Milch ungesund: Sollen Sportler auf pflanzliche Produkte umsteigen? (Update 2022)

Lesedauer: ca. 8 Minuten
  • Eine Kuh, die tatsächlich noch auf der Weide grast, Hörner hat und glücklich ist, findet man wohl nur noch in der Milka Werbung oder auf einigen wenigen privaten Almhöfen.
  • Milch ungesund: Wenn es um gesunde Ernährung in Bezug auf die menschliche Gesundheit geht, spalten sich die Geister wie in keinem anderen Thema. Fast halbjährlich konkurrieren sich Milch ungesund Studien, die die positiven Aspekte der Milch darlegen und schließlich widerlegen.
  • Die Umwelt ist selten ein Diskussionsthema, wenn es um den Verzehr von Milchprodukten geht. Massentierhaltung zählt zu den Hauptursachen für die Belastung der Gewässer und des Trinkwassers, sowie für gefährlichen Rückstände, synthetischer Düngemittel, Pestizide und Nitrate im Boden.
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Hi! Mein Name ist Marie. Milch war für mich immer schon ein Thema. Ich habe Kuhmilch geliebt, das kannst Du mir glauben. Nichts ging ohne den täglichen Magerquark, Käse oder Joghurt.

Vertragen habe ich Milch aber nicht, was ich mir aber lange nicht so richtig eingestehen konnte. So oft plagten mich nächtliche Bauchkrämpfe, ich bekam Hautunreinheiten, wenn ich viel Milch trank und fühlte mich irgendwie flau im Magen und schon als kleines Kind musste ich aufgrund von Neurodermitis auf eine milchfreie Diät umsteigen.

Im folgenden Artikel berichte ich nicht nur von gesundheitlichen Aspekten, sondern thematisiere allerlei Hintergründe, die mich bewegten auf eine pflanzliche Milchalternative umzusteigen und sich auch für Dich lohnen könnten.


Milch ungesund: Von grasenden Kühen und frischer Kuhmilch hin zu Milchersatz

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„Milch macht müde Männer munter“. So heißt es in dem 1950 ausgestrahlten Werbeslogan der westdeutschen Milchwirtschaft. Milch sei gut für den Knochenbau, versorge uns mit Kalzium und sei gut für unsere Darmgesundheit.

Das ist uns schon seit Kindertagen bewusst gemacht worden. Seit geraumer Zeit ist Kuhmilch ein fester Bestandteil unserer westlichen Ernährung und wird vor allem seit den 90er Jahren für ihre gesundheitlichen Vorteile gelobt und empfohlen. Seit dem verheißt uns die Milchpackung frische Bauernmilch von glücklichen Kühen auf grünen Weiden. Ist es auch noch die gute Bio-Alpenmilch haben wir keinerlei Bedenken mehr, um das positive Image unserer Kuhmilch. Kühe geben doch sowieso Milch. Oder?

Was ist an dem uns propagierten Bild der Milch wirklich dran.

„Kannst Du Deine Gesundheit tatsächlich täglich durch ein Glas Milch verbessern?“

Und warum solltest Du stattdessen auf eine pflanzliche Milchalternative umsteigen, wenn Du Deine Gesundheit, das Tierwohl und die Umwelt schützen möchtest?


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Laktosetoleranz – eine einstige Mutation

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Vor etwa 7900 bis 7450 Jahren nahmen erstmals Menschen im heutigen Rumänien und Ungarn Milchprodukte zu sich.*

Davor war es äußerst unüblich Milch zu trinken, da der in der Milch enthaltende Zucker „Laktose“ vom Menschen ursprünglich nicht abgebaut werden konnte. Alleine Babys und Kleinkinder besaßen das Enzym Lactase, das den Zucker in der Muttermilch spaltet.

Der Rest der Menschheit hatte damals im wahrsten Sinne des Wortes eine Kuhmilchallergie. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass der Mensch evolutionär gar nicht für einen Milchkonsum gemacht wurde.

Erst mit dem Durchsetzten eines bestimmten LCT-Gens vor 8000 Jahren, welches verhindert dass die Lactase-Produktion in Kinderjahren eingestellt wird, kam der Durchbruch der Kuhmilch.

Ein weiteres Lebensmittel, das zudem sehr fett- und proteinhaltig war, erweiterte unsere Nahrungsvielfalt und ernährte und sättigte den Menschen. Eine Genmutation, die für die europäische und nord- und mittelamerikanische Bevölkerung in Hungersnöten Gold wert war. Bis nach Asien setzte sich die Mutation der Laktosetoleranz, aber nicht durch, weshalb noch heute die wenigsten Asiaten Kuhmilch vertragen.


Milch ungesund: Das steckt heute hinter dem Tetrapack Kuhmilch

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Damals ein Überlebenselixier, ist Milch heute ein sehr billiger Rohstoff, der sich inzwischen nicht nur in reinen Milchprodukten wiederfinden lässt. Von dem einstigen Naturprodukt ist in den deutschen Supermärkten nichts mehr zu finden. Ultrahocherhitzt, pasteurisiert, fettreduziert und homogenisiert.

Ein Überangebot an Milchwaren herrscht vor, denn unsere Kühe sind inzwischen wahre Hochleistungsmaschinen. Mit südamerikanischem Soja gefüttert, künstlich besamt und produktiv. Wir trinken Milch von Kühen die dauerhaft schwanger sind, denn ohne Kalb auch keine Milch und ohne Milch keine Existenzberechtigung im Sinne der Industrie.

Eine Kuh die tatsächlich noch auf der Weide grast, Hörner hat und glücklich ist, findet man wohl nur noch in der Milka Werbung oder auf einigen wenigen privaten Almhöfen. Diese liefern ihre Milch aber mit geraumer Sicherheit nicht an die großen Molkereien, die unsere Supermärkte füllen.

Nicht einberechnete Kosten der Milchproduktion

Der Boom der Milchindustrie, schlug sich aber auch in anderen Bereich nieder. Negativ. So ist tiergerechte Haltung in Betrieben mit tausenden von Kühen im logistischen und finanziellen Sinn schlichtweg nicht möglich.

So leiden Bauern unter den tiefen Milchpreisen, veranlasst durch den ständigen Effizienzdruck der Milchindustrie. Umweltschäden sind nicht in den Rechnungen des Millionengeschäfts bedacht. Und aktuelle Gesundheitsbedenken, die in Verbindung mit dem Konsum von Milch stehen, werden kaum veröffentlicht.


Milch ungesund: Wer genau trägt nun aber die wahren Kosten des Milch-Trinkens?

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Milch ungesund: Der Landwirt

Im Dezember 2017 liegen die Milchpreise bei durchschnittlich 18 Cent pro Liter. Sie befinden sich damit auf dem tiefsten Stand seit dem Rekordtief vom April 2016.*

Der Fokus liegt auf Quantität nicht auf Qualität. Immer und immer mehr sollen die Milchbetriebe produzieren um die niedrigen Preise halten zu können.

Eine Überproduktion liegt vor, die ein wahres Preisdumping verursacht. Die Milchproduktion hat sich in den vergangenen 50 Jahren vervielfacht – und das, obwohl es heute viel weniger Milchkühe und Milchbauern gibt als früher.

„Noch 1950 erbrachte eine Milchkuh etwa 2500 kg Milch. Heute sind es rund 10000 kg jährlich“*

Kann ein Landwirt mit diesen Produktionszahlen nicht mithalten, muss er aufhören oder vergrößern. Den Strukturwandel überlebten nur die größten Betriebe, mit den meisten Kühen und der billigsten Milch. Das zeigt die Statistik.  Seit dem Jahr 2000 hat sich die Zahl der Betriebe fast halbiert.

Nur wer den Quantitätssinn verinnerlicht hat und immer maschineller und tierunfreundlicher arbeitet, kann am europäischen Markt verdienen und wird subventioniert. Der Rest wird aussortiert. Da in Zukunft noch mehr Menschen auf dem Weltmarkt deutsche Kuhmilch trinken sollen, muss die Produktion in Zukunft noch mehr steigen und der Milchpreis weiter sinken.

Milch, gesund oder ungesund? Die menschliche Gesundheit

Wenn es um gesunde Ernährung in Bezug auf die menschliche Gesundheit geht, spalten sich die Geister wie in keinem anderen Thema. Fast halbjährlich konkurrieren sich Studien, die die positiven Aspekte der Milch darlegen und schließlich widerlegen. Wem und was kannst Du hierbei Deinen Glauben schenken?

Fakt ist (hierbei beziehe ich mich auf H-Milch), dass ein Großteil der in der Milch enthaltenden Vitamine durch Erhitzungsverfahren zerstört werden, um die Milch zu desinfizieren und bis zu 6 Monate haltbar zu machen. Das Protein der Milch denaturiert dabei und der Milchzucker löst bei vielen Menschen Unverträglichkeiten aus.

Milchfett treibt den Insulinspiegel des Menschen in die Höhe und ein erhöhter Insulinspiegel steht mit Volkserkrankung wie Übergewicht und Arteriosklerose in Verbindung. Die in der Milch enthaltenen Hormone und Wachstumsfaktoren sind eigentlich dazu da, ein Kalb in möglichst kurzer Zeit zu einer tonnenschweren Kuh heranzuziehen.

„Wie also soll ein ausgewachsener Erwachsenenkörper mit solch einem disbalancierten Hormonspiegel umgehen?“

Derzeit wird daran geforscht, ob die in der Milch enthaltenden Wachstumshormone nicht nur die gesunde Zellbildung fördern, sondern auch für ein begünstigtes Wachstum von Tumor- und Krebszellen verantwortlich sind. Vor allem Fortpflanzungsorganen wie Eierstöcke, Gebärmutter und Hoden, sowie Brust und Prostata sollen dabei betroffen sein.*

Ein weiterer unbestreitbarer Aspekt der den Konsum von Kuhmilch fraglich macht, ist der Medikamentenrest in der Milch, der durch die unvermeidliche Zufütterung von Antibiotika miteingeht. Tausende von Kühen können ohne den Einsatz von Medikamenten kaum zusammen gehalten werden. Ist eine Kuh krank, sind es alle.

Schlussendlich gibt es kaum ein Lebensmittel, mit einem derartig hohen allergenen Potential.* Kein anderes Lebewesen der Erde trinkt die Muttermilch einer anderen Spezies. Vor allem in einer Zeit in der die Fülle an Lebensmittel den Milchkonsum unnötig macht.

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Ethischer Aspekt der Milchkuhhaltung

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Leider kann man vor allem die ethischen Aspekte der Milchkuhhaltung nicht ignorieren. Milchkühe müssen zuerst einmal kalben bevor sie Milch geben. Dafür werden sie jedes Jahr künstlich befruchtet und sind somit fast ihr ganzes Leben schwanger. Kühe geben also nicht selbstverständlich Milch, dies ist ein wahrer Irrglaube.

Alleine die Effizienz und die Milchleistung einer Kuh steht im Vordergrund, in einem Kreislauf aus Dauerschwangerschaft, artwidrigen Haltungsbedingungen und wahrer Hochleistungsarbeit. Doch eigentlich sind Kühe sensible, neugierige Tiere. Für nur einen Liter Milch muss der Euter einer Kuh mit einer halben Tonne Blut durchspült werden, dadurch erleiden die Kühe oft Euterinfektionen.

Ein Grund, weshalb das Trinken von Rohmilch, unerhitzt, als risikoreich gilt. Die Milchproduktion gleicht einem Extrem. Können die Milchkühe diesen Anforderungen nicht mehr standhalten, wird ihr Leben nach durchschnittlich 5, statt üblichen 18 bis 25 Jahren, in einem Schlachthof beendet.*

Besonders bedenklich ist zudem die Rinderhaltung. Trotz der engen natürlichen Bindung zwischen Mutterkuh und Kalb, werden diese schon nach wenigen Stunden getrennt und die Kälber an Kälbermastbetriebe verkauft. Dies ist für die Tiere traumatisch. Die männlichen Kälber sind eine Art Abfallprodukt der Milchindustrie, denn es ist finanziell kaum rentabel sie am Leben zu halten.

Nach wenigen Wochen werden die Jungtiere geschlachtet und zuvor einer äußerst eisenarmen Mangeldiät in Einzelhaltung unterzogen. Von der so übermäßig produzierten Muttermilch bekommen die Kälber nicht zu Gesicht. Diese wird alleine dem Menschen vorbehalten.

Milch ungesund: Die Umwelt

Die Umwelt ist selten ein Diskussionsthema wenn es um den Verzehr von Milchprodukten geht. Auf lange Zeit berechnet trägt sie aber den größten Kostenfaktor der massiven Billigmilch-Produktion. Die Massentierhaltung zählt zu den Hauptursachen für die Belastung der Gewässer und des Trinkwassers, sowie für gefährlichen Rückstände, synthetischer Düngemittel, Pestizide und Nitrate im Boden.

Das Exportgeschäft der Milch nach Asien und Afrika heizt das Millionengeschäft mit Düngemitteln wie Glyphosat stark an und fördert außerdem den Futteranbau genmanipulierter Pflanzen. Bereits 40 Prozent der Mais- und Sojakulturen in Deutschland stehen unter Glyphosat-Einsatz, um es möglich zu machen, Millionen von Tiermägen zu füllen.

Die erhöhte Milchproduktion Deutschlands und der westlichen Länder animiert sogar die Landwirtschaft Brasiliens, Argentiniens und der USA mehr Soja- und Mais anzubauen. Schuld ist der lohnenswerte Import dieser Futtermittel. Regenwald wir abgeholzt und zu Ackerflächen der Monokulturen. Soja- und Mais wird zu einem Mastmittel, dass ausschließlich die Tröge der Massentierhaltung speist.

So verstärkt der Milchkonsum der westlichen Welt den Hunger in den Entwicklungsländern, da nicht genug Getreide für die ansässige Bevölkerung produziert werden kann.* Nicht zu vergessen sind die massiven Mengen an Gülle, die Trinkwasservergiftungen durch erhöhte Nitratwerte auslösen. Nitrat wird im Körper zu Nitrit und steht im Verdacht stark krebserregend zu sein.

Die Liste der Umweltschädigungen ist lang. So sind weiterhin der enorme Wasserbedarf derMilchindustrie und die Luftverschmutzung durch Methangas der riesigen Rinderpopulationen ein Problem. Eine Kuh trinkt bis zu 80 Liter Wasser am Tag und Methan gilt als 10-mal klimaschädlicher als Kohlendioxid.


Milch ungesund: Was Du als Verbraucher gegen den übermäßigen Milchkonsum tun kannst

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Nachfrage bestimmt den Markt. Ein bewusster Milchkonsum oder besser der Verzicht auf Kuhmilchprodukte hilft dasprofitgesteuerte Geschäft mit der Milch in ihre Schranken zu weisen. Du kannst aber nicht vollständig auf die Milch zum Müsli, die Butter auf dem Brot, oder die Mayo zum Burger verzichten? Kein Problem!

Wie gut dass es eine Vielzahl an wohlschmeckenden Milchalternativen gibt! Sojamilch, Hafermilch, Mandelmilch… oder Reis-, Hanf-, Haselnuss- und Lupinenmilch.

Die Liste der Pflanzendrinks ist lang und verlängert sich von Jahr zu Jahr. Es bleibt aber nicht dabei. Inzwischen ist  jedes klassische Milchprodukt auch als vegane Variante erhältlich.

Ich habe sogar bereits bevor meiner Ernährungsumstellung auf Vegan, lieber Soja- und Hafermilch getrunken, weil sie mir besser schmeckte und ich keinen grummelnden Bauch oder plötzlichen Akneausbruch zu fürchten hatte.

So essen auch viele meiner Freunde, trotzomnivorer Ernährung, gerne Sojajoghurt, weil man geschmacklich keinerlei Einbuße zu befürchten hat.

Milch ungesund: Kuhmilch vs. Sojamilch

Milchersatzprodukte gibt es in jeder Preisklasse und aus den unterschiedlichsten Pflanzen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Doch wie sieht es mit den Nährwerten aus? Kann der gängigste Milchersatz, die Sojamilch, mit normaler Kuhmilch mithalten?

Vergleicht man Makronährstoffe wie Fett, Kohlenhydrate und Proteine kommt man auf ein ziemlich ähnliches Ergebnis. Beide liegen je nach Marke etwa auf gleicher Höhe und auch dieKalorienbilanz ist etwa gleich. Kuhmilch verfügt über einen höheren Kalziumgehalt, Sojamilch hat dafür 0% Cholesterin. Des Weiteren ist eine Vielzahl an Pflanzendrinks mit Kalzium angereichert.

Milch ungesund: Pflanzenmilch für Sportler

Der Fitnessmarkt wurde in den letzten Jahrzenten überflutet von Nahrungsergänzungsmitteln, Pülverchen und Diätkonzepten. Ganz hoch im Kurs steht auch hier die Milch.  Whey, Casein, Magerquark wurden hochgelobt wie nie. Protein ist notwendig, um Muskeln aufzubauen. Das ist klar.

„Spielt die Eiweißquelle hierbei aber eine so große Rolle?“

Lässt sich das Milch-Eiweiß nicht einfach durch pflanzliches Proteinpulver austauschen? Die Antwort lautet: Doch! Laut der Framingham Third Generations Study des National Heart, Lung, and Blood Institute sowie der Boston University, spielt die Quelle der Proteine für den Muskelaufbau keine primäre Rolle*.

Schwörst Du also auf das Muskelwachstum mit Proteinpulvern, kannst Du auch hier guten Gewissens auf Soja-, Erbsen-, Reis- oder Hanfprotein ausweichen. Wie bereits erwähnt steht der Konsum von tierischem Protein, also von vorrangig gesättigten Fettsäuren, stark im Verdacht, Volkskrankheiten wie Übergewicht, Typ 2 Diabetes und Herzerkrankungen zu verursachen. Langfristig gesund Muskeln aufbauen geht also, mit pflanzlichem Protein.


Milch ungesund: Fazit

Milch ungesund! Kuhmilch oder pflanzliche Milch?

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Milch mag ein unglaublich vielseitig einsetzbares Lebensmittel sein und den Menschen in früheren Jahrhunderten stark über Hunger und Armut geholfen haben. Auch die landwirtschaftliche Entwicklung fand eng im Zusammenhang mit dem Konsum von Milch statt.

Entfernst Du Dich jedoch von dem Gedanken, dass es Kuhmilch schon seit Deiner Kindheit gab und es ein gängiges Lebensmittel ist, scheint es bedenklich Kälbern ihre Muttermilch vorzuenthalten und als fremde Spezies selbst zu konsumieren. Milchalternativen können in puncto Nährstoffe und Geschmack locker mit dem tierischen Produkt mithalten, ohne Lebewesen auszubeuten.

Die Klimabilanz ist vor allem bei einer Milchalternative wie Bio Hafer,- oder Reismilch weitaus besser als bei gängiger Billigmilch, ist regenwaldfreundlicher, umweltfreundlicher, gesund und ebenfalls vielseitig.

„Ich bin umgestiegen. Was ist mir Dir?“

Hast Du noch Fragen zum warum Milch ungesund ist oder zu meiner Geschichte? Dann hinterlasse mir gerne ein Kommentar und besuche mich auf Instagram: @marieluise.wackenhu oder auf meiner Webseite einfachvegankochenlernen.de

Herzliche Grüße
deine Marie


Milch-Alternativen

Auf Milch ganz zu verzichten ist für viele keine Option, wir sind es gewohnt Milch zu trinken und Milchprodukte zu essen. Wir sind aber zur Schlussfolgerung gekommen, dass Milch ungesund ist. Daher ist die Umstellung auf pflanzliche Milch- (Ersatz-)Produkte eine gute Alternative.

Zum Glück gibt es neben Sojaprodukten mittlerweile eine Vielzahl weiterer Pflanzendrinks, die Du ohne großen Zeitaufwand sogar selbst herstellen kannst.

Eine pflanzliche Alternative zur Milch sollte, um dem Original möglichst nahezukommen, folgende Eigenschaften haben:

  • sie sollte hell sein, also wie Milch aussehen.
  • Es sollte Fett enthalten sein, denn das Fett macht die Pflanzenmilch geschmeidig und sorgt auch dafür, dass sie schäumt.
  • Sie sollte möglichst neutral schmecken.
  • Die Zutaten sollten erschwinglich sein.

Übrig bleiben eine überschaubare Anzahl an Nuss- und Getreidesorten wie z.B.: Mandeln, Reis oder Dinkel, die von der Konsistenz und den Eigenschaften Kuhmilch ähneln.


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