Reisprotein – gesunder Muskelaufbau durch pflanzliches Eiweiß

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Reisprotein – ein hochwertiges Eiweiß für Veganer

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Mit dem Lebensmittel Reis werden in der Regel Kohlenhydrate assoziiert. Die uralte Nutzpflanze hat aber auch einen beachtlich hohen Anteil an Proteinen. Diese stecken im Keimling und in der Kleie oder der Samenschale.

Und so ist Reisprotein ein gesuchtes Nahrungsergänzungsmittel, liefert es doch eine ausgewogene Mischung aus essenziellen und nicht essenziellen Aminosäuren, Vitaminen und Mikronährstoffen. Es ist ein hochwertiges pflanzliches Eiweiß, welches Proteinen auf tierischer Basis in nichts nachsteht. Deshalb findet Reisprotein seine Nutzer vorwiegend im Fitness- und Wellnessbereich und ist nicht nur bei Veganern sehr beliebt. 


Wie gesund ist das Reisprotein?

Reisprotein Artikel

Reisprotein wird vorzugsweise nach der Keimung und Fermentierung aus den braunen Sorten des Vollkornreises gewonnen. Der Wirkstoff ist im Gegensatz zu herkömmlichen Proteinpräparaten kein Isolat, sondern ein echtes Superfood. Bei der schonenden Herstellung bleiben die meisten Nährstoffe in bemerkenswerten Mengen erhalten.

Hoher Anteil an essenziellen Aminosäuren

Reisprotein besitzt ein günstiges Aminosäureprofil. Es enthält alle notwendigen essenziellen Aminosäuren und weist die Besonderheit auf, über sogenannte “verzweigtkettige Aminosäuren” wie Isoleucin, Leucin und Valin zu verfügen. Diese werden im Gegensatz zu den meisten Aminosäuren nicht in der Leber verstoffwechselt. Sie eignen sich hervorragend zum Muskelaufbau.

Vital- und Mineralstoffe 

Das Proteinpulver aus der Reispflanze ist eine Vitaminbombe und strotzt vor Mineralstoffen und Spurenelementen. So beinhaltet es neben natürlichem Betacarotin die Vitamine B1, B2, B3, B5 und B6. Außerdem sind die Vitamine C, D und in besonderem Maße Vitamin E vorhanden. Letzteres wird die “Schutzpolizei des Körpers” genannt, weil es vornehmlich die freien Radikale abfängt, bevor sie den Zellen Schaden zufügen können. 

Neben Folsäure und Biotin überzeugt Reisprotein mit Cholin und Isonit, welche die Leber schützen und bei der Regelung des Cholesterinspiegels beteiligt sind. Die Mineralstoffe Kalium, Zink, Eisen, Mangan, Kupfer, Jod und Magnesium sind neben weiteren Spurenelementen in bioverfügbarer Qualität enthalten. Alle Mikronährstoffe kommen auf natürlicher Basis vor und müssen nicht nachträglich zugesetzt werden.

Positive Effekte auf den Organismus

Die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit drücken sich in der Stabilisierung des Blutzuckerspiegels aus. Es wird weniger Insulin ausgeschüttet und der Organismus schaltet schneller in den Fettverbrennungsmodus. Reisprotein eignet sich deswegen für eine Vielzahl von Ernährungsplänen, welche sich dem Ziel der Gewichtsreduktion verschrieben haben. Zudem schützt Reisprotein die Leber vor oxidativem Stress und unterstützt das lebenswichtige Organ bei der Bildung von gutem Cholesterin

Reisprotein enthält nur einen geringen Kohlenhydratanteil und ist hypoallergen

Ein Reiskorn besteht zu 80 % aus Kohlenhydraten. Da bei der Herstellung von Reisprotein nur die proteinhaltigen Samenschalen und der Keimling verwendet werden, bleibt Reisprotein naturgemäß ein Nahrungsergänzungsmittel mit einem sehr geringen Kohlenhydratanteil.

Viele Sportler setzen beim Muskelaufbau auf Proteinpulver, die aus Molke, Soja oder Weizen hergestellt werden. All diese Produkte zeichnen sich durch ein hohes Allergiepotenzial aus. Dafür bietet Reisprotein eine ernstzunehmende Lösung an. Es vereint hypoallergene Eigenschaften, verursacht also keine Allergien und Unverträglichkeiten und wird aufgrund zahlreicher Ballaststoffe schnell verdaut. Als rein pflanzliches Produkt wird Reisprotein für Veganer empfohlen und bietet sich damit als Alternative zum üblichen Sojaprotein an. 


Reis- und Erbsenprotein – ein hervorragendes Duo

Der hohe Gehalt an essenziellen Fettsäuren macht Reisprotein besonders wertvoll. Allerdings besitzt es im Vergleich zu Whey Protein einen leicht abgeschwächten Gehalt an Lysin. Passionierte Sportler gleichen dieses Defizit aus, indem sie auf ein weiteres pflanzliches Protein setzen, dass aus der Erbse gewonnen wird.

Bei Erbsenprotein ist der Lysingehalt besonders ausgeprägt und es eignet sich hervorragend als Nahrungsergänzungsmittel für den Muskelaufbau. Allerdings besitzt es nur eine mittelmäßige biologische Wertigkeit, die nicht an den Gehalt von tierischem Protein heranreicht. Diese gibt an, wie viel Gramm Körpereiweiß aus 100 Gramm Nahrungseiweiß verstoffwechselt werden können.

Und so liegt der Trick darin, Reis- mit Erbsenprotein zu kombinieren. Ein veganes Proteinpulver von Edubily macht genau das. Damit werden die hohe biologische Wertigkeit des Reisproteins und der ausgeprägte Lysingehalt des Erbsenproteins zusammengeführt. Diese Kombination ist ein unschlagbares Duo, das keinen Vergleich mit tierischem Proteinpulver scheuen muss.


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Vorliegend habe ich meine eigene Erfahrung beschrieben. Das sind die Effekte, die ich bei mir gespürt habe. Diese können bei jedem unterschiedlich ausfallen. Die beschriebenen Erfahrungen sind keine wissenschaftlichen Erkenntnisse und keine Tatsachen Behauptungen. Sämtliche Inhalte dieser Seiten sind keine Heilaussagen und ausschließlich informativ, sie dienen keinesfalls als Ersatz für eine ärztliche Behandlung. Mehr dazu hier