieler hat eine ganz bestimmte Funktion und ein cleverer Trainer stellt die Mannschaft so zusammen, dass sie auf jeden Gegenangriff vorbereitet ist. Ein guter Trainer weiß auch, dass die Chemie in der Mannschaft stimmen muss.

Genauso ist das mit der „Teambildung” der Fettsäuren in unserem Körper. Zu viele Spieler hier, zu wenige dort – und es besteht die Gefahr, dass das Mannschaftsgefüge aus dem Ruder läuft.

Fettsäuren sind wie Fußballspieler unterschiedlich gebaut – mehr oder weniger lang und mehr oder weniger gesättigt. Sie tragen den Namen „Omega”. Für Deine Hautgesundheit haben die Omega-6- und die Omega-3-Fettsäuren eben eine herausragende Position.

Wie sollte das „Winning Team” der Fettsäuren aufgestellt sein? Ein optimales Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren bedeutet 1:1 bis 3:1. Die Endstufe von Omega 3 finden wir jedoch nur in maritimen Produkten, vor allem in Fisch (eine vegane Alternative nenne ich gleich).

Anders als irrtümlicherweise oft behauptet, können wir die Omega-3-Fettsäuren aus pflanzlichen Ölen nur zu einem sehr geringen Anteil verwerten, da der Körper diese erst in die Endstufe umwandeln muss, dazu aber nur begrenzte Kapazitäten aufweist.

Was passiert nun also, wenn wir zwar nur noch reduzierte Mengen von Omega 6 zu uns nehmen, dagegen aber trotzdem kaum die Endstufe von Omega 3 im Körper aufweisen? Unser Körper kann einmal gestartete Entzündungen nur noch schlecht beenden, was sich auch auf der Haut beobachten lässt. Darum empfehle ich meinen veganen Klienten in solchen Fällen eine Ergänzung ihrer Ernährung durch Algenöl.

Ausweichen auf schlechte Eiweiße, die zu einem ungesunden Darm führen können.

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Natürlich will man als Veganer trotz des Fleischverzichts genügend Proteine zu sich nehmen. Da das ein sehr komplexes Thema ist, will ich es hier nur einmal kurz anreißen. Das mache ich natürlich vor allem aus Perspektive unserer Hautgesundheit, und hier spreche ich ganz besonders über unsere innere Haut – den Darm. Anders als oft vermutet ist nicht die Haut unser größtes Organ, sondern der Darm.

Während die Haut gerade einmal eine Fläche von 2 Quadratmetern einnimmt, könnte man den Darm mit all seinen Zotten und Wölbungen fast über die Fläche eines Fußballfeldes auslegen. Mein Leitspruch zu dem Thema ist:

„Ohne gesunden Darm können wir auch keine gesunde Haut haben“.

Wenn unsere innere Haut Probleme hat, werden wir es auch auf unserer äußeren Haut zu sehen bekommen. Und hier will ich nicht anfangen aufzuzählen, welche pflanzlichen Lebensmittel problematisch für unseren Darm sein können. Es geht auch nicht darum, kompletten Verzicht zu betreiben, sondern die Balance zu wahren – es also mit bestimmten Nahrungsmitteln nicht zu übertreiben – und ein Bewusstsein für gewisse Dinge zu schaffen. Wen das interessiert, der kann sich gern einmal zu Inhaltsstoffen wie Saponin, Lektin, Phytinsäure belesen oder einen unserer Kongresse anschauen.

Ich will hier nur ein Beispiel bringen, das in der veganen Ernährung oft eine große Rolle spielt, für unsere Haut, unseren Darm und hormonelle Veränderungen im Körper aber sehr problematisch sein kann: Soja.

Hier sollten wir uns eher von Kulturen, die Soja schon seit Jahrhunderten essen, abschauen, wie man ihn richtig zubereitet bzw. verspeist. In Asien – wo Soja in einigen Bevölkerungsgruppen ein wichtiger Bestandteil der Ernährung ist – wird die Hülsenfrucht oft nicht „pur“, sondern in fermentierter Form gegessen.

Typische Soja-Fermente sind dort

Diese Formen des Sojas kann man auch hierzulande ohne Probleme verspeisen, wenn man denn darauf achtet, dass die Rohstoffe aus Bio-Anbau stammen. Ein Tofu-Schnitzel ist dagegen eine Erfindung der westlichen Welt – und zwar eine ungesunde.

Und noch ein kleiner Tipp: Eine gesunde Eiweißquelle, über die kaum jemand redet, sind Pilze.

Wenige Schmierstoffe, wie Kollagen und trockene Haut.

Sehr oft bekomme ich von Menschen, die trockene Haut haben, die Frage gestellt, was man denn dagegen machen könne. Ob unsere Haut Feuchtigkeit speichern kann oder nicht, hängt insbesondere von sog. Schmierstoffen ab.

Diese kann unser Körper zwar auch selbst bilden, in vielen Fällen sind wir hier aber von unserer Ernährung abhängig. Ich spreche diesbezüglich von Kollagen und Hyaluronsäure. Beides sind Stoffe, die auf natürliche Weise in unserem Körper vorkommen und nicht nur dazu beitragen, unsere Haut geschmeidig zu halten, sondern auch wichtig für Gelenke und Knorpel sind.

Essen wir keine tierischen Produkte, haben wir keine Möglichkeit zusätzliches Kollagen aufzunehmen. Hier bleibt uns dann aber die Möglichkeit, die Kollagensynthese des Körpers durch die Zufuhr von Vitamin C zu unterstützen oder direkt Vitamin-C-Seren von außen auf die Haut zu geben.

Hyaluronsäure hingegen hat den Vorteil, dass man diese auch in ihrer veganen Form kaufen und zusätzlich zur normalen Ernährung zuführen kann.

Vermehrte Zufuhr von Transfetten, wodurch Entzündungen gefördert werden.

  

Es ist noch nicht lange her, dass man Pflanzenöle für eine gesunde Alternative zu gesättigten Fetten hielt. Mehrfach ungesättigte Pflanzenöle wurden im Gegensatz zu Schmalz und tierischen Fetten als gesunde Öle gelobt.

Diese Diskussion ist zu flach, als dass man sie objektiv betrachtet auf diesem Level weiterführen könnte. Man darf hier aber auch nicht vergessen, dass der Grund, weshalb sie als „gesund“ angepriesen wurden, damit zusammenhängt, wie billig Pflanzenöle produziert werden können.

Ich will hier nicht noch einmal auf den hohen Anteil an proentzündlichen Omega-6Fettsäuren aus Raps, Mais, Soja oder Sonnenblumen eingehen. Es gibt natürlich auch pflanzliche Fette, die nur wenig Omega 6 und  etwas mehr Omega 3 enthalten.

Ich will hier viel eher darauf hinaus, dass man als Veganer einen Ersatz für Butter sucht und dann schnell zur Pflanzenmargarine greift. Hier ist aber auf den hohen Anteil an entzündungsfördernden Transfettsäuren zu achten.

Wenn flüssige und sehr weiche pflanzliche Öle gehärtet werden müssen, um sie streichfähig zu machen, muss deren chemische Struktur verändert werden, wobei diese eben erwähnten Transfettsäuren entstehen.

Ich weiche hier lieber auf Kokosnuss oder Mus aus Nüssen aus. Auch beim Kochen sollte man eher auf stabile und erhitzbare Fette wie Kokosöl ausweichen.

Also: Immer, wenn pflanzliche Fette in ihrer chemischen Struktur verändert und zu stark erhitzt werden, entstehen Transfette. Diese sollte man bestenfalls vermeiden, wenn man eine reine und gesunde Haut haben möchte.

Vegan führt nicht per se zu gesunder Haut, da es einiges zu beachten gibt.

Menschen, die sich bewusst mit ihrer Ernährung auseinandersetzen und genau hinschauen, wo die Nahrungsmittel herkommen und was sie mit unserem Körper machen, sind mir sehr sympathisch.

Wie während meiner Ausführungen aber vielleicht schon deutlich geworden ist, kann die vegane Ernährung nicht generell als gut oder schlecht abgestempelt werden. Wie bei allen Dingen im Leben sollte man auch beim veganen Lebensstil genauer hinschauen und sich tiefergehend damit  auseinandersetzen. Die vegane Ernährung kann ein wichtiger Schritt zur gesunden Haut sein, auch wenn auf ein paar Kleinigkeiten zu achten ist.

Kontaktdaten:

Philipp Domsch
Telefon: 0162/4304057
Mail: [email protected]
https://hautkongress.de

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Vegan Podcast

Jede Woche in unserem Vegan Podcast neues zum Thema Fitness, Vegane Ernährung und Lifestyle.

Höre hier Akne & Neurodermitis weg! Schöne Haut die Folge

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