Welche Vorteile hat eine Bio Ernährung für Sportler?

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  • Bio Ernährung: Eine gesunde Ernährung trägt nicht nur zu unserem Wohlbefinden bei, sondern sie ist die Voraussetzung für die Leistungsbereitschaft unseres Körpers.
  • Die Zusammensetzung unserer Lebensmittel hat sich in den vergangenen 50 Jahren messbar verändert. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduziert den Anteil von sekundären Pflanzenstoffen.
  • Bio-Pflanzen weisem im Durchschnitt höhere Konzentrationen an Antioxidantien, niedrigere Konzentrationen an Cadmium und eine geringere Inzidenz von Pestizidrückständen auf als nicht-organische Lebensmittel.

Dieser Artikel wurde von unserer Gastautorin Anikó geschrieben. Viel Spaß beim Lesen! Dein mr.broccoli

Wie passt eine Bio Ernährung zum Sport?

Körperliche Aktivität in Alltag und Freizeit hat heute noch mehr an Bedeutung gewonnen. Nicht zuletzt liegt dies an den heutigen Lebensbedingungen, die zu einer deutlichen Zunahme sogenannter Zivilisations- oder Bewegungsmangelerkrankungen, z. B. Übergewicht und Adipositats, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, etc. bis hin zum Vollbild des metabolischen Syndroms sowie der Arteriosklerose führen. Aber auch die Anforderungen im Freizeit- und Leistungssport, das Zusammenspiel mit der Ernährung, Motivation zunehmend differenziert betrachtet werden.

Der Einfluss der Ernährung ist nicht in Prozentpunkten auszudrücken, da zu viele Einflüsse bei einer Leistungsentwicklung eine Rolle spielen. Sicher aber ist, dass eine gesunde Ernährung zunächst einmal zu unserem Wohlbefinden beiträgt und so die Voraussetzung für die Leistungsbereitschaft unseres Körpers schafft.

Aber Essen ist nicht mehr, was es einmal war. Früher war Essen nicht unbedingt immer besser. Doch die Zutaten haben anders geschmeckt. Intensiver. Mehr. Radieschen waren schärfer, Tomaten süßsäuerlicher und der Blumenkohl, der schmeckte mehr nach Blumenkohl. Irgendetwas scheint im Verlauf der letzten Jahrzehnte den Geschmack aus unseren Lebensmitteln gedrängt zu haben.


Die chemischen Zusammensetzung unserer Lebensmittel hat sich verändert – Der Klimawandel & seine Folgen

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Dieser Eindruck ist mehr als ein Gefühl, denn die Zusammensetzung unserer Lebensmittel hat sich in den vergangenen 50 Jahren messbar verändert.

Ein Blick in verschiedene Ausgaben entsprechender Übersichten der chemischen Zusammensetzung unserer Lebensmittel zeigt drastische Veränderungen: Orangen enthalten nur noch ein Achtel des Vitamin A, Brokkoli liefert 80 Prozent weniger Kupfer, Tomaten haben drei Viertel ihres Kalziums eingebüßt. Weizen verlor seit 1842 bis zur Hälfte seiner Mineralstoffanteile.

Aufgrund des Klimawandels dürfte es zu einem weiteren Rückgang der Spurenelementkonzentrationen im Getreide kommen. 2014 berichtete ein internationales Forscherteam in der Zeitschrift „Nature“, dass hohe CO2-Konzentrationen bei Getreide und Hülsenfrüchten den Gehalt an Eisen und Zink senken.

In einem Versuchsanbau bei CO2- Konzentrationen von ca. 550 ppm, wie sie für Mitte dieses Jahrhunderts vorhergesagt sind, sank der Zinkgehalt in Weizenkörnern um 9,3 Prozent und der Eisengehalt um 5,1 Prozent. Auch der Proteingehalt schrumpfte bei Weizen und Reis.

Studien zeigen großen Mineralstoffverlust von Obst & Gemüse

Eine Studie an Nahrungsmitteln, die in Finnland gewachsen waren (17 Gemüsesorten, 6 Beerensorten, 4 Getreidesorten und Äpfel), zeigte im Jahr 2000 im Vergleich zu Mitte der siebziger Jahre einen signifikanten Abfall der Mikronährstoffe Kalium, Mangan, Zink und Kupfer. In Folge der Selendüngung der finnischen Böden war der Selengehalt in den Pflanzen höher als früher.

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Donald Davis, Biochemiker an der University of Texas, berichtet über einen gemittelten Mineralstoffverlust von insgesamt 5 bis 40 Prozent in Obst und Gemüse. Ein ähnlicher Trend deute sich für Vitamine und Protein an. Der Eiweißanteil in Hähnchen ist um rund ein Drittel gesunken – zugleich hat sich der Fettanteil verdoppelt.

Da Pflanzen ihre Nährstoffe aus dem Boden beziehen, führt man oft voreilig ausgelaugte Böden als Ursache an. Richtig ist, dass konventionelle Landwirtschaft, die Grüne Revolution eingeschlossen, besonders in den vergangenen 50 Jahren weltweit zu massivem Fruchtbarkeitsverlust und Bodenzerstörung geführt hat. Zu verantworten hat diese Schaden jeder, der die so erzeugte Ware gekauft und gegessen hat, unterm Strich also wir alle. Doch eine differenzierte Betrachtung deutet auf mehr als ausgelaugte Böden hin.

Davis führt dazu einen umweltbedingten Verdünnungseffekt an. Durch Düngung kommt es zu einer starken Zunahme der Trockenmasse der Pflanze, wodurch die Mineralstoffkonzentration sozusagen verdünnt wird. Der Anbau von Niedrig- und Hochertragssorten von Brokkoli und Getreide zeigte konsistent eine negative Korrelation zwischen dem Ertrag und der Konzentration von Mineralstoffen und Protein.

Die Zucht von Sorten mit größeren Erträgen, besserer Schädlingsresistenz und erhöhter Klimaanpassung führe zudem zum genetischen Verdünnungseffekt: Ertragreichere Sorten enthalten demgemäß unter gleichen Wachstumsbedingungen anteilig weniger Nährstoffe.

Bio Ernährung

Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduziert auch den Anteil von Antioxidantien. Ökologisch erzeugte Lebensmittel enthalten mehr dieser sekundären Pflanzenstoffe, was man auf den größeren Stimulus zum Selbstschutz der Pflanze zurückführt.

Eine 2007 durchgeführte Studie ergab, dass Tomaten aus biologischem Anbau 79 % mehr Quercetin enthielten als bei konventionellem Anbau. Die Wirkung von sekundären Pflanzenstoff Quercetin auf Säugetiere ist aktuell Gegenstand intensiver Forschung.

Quercetin werden weitreichende, physiologisch positive Effekte zugesprochen. So zeigte sich u. a. inzwischen, dass 1000 mg/Tag Quercetin über 14 Tage nach hohen Belastungen zu hoch signifikant weniger Muskelkater und einer signifikant höherer Leistung im Doppelblindversuch bei Sportlern führte als ein Placebo. Hervorzuheben ist das antioxidative Potential, da Quercetin ähnlich wie die Vitamin A, C und E als Radikalfänger wirkt.

Lies auch: Das LOHAS Prinzip – Sportliche Bewegung, gesunde Ernährung & Nachhaltigkeit für ein erfülltes Leben

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Pestizide in Lebensmitteln zerstören unser Mikrobiom – Vorteile einer Bio Ernährung

Bio Ernährung für Sportler

Wissenschaftler von der Université Clermont Auvergne konnten im Jahr 2018 Beweise liefern, dass Pestizide in Lebensmitteln die Funktionen der Darmflora beeinträchtigen und Entzündungen im Darm auslösen.

Ein Jahr später haben Forscher von der Graz University of Technology Bio- Apfel mit konventionellen Äpfeln verglichen und festgestellt, dass die Bio-Variante eine viel ausgewogenere und vielfältigere Bakteriengemeinschaft aufweist.

In den untersuchten Bio-Äpfeln steckten viel mehr gesundheitsfördernde Bakterien. So wiesen die meisten Apfelproben aus konventionellem Anbau – aber keine einzige Bio- Apfel-Probe – Bakterien der Gattung Shigella auf, zu der einige bekannte Krankheitserreger gehören.

Bei den probiotisch wirksamen Laktobazillen war das Gegenteil der Fall. Die Wissenschaftler kamen zum Schluss, dass ökologisch angebaute Äpfel die menschliche Darmflora dadurch im Gleichgewicht halten und krankmachende Bakterien in ihre Schranken weisen.

Unterschiede der Zusammensetzung von Bio- und nicht Bio-Pflanzen

Im Jahr 2014 wurde in The British Journal of Nutrition eine Metaanalyse publiziert, die auf 343 von Experten begutachteten Veröffentlichungen basierte, die statistisch signifikante und bedeutsame Unterschiede in der Zusammensetzung zwischen biologischen und nicht biologischen Pflanzen/ pflanzlichen Lebensmitteln anzeigten.

Am wichtigsten ist, dass die Konzentrationen einer Reihe von Antioxidantien wie Polyphenolen in Bio-Pflanzen/ Lebensmitteln auf Pflanzenbasis wesentlich höher waren, wobei die von Phenolsäuren, Flavanonen, Stilbenen, Flavonen, Flavonolen und Anthocyanen bis zu 19-69 % höher.

Viele dieser Verbindungen wurden zuvor in diätetischen Interventionen und epidemiologischen Studien mit einem verringerten Risiko für chronische Krankheiten, einschließlich Herz-Kreislauf- Erkrankungen und neurodegenerativen Erkrankungen sowie bestimmten Krebsarten, in Verbindung gebracht. Zusätzlich wurde festgestellt, dass die Häufigkeit des Auftretens von Pestizidrückständen in konventionellen Kulturen, die auch signifikant höhere Konzentrationen des toxischen Metalls Cadmium enthielten, viermal höher war.

Signifikante Unterschiede wurden auch für einige andere Verbindungen (z. B. Mineralien und Vitamine) festgestellt. Es gibt Hinweise darauf, dass höhere Antioxidationsmittelkonzentrationen und niedrigere Cadmium-Konzentrationen mit spezifischen agronomischen Praktiken (z. B. Nichtverwendung von mineralischen N- bzw. P-Düngemitteln) verbunden sind, die in ökologischen Anbausystemen vorgeschrieben sind.


Bio-Pflanzen enthalten mehr Antioxidantien – Vorteile einer Bio Ernährung

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Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Bio-Pflanzen im Durchschnitt höhere Konzentrationen an Antioxidantien, niedrigere Konzentrationen an Cadmium und eine geringere Inzidenz von Pestizidrückständen aufweisen als nicht-organische Lebensmittel.

Die höhere Qualität der Bio- Lebensmittel spürt man aber am eigenen Leib, auch ohne eindeutigen Studien. Mit Hilfe eines Fragebogens wurden 566 Teilnehmer nach ihren persönlichen gesundheitlichen Erfahrungen infolge einer Umstellung auf Bio-Kost befragt.

Ergebnisse der Studie: Umstellung auf Bio Ernährung

70 Prozent der Teilnehmer berichteten von spürbaren gesundheitlichen Auswirkungen. Davon berichteten wiederum 70 Prozent von einem besseren Allgemeinbefinden, einem höheren Energielevel und einer besseren Widerstandskraft in Bezug auf Krankheiten. 30 Prozent meldeten ein besseres psychisches Befinden, 24 Prozent verbesserte Magen- und Darmfunktionen, 19 Prozent bessere Haut, gesünderes Haar und/oder Nägel und 14 Prozent weniger allergische Beschwerden.

In einem Fachartikel der FAO zum Thema „verborgener Hunger“ wird eine Zahl von 2 Mrd. Menschen weltweit genannt, die an Mikronährstoffdefiziten leiden.

Wenn Bodenfruchtbarkeit, umweltbedingte und genetische Verdünnungseffekte sowie der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln Grund für den sinkenden Nährstoffanteil unserer Lebensmittel sind, dann deuten die Zeichen eindeutig auf die Methoden der Landwirtschaft als Ursache. Die Methoden der konventionellen Landwirtschaft.

Ökologische Landbau & Biodynamische Landwirtschaft mögliche Lösung?

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Glücklicherweise präsentieren sich als mögliche Lösungen bereits der ökologische Landbau und besonders konsequent die biodynamische Landwirtschaft, welche mit sorgfältigen Fruchtfolgen und anderen Mitteln für den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit arbeitet. In diesem Rahmen arbeiten Züchter selbstverständlich auch für gute Erträge, jedoch nie über die Kapazität der Pflanze hinaus und stets mit dem Blick auf guten Geschmack, also auch ordentlichen Nährstoffanteil. Pflanzenschutzmittel entfallen überwiegend.

Für die Mikronährstoffversorgung ist nicht nur der absolute Gehalt von Mikronährstoffen in einem Nahrungsmittel, sondern in erster Linie dessen Verfügbarkeit für den Organismus entscheidend ist. Vitamine müssen häufig erst energieaufwendig aus chemischen Bindungen freigesetzt werden. Es gibt zahlreiche absorptionshemmende Nahrungsfaktoren.

Entscheidend sind auch das Lebensalter und der gesundheitliche Zustand des Menschen. Mit zunehmendem Alter kommt es z.B. zu einer Beeinträchtigung der Verdauungsleistung, wodurch die Aufnahme einiger Mikronährstoffe vermindert wird.

Bei der Zubereitung von Mahlzeiten kommt es häufig zu erheblichen Zubereitungsverlusten, da z.B. die meisten Vitamine labile Verbindungen sind, die empfindlich auf Hitze, Sauerstoff, Licht und PH-Veränderungen reagieren. Der Mikronährstoffgehalt von Pflanzen ist auch in erheblichem Umfang abhängig von der Pflanzenart, der Vegetationsperiode, der Lagerungsdauer und vor allen Dingen von den Anbaubedingungen.


Meine persönliche Erfahrungen und Umfrage der Sportler zu Bio Ernährung

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Dank der modernen Technik bin ich als Wissenschaftlerin, Ernährungsberaterin, Fitness Trainerin und als Privatperson im ständigen Austausch mit Sportlern (sei es Hobbysportler oder Hochleistungssportler). Seit mehreren Jahren beobachte ich die Diskussion über die „richtige“ Ernährung bezüglich Sport, Leistung, Körperkomposition, und so weiter.

Das Internet ist überflutet mit unzähligen Tipps und Tricks aber es gibt fast keine spezielle Untersuchungen oder Studien über Zusammenhang zwischen Leistungssport und Verzehr von Biolebensmittel. Dieses Erkenntnis hat mich motiviert eine Umfrage in verschiedenen Gruppen in sozialen Medien durchzuführen.

Umfrage zu Sport & Bedeutung der Ernährung / Bio Ernährung

Die Umfrage wurde in 6 Gruppen ausgefüllt. Die Teilnehmer von 18 unterschiedlichen Länder treiben diversen Sportarten von Bodybuilding durch Triathlon bis zum Kampfsportarten. Alle Sportler haben gleichstimmig „JA“ auf die Frage über Wichtigkeit der Ernährung im Sport geantwortet.

In der Gruppe von mischköstlichen Bodybuilder lebt der Mythos von „je mehr (tierische) Protein, desto besser“, obwohl die Studien bewiesen haben, dass der überflüssige Eiweisskonsum nicht nur den Körper schadet sondern auf unsere Erde katastrophale Wirkung hat.

Laut der Umfrage beschäftigen sich die Bodybuilder in dieser Gruppe sehr wenig mit Zusammenhängen von Ernährung und Umwelt, infolgedessen ist die geringe Präferenz der Bioprodukten auch nicht überraschend. Nur 2% der Befragten kauft Biofleisch oder Fisch. Die Quote bei Milchprodukten ist besser mit 16% und viel besser bei Eier mit 57%.

Bei veganen Bodybuilder fallen diese Lebensmittelgruppen aus und als Hauptquellen für Eiweiss wurden Hülsenfrüchte (entweder als vollwertiges Lebensmittel oder als Nahrungsergänzungsmittel also Proteinpulver) benannt. Die Umfrage hat bestätigt, dass die Veganer sich mehr mit der Umwelt, Nachhaltigkeit, Tierwohl beschäftigen und deswegen lieber Bioprodukte kaufen (42%), auch wenn es mehr kostet.

In anderen Sportarten gab es ähnliche Verhältnisse. Die Omnivore kaufen weniger Bioprodukte als die Veganer. Als Hauptgrund dafür wurden die erhöhte Kosten benannt, da der Sportler manchmal zwei- bis dreifach so viel Kalorien brauchen wie die Durchschnittspopulation.

Grosse Aufmerksamkeit wird aber für die Nahrungsergänzungsmitteln geschenkt. Unabhängig von dem Kostform, kaufen die Sportler mehr bio NEM-Produkte, obwohl die Zertifizierung dieser Produkten viel komplizierter, langwierig und unsicherer ist. 87% der Befragten benutzt kontinuierlich oder vorübergehend irgendwelche Produkte.

Zusammenfassend konnte ich feststellen, dass der Konsum von Biolebensmittel in Sportlerkreisen immer noch sehr gering ist und eine Bio Ernährung nicht selbstverständlich ist. Das für alle schon lange erreichbare zuverlässige Wissen über Lebensmittelindustrie, Landwirtschaft, Nachhaltigkeit und unseres tagtägliches Verhalten (bezüglich Einkaufen, Essen, aber umfassend eigentlich alle unsere Tätigkeiten) ist leider nicht im Einklang.


Lies auch: Gesunde Ernährung für Sportler – sind zu viele Supplemente noch gesund?


Studien:

Alyson E Mitchell, Yun-Jeong Hong, Eunmi Koh, Diane M Barrett, D E Bryant, R Ford

Denison, Stephen Kaffka.

„Ten-year comparison of the influence of organic and conventional crop management practices on the content of flavonoids in tomatoes“

J Agric Food Chem. 2007 Jul 25;55(15):6154-9. doi: 10.1021/jf070344+.

Marcin Barański et al.

„Higher antioxidant and lower cadmium concentrations and lower incidence of pesticide residues in organically grown crops: a systematic literature review and meta-analyses“

Br J Nutr. 2014 Sep 14;112(5):794-811. doi: 10.1017/S0007114514001366.


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