Endlich: Die 5 leckersten & gesündesten Zuckeralternativen auf dem Prüfstand

Lesedauer: ca. 10 Minuten
  • Unterscheide stets zwischen Zuckeralternativen und ungesunden Süßungsmitteln! Zuckeralternativen können bei einem maßvollen Einsatz einen gesundheitlichen Mehrwert für Deine Gesundheit leisten.
  • Aufgrund der geringen Energiedichte und des sehr geringen Blutzuckeranstieges eignen sie sich hervorragend für Abnehmwillige und Diabetiker
  • Des Weiteren weisen sie eine präbiotische Wirkung auf und verbessern deine Zahnhygiene, weshalb Menschen mit Unverträglichkeiten und all diejenigen, denen der Umstieg auf eine gesündere, zuckerfreie Ernährung noch schwer fällt, diese Art des Süßens präferieren sollten.
  • Hier geht es zu den besten und gesündesten Zuckeralternativen, von mir getestet. (Bei denen Du auch noch sparen kannst 😉

Schön Dich erneut auf unserem Blog begrüßen zu dürfen, diesmal zur Thematik der gesunden Zuckeralternativen.

Natürliche Zuckeraustausch- bzw. Süßstoffe gilt es ganz klar von synthetisch produzierten Süßungsmitteln differenziert zu betrachten.

Fernab der gängigen Darstellung werden Zuckeralternativen nicht künstlich mithilfe chemischer Verfahren hergestellt, sondern entstammen eines natürlichen Ursprunges.

Die im Artikel genannten Alternativen nutzen ferne Kulturen schon seit Jahrhunderten erfolgreich bei der Behandlung chronischer Leiden und Krankheiten. Also warum nicht den Blick über den Tellerrand hinaus wagen, um den eigenen Horizont zu erweitern und sich selbst zu mehr Gesundheit zu verhelfen?!

Beim Durchstöbern neuer Produkte in den Regalen der gängigen Läden, findest Du zunehmende Inhaltsstoffe, wie Kokosblütenzucker, Agaven- oder Apfeldicksaft. Kaugummis und Softdrinks enthalten plötzlich Aspartam, Chips dagegen Maltodextrin.

Diese Produkte werden mit Aufschriften, wie „Less“ oder gar „No Sugar“ versehen und als gesünder angepriesen.


mr.broccoli’s Empfehlungen für Zuckeralternative:

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Zuletzt aktualisiert am 16. November 2022 um 11:30 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

1. Zukeraustauschstoffe

Bei den Zuckeraustauschstoffen handelt es sich nicht um echte Kohlenhydrate, sie werden zur Kategorie der Zuckeralkohle gezählt.

Sie stellen keine Gefahr für die Gesundheit dar, ihre Menge sollte lediglich auf eine Dosis von 20 bis 30 g täglich, ca. 4- 5 Bonbons, begrenzt werden, um mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden.

Xylit

Zuckeralternative: Xylit

Vorkommen:

Zu den derzeit bekanntesten Vertretern der Zuckeralternativen auf dem aktuellen Markt zählt der, dem Haushaltszucker in Aussehen, Geschmack und Süßkraft am ähnlichsten Xylit. Dieser wird mit der E-Nummer E 967 gekennzeichnet.

Der Klang des Wortes lässt einen chemischen Ursprung vermuten, dem ist aber nicht so. Er wird aus den nährstoffreichen Fasern der Birkenrinde gewonnen und lässt sich auch in natürlichen Lebensmitteln, wie Früchten oder Gemüse wiederfinden.

Es ist dem Körper somit nicht fremd und entsteht in der Leber als Zwischenprodukt während des Abbauprozesses von Kohlenhydraten.

Als Vorteil wäre die langsame und unvollständige Resorption des aufgenommenen Xylits im Dünndarm zu nennen. Im Dickdarm erfolgt daraufhin die restliche Zerlegung des Xylits im Dickdarm durch die Bakterien, woraufhin die Ausscheidung in Form von Wasser und Kohlenstoffdioxid erfolgt.

Ernährungsphysiologische Bedeutung/Einschätzung:

Xylit ist ein natürlicher Insulinstabilisator. Zum einen eignet sich dadurch hervorragend für Diabetiker, für die eine übermäßige Insulinausschüttung schädlich wäre, aber dennoch nicht auf den süßlichen Geschmack verzichten wollen.

Xylits weist einen glykämischen Index von gerade einmal 7 auf, wodurch der Anstieg des Blutzuckerspiegels sehr gering ausfällt und demzufolge auch die Insulinausschüttung.

An der Universität Turku konnte mithilfe einer zweijährigen Ernährungsstudie gezeigt werden, dass der regelmäßige Verzehr von Xylit zu einer Kariesreduktion von 85 % führte. Die Bakterien können Xylit nämlich nicht verstoffwechseln, woraufhin sie absterben und sich nicht als Plaque an der Zahnoberfläche anheften können.

Als weiterer positiver Nebeneffekt regt Xylit die Speichelproduktion an und fördert so die Remineralisation von Zahnhartsubstanz.

Des Weiteren zeigte eine Studie anhand von Kindern als Probanden, dass auch nach 5 Jahren nach Abschluss des Experimentes die Kinder weniger kariöse Stellen aufwiesen gegenüber Gleichaltrigen.

Die Bildung von Calcium Komplexen im Darm, welche die Kalziumaufnahme in den Körper erleichtert, lässt die Vermutung der möglichen Vorbeugung von Osteoporose (erhöhte Brüchigkeit der Knochen) naheliegen. Dies konnte anhand von Rattenstudien bewiesen werden, menschliche Studien stehen noch aus.

Eher zufällig konnte auch festgestellt werden, dass es bei einer Kontrollgruppe, die täglich Xylitbobons aßen, 30 bis 40 % weniger häufig zu Mittelohrentzündungen kam.

Verwendung:

Ihr könnt euere Getränke, wie auch Speisen von nun an mit Xylit süßen und werdet kaum einen Unterschied bemerken.

Um von der anti-kariogenen Wirkung profitieren zu können, empfiehlt sich auch der Einsatz als Mundspülung oder Zahnpasta-Ersatz.

Oder greift beim nächsten Mal einfach zu einem hauptsächlich aus Xylit bestehenden Kaugummi. Dies ist die einfachste Variante, seinen Zähnen etwas Gutes zu tun.

Oder mache Dir ganz einfach selber gesunde Bonbons, die Deine Kinder lieben werden. Versprochen!

Preis:

Tendenziell ist die industrielle Herstellung recht kostenintensiv. Korodrogerie: 11 € pro 1 kg

Erythrit

Zuckeralaternative: Erythrit

Vorkommen:

Erythrit zählt zu den Zuckeralkoholen und wird mittels Fermentation von Zucker hergestellt. Er wird unter der E-Nummer E 968 vertrieben.
Es entstammt stärkehaltigen Pflanzen (beispielsweise Maisstärke), deren Stärke zu Glucosesirup verarbeitet und anschließend vergoren wird. Dieses Verfahren ähnelt der Wein- oder Bierherstellung.

Ernährungsphysiologische Bedeutung/Einschätzung:

Die Süßkraft liegt bei ca. 70 % gegenüber normalem Zucker bei einem glykämischen Index von 0 und keinen Kalorien. Als Diabetiker eignet sich diese Alternative ideal, da sie keine Kalorien enthält, beeinflusst sie den Blutzuckerspiegel nicht, garantiert aber dennoch den süßlichen Geschmack.

90 % des Inhaltsstoffes werden im Dünndarm aufgenommen und unverändert über die Nieren ausgeschieden.

Erythrit gilt als sehr gut verträglich, weshalb es selten zu unerwünschten Nebenwirkungen, wie Magenschmerzen, Durchfall oder Blähungen kommt.

Preis:

Korodrogerie: 11 € pro 1 kg

Verwendung:

Du kannst mithilfe von Erythrit Speisen, sowie Getränke komplett kalorienfrei süßen. Auch eignet sich diese Zuckeralternative in kristalliner Form als Ersatz in feuchten, sowie trockenen Mürbe- und Rührteigen.


2. Süßstoffe

Auch Süßstoffe sind keine echten Kohlenhydrate und es erfolgt bei ihrer Verwertung keine Insulinausschüttung. Sie tragen nicht zur Bildung von Karies bei.

Stevia

Zucker Alternative: Stevia

Vorkommen:

Ursprünglich entstammt die Pflanze Paraguay, in Südamerika, wo sie deren Ureinwohner seit Jahrhunderten als Heilkraut verwenden.

Stevia, dessen Übersetzung „Honigkraut“ bedeutet, erobert schon seit mehreren Jahren unter der Deklaration E960 die Regale der Diätabteilungen im Sturm.

Im Gegensatz zu anderen schädlichen Süßstoffen wird Stevia aus einer natürlichen Quelle – die Steviapflanze. Die in Europa zugelassenen Stevioglykoside werden aus der Steviapflanze chemisch extrahiert und kommen isoliert zum Einsatz.

Ernährungphysiologische Bedeutung/Einschätzung:

Auch dieser Stoff enthält keinerlei Kalorien und wirkt sich nicht auf den Blutzuckerspiegel aus, weshalb er für Diabetiker geeignet ist.
Er wird vom Körper nicht verwertet und einfach ausgeschieden.

Als Nachteil wäre der leicht bittere Nachgeschmack zu erwähnen. Trotz des natürlichen Ursprunges sollte Stevia auch aufgrund der höheren Süßkraft gegenüber Haushaltszucker, im Sinne einer vollwertigen Ernährung in Maßen konsumiert werden. Überdosierungen sollten vermieden werden.

Verwendung:

Aufgrund des süßlichen Geschmacks und der Stabilität gegenüber Hitze bietet Stevia zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. Es kann zum Süßen von Getränken oder Backwaren genutzt werden oder aber als Heilkraut Deine Gesundheit optimieren.

Du kannst es in gemahlener Form kaufen und die ganzen Blätter mithilfe eines Mörsers oder Hacke zerkleinern.

Preis:

Korodrogerie: 16,50 € für 1kg

Yacon

Zuckerersatz: Yacon

Vorkommen:

Der noch unbekannte Exot aus den Anden, in Südamerika.

Diese Pflanze entstammt der Familie der Korbblütler und ist mit Heilkräutern, wie Stevia oder Löwenzahn verwandt.

„Yacu“, wie sie die Einheimischen nennen, ist gleichzusetzen mit dem Wort Wasser. Es handelt sich hierbei um eine stark wasserhaltige Wurzelknolle mit einer leuchtend gelben Farbe und Blüten, die denen von Löwenzahn ähneln.

Die Einheimischen nutzen dieses Superfood seit Jahrhunderten erfolgreich bei der Behandlung von Diabetes, Nieren- und Lebererkrankungen, Verdauungsbeschwerden und sogar als Anti-Aging-Mittel.

Ihre Bestandteile setzen sich im Wesentlichen aus Kohlenhydraten, wobei es sich bei 40 bis 80 % um Fruktane handelt, zusammen.

Momentan laufen die ersten vielversprechenden Versuche des Anbaus in Deutschland, aufgrund der Anpassungsfähigkeit der Pflanze.

Durch die Möglichkeit des regionalen Anbaus stellt dies eine gute, künftige Alternative zu gängigen Süßungsmitteln dar.

Ernährungsphysiologische Bedeutung/Einschätzung:

Aus ernährungsphysiologischer Hinsicht spricht vieles für den Verzehr von Yacon, am besten in Pulverform oder in seiner Ursprungsform. Seine Inhaltsstoffe haben positive Auswirkungen auf den Zucker- und Fettstoffwechsel, wodurch sich das Gewicht besser kontrollieren und die Verdauung positiv beeinflussen lässt. Des Weiteren besitzen die Inhaltsstoffe der Knolle präbiotische, antioxidative und antimikrobielle Eigenschaften. Sie liefert dem Körper Kalium, Vitamin C und enthält wertvolle, antiinflammatorische und antikanzerogene Polyphenole, Flavonoide und Tryptophan.

Die enthaltenen Fruktooligosaccharide sind Kohlenhydrate, die der Körper nicht verdauen kann, weshalb sie zu den Ballaststoffen zählen. Zusammen mit Inulin fördern sie eine gesunde Mikrobiota und die Bildung von Lactobacillus-Stämme und Bifidobakterien.

Durch den glykämischen Index von 1 wird der Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst, weshalb sich die Alternative für Diabetiker eignet.

Mit nur 20 kcal auf 100 g sparst Du viele unnötige Kalorien ein und verbesserst Dein Sättigungsempfinden, wodurch das Gewicht besser reguliert werden kann.

Des Weiteren kommt es bei einem regelmäßigen Verzehr durch kurzkettige Fettsäuren zu einer pH-Wertsenkung im Darm, was wiederum das Lösen und Absorbieren von Kalzium und Magnesium erleichtert und sich positiv auf die Knochengesundheit auswirkt.

Verwendung:

Auch Yacon kannst Du sehr vielseitig in der Küche einsetzen. Die Kolle an sich schmeckt leicht süßlich und weist eine knackige, feste Konsistenz auf, weshalb sich aus ihr ein sehr schneller und leckerer Rohkostsalat zubereiten lässt. Hier als Inspiration das Rezept:

Du kannst sie aber auch kochen, braten oder backen, ganz nach Deiner Präferenz.

Auch lässt sie sich in Pulverform oder als Sirup zum Süßen von Getränken oder Speisen verwenden. Tausche sie ganz einfach gegen Deine üblichen Zuckerstoffe aus.

Derzeit ist der Erwerb noch mit erhöhten Kosten verbunden und man findet Yacon nur in wenigen Biosupermärkten.

Du kannst die Alternative aber auch im Internet als Sirup oder als extrahiertes Pulver kaufen.

Preis:

Momentan ist der Preis noch sehr hoch, aber mit steigender Nachfrage und künftigem Anbau in Deutschland, wird dieser demnächst bestimmt sinken.

Sunday Natural: 58 € pro 1 kg (Pulver)
Korodrogerie-Drogerie: 19,50 € pro 500 ml (Sirup)

Yacon Rezept:

smoothie_gruen

Ich muss gestehen, dass ich anfangs kein besonders großer Fan von grünen Smoothies war. Aufgrund des gesundheitlichen Mehrwertes trank ich sie, wobei der Geschmack, ehrlich gesagt, nicht gerade ein Highlight darstellte.

Nun toppte ich meinen üblichen Smoothie allerdings mit Yacon-Pulver und was soll ich sagen, er schmeckte einfach hervorragend und ließ mich energievoll in den Tag starten. Von wegen grüne Smoothies seien fade und.

Hier mein derzeit liebstes Green Power Smoothie Rezept:

Probiere es gerne selbst aus!

  • Eine Handvoll Spinat
  • Eine Handvoll Grünkohl
  • Kiwi
  • Banane
  • 1 EL Gerstengras
  • 1 EL Hanfprotein
  • 1 Teelöffel Yacon-Pulver

Mein absoluter Geheimtipp für all diejenigen, die auf der Suche nach einem Anti-Aging-Mittel sind und ihr Immunsystem boostern möchten. Sekundäre Pflanzenstoffe, wichtige Vitamine und Mineralstoffe in Kombination mit hochwertigem Hanfprotein lassen Dich energiegeladen in den Tag starten, bereiteten Dich für Dein nächstes Workout vor und wappnen Dich vor jeglichen Herausforderungen des Alltages.

Du erhältst somit das volle Rundumpaket. Eine mega Proteinquelle, die süßlich schmeckt, ohne den Blutzuckerspiegel unnötigerweise in die Höhe schnellen zu lassen und sogar noch stille Entzündungen bekämpft. Ich meine, was will man mehr?!

3. Einfachzucker/Monosaccharide

Eine ebenso geschmacksintensive wie auch gesunde Zuckeralternative stellen Tagatose und Galaktose dar. Was diese auszeichnet und noch gesünder gegenüber der genannten Alternativen macht, erfährst Du hier.

Falls Du an noch mehr Informationen zu Zuckeralternativen und deren Auswirkungen auf den Körper erfahren möchtest, schaue Dir gerne auf das Instagramprofil von Mitocare.

Sie leisten mit kurzen, wirklich gut aufbereiteten Beiträgen aufklärerische Arbeit. Über ihren Shop vertreiben sie hochqualitative Nahrungsergänzungsmittel, die von Ärzten mitentwickelt wurden, weshalb sich ein Blick mehr als lohnen würde.


Zuckeralternative: Gefahren eines zu hohen Zuckerkonsums

zucker alternative

Ärzte und Ernährungswissenschaftler warnen seit Jahren über die negativen Folgen eines erhöhten Zuckerkonsums auf die Gesundheit der Menschen.  

Die Auswirkungen erleben nicht nur sie tagtäglich in ihren Praxen, sondern auch Du beim täglichen Weg zur Arbeit. Die Zahl, der an Fettleibigkeit oder Diabetes Typ 2 Erkrankten steigt scheinbar exponentiell an. Dabei außer Acht gelassen, werden Folgeerscheinungen, wie unreine Haut, Gereiztheit, Schwund der Vitamin- und Mineralvorräte, vermehrtes Kariesvorkommen und die Schwächung des Immunsystems, da sie sich gar nicht in Zahlen darstellen lassen.

Auch die sogenannte Fettleber ist, anders als ihr Name es vermuten ließe, auf die erhöhte Zuckerzufuhr zurückzuführen. Die Studie von dem Schweizer Arzt Dr. med. Gerber konnte nachweisen, dass bereits 80 g Fruktose täglich zu einer erhöhten Fettproduktion der Leber führt. Des Weiteren scheint eine Korrelation zwischen der Häufung von psychischen Erkrankungen und einem hohen Zuckerkonsum zu bestehen.

Laut der WHO sollte der Zuckerkonsum auf einen Wert von 50 g täglich begrenzt werden, im Schnitt konsumiert der Durchschnittsdeutsche allerdings ca.  109,5 g pro Tag, weshalb sich wir uns auch an die Spitze der Rangliste einreihen (1).

Anstatt dagegen vorzugehen, versucht die Lebensmittelindustrie durch den Austausch mit günstigen Süßstoffen uns zu suggerieren, dass wir nun endlich ohne schlechtes Gewissen zu schlagen dürften.


Kurzer Exkurs zum glykämischen Index und warum dieser relevant ist

zuckeralternative
Der glykämische Index beschreibt den Anstieg des Blutzuckerspiegels nach dem Verzehr von kohlenhydratreichen Lebensmitteln in Prozent im Vergleich zur gleichen Menge an reiner Glucose.

Es gilt:

„Je höher der glykämischen Index eines Lebensmittels, desto schneller steigt der Blutzuckerspiegel und desto höher fällt die Insulinausschüttung im Körper aus.“

Brockhaus

Du solltest Dich auf diese Werte aber nicht zu sehr versteifen und Obst, sowie stärkehaltiges Gemüse keinesfalls aus Angst meiden. Sie sind wichtige Bestandteile einer gesunden und vollwertigen Ernährung.

Im Gegensatz zu Behauptungen selbsternannter Low Carb Gurus lassen komplexe Kohlenhydrate den Blutzuckerspiegel nur langsam und kontrolliert ansteigen und dienen uns als wichtige Energielieferanten. Des Weiteren liefert Obst wichtige, essenzielle Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente, auf die im Sinne einer ausgewogenen Ernährung nicht verzichtet werden sollte.


Um zu überleben, sind wir auf Zucker angewiesen. Gibt es aber ein sinnvoller Zuckerersatz?

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Atmen, Denken, Laufen –  Tätigkeiten, die wir tagtäglich ohne auch nur einen einzigen Gedanken daran zu verschwenden, ausführen, wären ohne die ausreichende Zufuhr von Energie, in Form von Glucose, überhaupt nicht möglich.

Betrachten wir einmal unser Gehirn. 86 Milliarden Nervenzellen, die über Synapsen miteinander verbunden sind, verrichten Tag für Tag Meisterleistungen, indem sie „den Laden am Laufen halten“.

In unserer Gesellschaft, die auf das Erbringen von Leistung getrimmt ist, vollbringt unser Gehirn selbst bei Nacht, während wir ruhig schlafen, Höchstleistungen, indem es unsere Erlebnisse des vergangenen Tages verarbeitet.

Allein dafür verbrennt unser Gehirn 130 bis 140 g Glucose täglich, sportliche Aktivität außen vor gelassen.

Glucose dient ihm dabei als Hauptenergielieferant, weshalb sie permanent im Blut zur Verfügung stehen muss. Nervenzellen verfügen nämlich über keine Art Notfallspeicher. Verzichtest Du auf Zucker, kommt es zu Energieengpässen und das Gehirn nutzt die letzten Reserven, um die normalen Körperfunktionen aufrecht zu erhalten. Deine Konzentrationsfähigkeit, sowie kognitive Leistungsfähigkeit bleiben dann komplett auf der Strecke. Was es tunlichst zu vermeiden gilt.

Um die volle Leistung ausschöpfen zu können, spricht demnach nichts gegen einen moderaten Zuckerkonsum.


Zuckeralternativen: Süßungsmittel vs. Zuckeraustausch- bzw. Süßstoffen

zuckerersatz

Süßungsmittel, wie Aspartam und auch Zuckerersatzstoffe, wie Apfel- und Agavendicksaft gelten zu Recht als ungesund. Zum einen werden sie künstlich hergestellt und stehen in Verdacht, bei übermäßigem Verzehr das Krebsrisiko um 13 % zu steigern (6).

Zum anderen weisen Ersatzstoffe sogar eine höhere Süßkraft gegenüber industriellem Zucker auf und lassen, aufgrund des hohen Fruktosegehaltes, den Blutzuckerspiegel schnell in die Höhe schießen.

Zu den gesunden Alternativen zählen Zuckeraustausch- und Süßstoffe.

Die von uns empfohlenen Zuckeralternativen sind viel gesünder als ihr Ruf vermuten ließe und lassen sich ganz klar von Süßungsmitteln abgrenzen.  

Alle erwähnten Alternativen entstammen einem natürlichen Ursprung und werden in anderen Ländern schon seit Jahrhunderten erfolgreich bei der Behandlung von Krankheiten eingesetzt.

Es handelt sich bei ihnen keinesfalls um künstlich hergestellte, körperfremde Stoffe, die sich schädigend auf den Organismus auswirken.


Fazit

Tagatose

Wir müssen unseren Zuckerkonsum im Sinne unserer Gesundheit drastisch reduzieren. Uns muss klar werden, dass die Vermeidung von Zucker keinesfalls mit Verzicht und Geschmackseinbußen einhergeht. Deshalb haben Zuckeralternativen ihre Daseinsberechtigung und sollten eingesetzt werden.

Vor allem Menschen, die Zucker schlecht verwerten können, an Diabetes leiden oder zu Übergewicht neigen, empfehle ich auf eine der genannten Zuckeralternativen umsteigen.

Aber wie bei allem im Leben gilt auch hier: MODERATION IS KEY!

Übermäßigen Konsum von Zuckeralternativen jeglicher Form kann und möchte ich nicht guten Gewissens promoten.

Ein übermäßiger Verzehr würde mit unangenehmen Erscheinungen, wie Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfall einhergehen.

Vor allem den Umstieg von einer zuckerhaltigen, auf eine zuckerfreie Ernährung könnten die Alternativen erleichtern.

Es ließen sich Heißhungerattacken verhindern und das Verlangen nach Süßem könnte vorerst gestillt werden, wodurch der Umstieg wesentlich leichter fiele und sich dieser langfristig umsetzen ließe.

Wenn Du sowieso schon auf Süßstoffe und Haushaltszucker verzichtest und kein Verlangen nach Süßem verspürst, halte ich den Einsatz dieser Alternativen für nicht erforderlich.

Auch junge, gesunde und fitte Menschen müssen nicht auf diese Art des Süßens umstiegen. Aber wenn Du ab und an mal zu einem Xylitkaugummi greifen möchtest, nur zu.

Schlussendlich bleibt es Dir selbst überlassen, für welche Zuckeralternative Du Dich, abhängig vom Preis, der geschmacklichen Präferenz und der individuellen Verträglichkeit, entscheidest.

Alle Alternativen weisen eine geringere Kaloriendichte, bei annähernd gleicher Süßkraft auf, wirken sich präbiotisch auf Dein Mikrobiom aus und unterstützen Deine Zahngesundheit.

Aber behalte stets im Hinterkopf, dass das Ziel einer gesunden Ernährungsweise auf vollwertigen Lebensmitteln, deren Süße hauptsächlich frischem Obst und kohlenhydratreichem Gemüse entstammt, basieren sollte. Sie sind die Grundlage unseres Lebens, da sie wertvolle Ballaststoffe, Nährstoffe, Wasser und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Ein vollwertiges Lebensmittel ist immer einer isolierten Variante vorzuziehen.

Auch wenn Du zu den Abnehmwilligen gehörst, gilt:

Wer lästiger Cellulite und unliebsamem, überschüssigem Bauchfett den Kampf ansagen möchte, ist mit der Verwendung von Alternativen gut beraten.

Aber um eines wirst Du dennoch ganz gewiss nicht drumherumkommen: Regelmäßige Bewegung und Krafttraining sind das A und O für einen gesunden, athletischen und leistungsfähigen Körper!

Also optimiere Deine Gesundheit, indem Du Dich von Deiner Zuckersucht loslöst und auf eine der genannten Alternativen umsteigst.

Sie erleichtern die Gewichtskontrolle, wirken sich präbiotisch auf Dein Mikrobiom aus, erweisen sich als sehr erfolgreich bei der Bekämpfung von Karies und Plaque, all dies, ganz ohne Geschmackseinbußen.

Trage dieses Wissen sehr gerne an Familie, Freunde und Bekannte weiter, um auch ihnen zu einem gesünderen Leben zu verhelfen.


Lies auch Annas Erfahrungsbericht über ihre Umstellung auf eine zuckerfreie Ernährung: Zucker = Gift? – Zuckerfreie Ernährung ein Wundermittel für mehr Energie


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