Buchreview „Green for Life“ – Grüne Smoothies als Superfood

Lesedauer: ca. 6 Minuten

Warum grüne Smoothies und grünes Blattgemüse Superfoods sind

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In diesem Artikel lernst du:

        -> Was Chlorophyll ist und was es bewirkt
        -> Warum Schimpansen nicht an Aids, Krebs etc. leiden
        -> Warum grüne Smoothies so gesund sind
        -> Warum das Eiweiß aus grünen Blätter hochwertiger ist als tierisches Eiweiß

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Geschichte Victoria Boutenko

Ursprünglich wollte Victoria Boutenko die Rohkosternährung optimieren und entdeckte dann den Genuss grüner pürierter Blätter. Es ist leichter, auf Smoothies umzustellen als auf Rohkost.
Regelmäßig getrunkene grüne Smoothies können den Gesundheitszustand deutlich verbessern ‒ egal, wie man sich ernährt.

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Victoria appelliert dazu, selbst auszuprobieren und durch bewusstes Handeln die Ziele zu erreichen, die jede:r sich anstrebt. Sie sagt, dass „bewusstes Beobachten“ unser ureigenes Recht ist und dass die „Wissenschaft um der Wissenschaft willen“ da ist. Das ist laut Boutenko auch der Grund, warum derzeit so viele Bücher über Ernährung veröffentlicht werden. Die Menschen können sich einerseits die wissenschaftlichen Untersuchungen nicht leisten und oft sind diese auch unverständlich. So kreieren sie sich ihre eigene Wissenschaft. „Glaube nicht dem geschriebenen Wort eines anderen, sondern mache deine eigenen Erfahrungen“ ist die Quintessenz des ersten Kapitels.

Grünes Blattgemüse

Victoria Boutenko und ihr Mann Igor waren sehr krank. Boutenko wog über 127 kg und hatte ständig Schmerzen. Bei ihrem Mann wurde progressive Hyperthyreose festgestellt und rheumatische Arthritis. Im Alter von knapp unter 40 prognostizierte man ihm den Tod innerhalb von 2 Monaten, sollte er sich nicht wieder operieren lassen. Auch eines der Kinder hatte Jugenddiabetes.

Also änderten die Boutenkos ihren Lebensstil und stiegen auf Rohkost um. Schon nach wenigen Monaten wurden sie gesund. Doch nach mehreren Jahren beschlich Victoria Boutenko das Gefühl, dass die derzeitige Rohkosternährung einen Punkt erreicht hatte, in dem sie ihren Gesundheitszustand nicht mehr verbesserte, eher sogar etwas verschlechterte. Sie suchte wieder nach Lösungen und entdeckte das grüne Blattgemüse. Diese kann den gesamten Nährstoffbedarf des Menschen decken.

Vorbild Schimpansen

Schimpansen haben eine über 95% ähnliche Gensubstanz wie wir Menschen, weshalb sie auch immer wieder für Tests missbraucht werden. Doch sie leiden nicht an den typischen Menschenkrankheiten wie Aids, Krebs etc. Warum also nicht von ihnen abschauen, wie sie sich ernähren und leben und nicht umgekehrt.

Sie essen grüne Blätter für ihr Leben gerne. Sie essen auch nicht spät abends ‒ meist stehen sie mit den ersten Sonnenstrahlen auf, pflegen sich kurz und gehen auf Futtersuche. Dies geht bis ca. 15-16 Uhr, worauf sie wieder Fellpflege betreiben und ihre Schlafstätte vorbereiten.
Sie essen Wurzelgemüse nur in Ausnahmefällen und auch nicht viel Hülsenfrüchte. Zu 90% besteht ihre Ernährung aus Früchten und grünen Blättern.

Grüne Smoothies – eine Revolution

Damit alle wertvollen Nährstoffe aus dem Inneren der Pflanzenzelle für den menschlichen Organismus verfügbar gemacht werden, müssen die Zellwände aufgebrochen werden. Außerdem muss genug Salzsäure im Magen vorhanden sein, damit wir die Eiweiße verdauen können und die freigesetzten Vitamine und Mineralien aufnehmen können.

Victoria Boutenko mixte dann etwas Palmkohl in einem Hochleistungsmixer mit Wasser und konnte die eklige Pampe nicht trinken. Dann fügte sie ein paar Bananen dazu und schon war die Masse nicht mehr so dunkelgrün/schwarz, sondern eher hell und roch/schmeckte sehr gut.

Victoria erzählt von ihren Heißhungerattacken, die mit den grünen Smoothies verschwanden. Zudem löste sich bei ihr eine Warze und Ekzeme einfach ab, die Haut wurde glatter und Falten verschwanden, nachdem sie die ersten Wochen mit grünen Smoothies experimentiert hatte.

Grünes Blattgemüse ist reich an Protein

Wenn wir genug unterschiedliches Blattgrün zu uns nehmen, bekommen wir alle Aminosäuren. Grünes Blattgemüse sollte laut Victoria Boutenko nicht zu den Gemüsen zählen. Sie benötigen eine eigene Kategorie. Da in den meisten „Gemüsen“ eher weniger Eiweiß enthalten ist, ist man geneigt, dasselbe auch von grünen Blättern zu denken.

Ein anderer wesentlicher Unterschied ist, dass das Protein aus pflanzlichen Quellen wesentlich einfacher vom Körper zu absorbieren ist als aus Quellen tierischen Proteins. Der Grund dafür ist, dass Protein-Moleküle aus einer Auswahl einzeln vorliegender Aminosäuren aus grünem Blattgemüse einfacher für den Körper zusammenzubauen ist als solche, die nach dem Muster eines Tieres (etwa einer Kuh oder eines Huhns) bereits zusammengefügt sind. Hier muss der Körper laut der Autorin richtig schuften, diese komplexen Strukturen mit Hilfe von Enzymen zu zerlegen und zu einem „maßgeschneiderten“ Protein-Molekül für den Menschen wieder zusammenzubauen. Dabei entsteht auch jede Menge „Abfall“, was zu Allergien und Gesundheitsproblemen führen kann.

Die Stimmung leidet

Ein Mangel an bestimmten Aminosäuren führt zu Stimmungsschwankungen und sogar zu Depression, Energiemangel und ADS. Die Aufnahme von komplexen tierischen Protein kann durch den „Umbauprozess“ im menschlichen Körper zu einem Mangel an essentiellen Aminosäuren führen.

Ballaststoffe – die Darmreiniger

Ohne Ballaststoffe ist eine vollständige Ausscheidung beinahe oder sogar ganz unmöglich. Die wichtigste Aufgabe der Ballaststoffe ist es, unsere Verdauungstätigkeit zu unterstützen. Victoria Boutenko erzählt ausführlich über die Vorteile von wasserlöslichen und wasserunlöslichen Ballaststoffen und wie viel davon aufgenommen werden sollte. Sie kommt zum Schluss, dass der Durchschnittsmensch viel zu wenige Ballaststoffe aufnimmt. Schimpansen nehmen 300 g Ballaststoffe jeden Tag auf ‒ wir kommen nicht mal auf ein Zehntel dessen. Geschrotete Leinsamen oder Chia Samen sind gute Quellen für Ballaststoffe.

Zu geringe Magensäure

Magensäure ist wichtig, um die Nährstoffe aus der Ernährung richtig aufnehmen zu können. Ist die Salzsäurekonzentration im Magen nicht hoch genug, dann entsteht also unweigerlich ein Nährstoffmangel, der wiederum zu Krankheiten führt. Ebenso gibt es keinen Schutz vor Parasiten, denn die Magensäure ist dafür verantwortlich, im Magen alle schädlichen Mikroorganismen, krankheitserregenden Bakterien, Parasiten und Pilze abzutöten. Sie hilft auch, große Protein-Moleküle abzubauen. Laut Boutenko ist es sogar so, dass man bei einer zu geringen Salzsäurenkonzentration im Magen nicht vollständig gesund sein kann.

Das Pürieren des Blattgrüns in grünen Smoothies ersetzt das gute Kauen. Die gut vorverdaute Nahrung kann dann schneller in den Dünndarm weitergeleitet werden und bleibt nicht so lange im Magen, was wiederum eine geringere Salzsäureproduktion erfordert. Grüne Smoothies sparen also unserem Körper Energie.

Grüne Smoothies mit grünen Blättern machen den Körper basisch

Schon Dr. Warburg bekam vor mehr als 75 Jahren den Nobelpreis für seine Entdeckung, dass Krebs durch eine geschwächte Zellatmung ausgelöst wird, der ein Sauerstoffmangel auf der Zellebene zugrundeliegt. Mit anderen Worten: Die Hauptursache für Krebst ist eine Übersäuerung des menschlichen Körpers. Andere gehen sogar soweit, dass keine Krankheit in einem basischen Millieu existieren kann.

Eine unserer Hauptaufgaben sollte also sein, unseren Körper leicht im basischen Bereich zu halten. Achtung: Die Übersäuerung des Körpers hat nichts mit der im Kapitel davor erwähnten Magensäure zu tun. Jedes Nahrungsmittel beeinflusst den pH-Wert. Boutenko empfiehlt, dass auf den Packungen neben den Nährstoffen und Kalorien auch die Information angegeben werden sollten, wie es unseren pH-Wert beeinflusst. Spinat zum Beispiel wird äußerst basisch verstoffwechselt.

Doch was passiert im Körper und warum ist ein zu saures Millieau sogar hinderlich beim abnehmen?

Als Reaktion auf ein saures Milieu baut der Körper Fettzellen auf, um die Säuren darin zu speichern. Das heißt aber nicht, dass Lebensmittel mit viel Fett direkt sauer wirken. Mandeln enthalten 70 Prozent Fett, haben aber einen Wert von +3 und wirken somit basisch. Schweinefleisch hat nur 58 Prozent Fett (je nach Auslage), aber einen pH-Wert von -38 und wirkt stark säurebildend. Ebenso kann auch jede Art von Stress unseren Säure-Basen-Haushalt beeinflussen.

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Gesunder Boden für grüne Smoothies

Victoria Boutenko erzählt auch, wie wichtig ein gesunder Boden für uns als Menschen sind. Denn durch die Pflanzen nehmen wir die Mineralien aus dem Boden auf. Die Qualität des Bodens, auf dem die Pflanzen wachsen, hat also auch großen Einfluss auf die Gesundheit von uns Menschen.

Unser Wohlergehen hängt von der Qualität der Erde ab, auf dem unsere Nahrungsmittel wachsen.

Ein starkes Statement, das zum Nachdenken anregt. Victoria spricht über Permakultur und den Unterschied zwischen konventioneller Landwirtschaft und biologischer Landwirtschaft.

Einfach ausgedrückt ist der Unterschied der folgende: Die konventionelle Landwirtschaft schenkt alle Mühen darauf, die Pflanzen möglichst gut mit Kalium, Stickstoff und anderen Chemikalien zu versorgen, während die biologische Landwirtschaft die Lebewesen im Boden ‒ die wiederum den Pflanzen harmonisch ausgewogene Nährstoffe zur Verfügung stellen ‒ gut ernähren möchte.

Wenn also alle Mikroorganismen durch Überdüngen mit Chemikalien zerstört werden, wird der Boden zu Staub. Das ist der Unterschied zwischen einem lebendigen und toten Boden und überträgt sich somit auch auf die Pflanzen, die darauf wachsen. Auf total totem Boden wächst nichts mehr.

Peter Topkins schreibt in seinem Beststeller „Die Geheimnisse der guten Erde“, dass das Gesamtgewicht aller auf der Erde lebenden mikrobiellen Zellen das 25-Fache des Gewichtes aller Tiere ist. Diese Zellen sind es, die die Pflanzen mit den Mineralien versorgen, welche uns wieder versorgen. Diese gilt es auf alle Fälle zu erhalten.

Der Nährstoff Chlorophyll

Chlorophyll ist dem Hämoglobin-Molekül in unserem Blut sehr ähnlich. Chlorophyll heilt und reinigt all unsere Organe und vernichtet Bakterien und Pilze. Grünes Blattgemüse ist reich an Chlorophyll, daher ist der grüne Smoothie eine hervorragende Möglichkeit, viel Chlorophyll zu sich zu nehmen. Zudem werden durch den Hochleistungsmixer die entsprechenden Moleküle auch noch aufgespalten, sodass sie für den Körper gut nutzbar gemacht werden können.

Im Folgenden findet sich eine Auswahl der heilenden Eigenschaften von Chlorophyll:

  • Chlorophyll fördert die Wundheilung
  • Chlorophyll hilft, die Leber zu reinigen
  • Chlorophyll schafft ein basisches Milieu
  • Chlorophyll verbessert das Blutbild
  • Chlorophyll bereinigt schlechten Atem
  • Chlorophyll wirkt schleimlösend
  • Chlorophyll lindert Krampfadern
  • Chlorophyll verbessert das Sehvermögen
  • Chlorophyll lindert Anämie (Blutarmut)

Chlorophyll kann auch über Weizengrassaft aufgenommen werden.

Abwechslungsreiches grünes Blattgrün essen

Schimpansen essen ungefährt 117 verschiedene Arten von Grünpflanzen pro Jahr. Auch wir Menschen dürfen lernen, so viel Abwechslung wie möglich zu bekommen.

Wildkräuter spielen hierbei eine große Rolle. Sie enthalten in der Regel weitaus mehr Nährstoffe als herkömmliches Gemüse oder Blattgrün, da die Böden, auf denen sie wachsen, noch unbehandelt und rau sind. So müssen Wildkräuter tief in die Erde bohren und holen sich dort die Nährstoffe, die sie brauchen. Neben den Wildkräutern sind auch Gartenkräuter und Sprossen wichtig.

Hier eine kleine Auswahl:

  • Alfalfasprossen
  • Brokkolisprossen
  • Sonnenblumenkernsprossen
  • Aloe Vera
  • Dill
  • Fenchel
  • Koriander
  • Minze
  • Petersilie usw.

Victoria Boutenko berichtet im weiteren Verlauf noch von Dr. Ann Wigmore, die die großartigen, gesundheitsfördernden Eigenschaften von Weizengras erforscht und nutzbar gemacht hat. Des Weiteren gibt es die Ergebnisse ihrer Studie und jede Menge Erfahrungsberichte der Teilnehmenden.

Das Buch wird durch grüne Smoothie Rezepte abgerundet.

Fazit:

Das Buch hat mir sehr viele wertvolle Informationen zu grünem Blattgemüse und grünen Smoothies geliefert. Das ein oder andere war total neu für mich und ich bin bin sehr begeistert über dieses Buch, das weit mehr als nur Grundlagen zu Smoothies liefert.

Boutenko zitiert unter anderem aus Büchern von:

  • Dr. Joel Fuhrmann: „Eat to live“
  • Prof. T. Colin Campbell: „The China Study“
  • Julia Ross: „The Diet Cure“
  • Robert Young: „Die pH Formel“
  • Peter Topkins: „Die Geheimnisse der guten Erde“

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