5 Gründe warum der Beyond Meat Burger ungesund ist (Update 2020)

Lesedauer: ca. 9 Minuten
  • Der Beyond Meat Burger: so beliebt, so lecker – dennoch ungesund?
  • Welche Vorteile hat der Beyond Meat Burger? – ein hoher pflanzlicher Proteinanteil überzeugt auch nicht-Veganer. Nicht zu verachten ist das Tierleid.
  • Was sind die Nachteile? – Das Produkt ist verarbeitet, sehr fettig, es enthält viele Zusatzstoffe und ist kein Bio.
  • Es gibt sie – die gesunden Beyond Meat Burger als Alternative und dazu hausgemachte Rezepte zur Auswahl.
  • Disclaimer: Ethisch und umweltpolitisch gesehen ist der Burger klar im Vorteil – von dieser Ebene betrachtet befürworte ich klar solche Produkte und Initiativen. Jedoch ist der Burger alles andere als gesund!

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„Beyond Meat Burger ausverkauft“
„Beyond Meat Burger leutet eine neue fleischlose Ära ein.“

Diese Headlines liest du häufig, wenn du nach “Beyond Meat Burger” im Internet suchst. Sicher hast du den Beyond Meat Burger schon probiert und verstehst, warumer so beliebt ist.

Er schmeckt hervorragend und das schmeichelt unserer Seele. Es ist fraglich, ob er für Sportler und Fitness Athleten als veganes Nahrungsmittel geeignet ist? Die Antwort erfährst du in diesem Artikel.

Beyond Meat Burger Hype zurecht? Eine kritische Betrachtung

Beyond-Meat-Burger-Burger

In diesem Beitrag möchte ich einen holistischen Blick auf die Nahrung und unser Verhalten aufzeigen. Nur so kannst du entscheiden, was gut für deinen Organismus ist und was nicht.

Ich bin der Überzeugung, dass jeder Mensch nach bestem Wissen und Gewissen handelt und stets mit den besten Absichten. Genau wie der Beyond Meat Gründer Ethan Brown. Sogar auch dann, wenn das Unternehmen inzwischen börsenbasiert ist und Investoren die Vermehrung ihres Geldes im Blick haben.

Beyond Meat Burger gegen Rindfleischburger
Nährwerte: Vergleich zwischen dem Beyond Burger und einem Rindfleischburger

„Beyond Meat Burger ist vegan ohne Soja, Gluten und GMO frei!

Vielfach höre ich diese Aussage! Es klingt absolut glaubwürdig, wenn sogar bekannte Influencer im Gesundheitsbereich für diesen Burger einsetzen. Muss er dann nicht gesund sein?

Oder eine andere Aussage:

Grillen und Burger sind eines der beliebtesten Dinge, nicht nur unter Sportlern. Ein Burger, der nach Fleisch schmeckt und mit gutem Gewissen gegessen werden kann. Endlich nicht mehr auf der Grillparty als der Öko- Außenseite mit Tofuburger und Zucchinischeiben neben dem Grill stehen zu.

Zutatenliste des Beyond Meat Burgers:

  • Erbsenproteinisolat
  • Rapsöl
  • Raffiniertes Kokosnuss
  • Verschieden Aromen (Aromen, Raucharoma)
  • Antioxidationsmittel wie: Essigsäure und Ascorbinsäure)
  • Betenrot für die Farbe
  • Stabilisatoren wie: Cellulose, Methylcellulose, Gummi Arabicum, Kartoffelstärke und vieles mehr

In diesem Blog geht es vorwiegend um das Thema „Vegane Ernährung + Fitness und Gesundheit“ und weniger um ethische, vegane Themen.

Kurzfazit

In unserer heutigen Gesellschaft ist es sinnvoll, eine vollwertige saisonale und qualitativ hochwertige Ernährung zu akzeptieren und genießen. Mit nur 80 % einer gesunden Ernährungsweise ist der Ernährungsplan ausgeglichen.

Auf diese Weise kannst du unbedenklich ab und zu ein „Soul Food“ oder „Cheat Food“ wie den Beyond Meat Burger vertilgen, wenn du dich dabei gut fühlst.

Bitte bedenke, dass der Beyond Meat Burger mit einer gesunden Ernährung nichts zu tun hat.

Vorteile und Nachteile des Beyond Meat Burgers

Vorteile:

  • Der Burger ist eine gut schmeckende vegane Alternative
  • Jede zusätzliche vegane Mahlzeit zählt
  • Tierleid wird vermieden
  • Massentierhaltung kann erheblich reduziert werden
  • Der Burger verursacht in der Herstellung deutlich weniger Umweltbelastung
  • Der Burger hat einen hohen pflanzlichen Proteinanteil (17,7g)
  • Es gibt keine Ausreden, nicht mehr vegan zu sein

Nachteile:

  • Durch die hohe Verarbeitung nicht gesund für den Körper
  • Keine Bio Qualität
  • Der Burger enthält viel Fett (über 17g)
  • Eine Scheibe Burger kostet ca. 2,50€ ist somit sehr teuer obwohl keine Bio Qualität
  • Der Anreiz und die Nachhaltigkeit über dieses Produkt vegan zu werden ist aus meiner Sicht gering

Ethisch und umweltpolitisch gesehen ist der Burger klar im Vorteil und von dieser Ebene betrachtet befürworte ich klar solche Produkte und Initiativen.

Die 5 Gründe warum der Beyond Meat Burger nicht gesund ist

Also ich weiss nicht wo ich da anfangen soll. Ganz ehrlich. Das hat für mich mit gesunder Ernährung NICHTS zu tun
– Unkas Gemmeker von Bio360.de –

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1. Die starke Verarbeitung der Zutaten

Neben dem Original Fleisch Geschmack wird häufig die fleischige Konsistenz des Burgers positiv hervorgehoben. Die Konsistenz beim Beyond Meat Burger entsteht mittels Extrusion. Dabei werden die Zutaten gemischt, unter Dampf gekocht und in Form gepresst werden. Über das Herstellungsverfahren ist nichts bekannt. Selbst aufwendige Recherche ergaben keine zufriedenen Ergebnisse. 

Tatsache ist, dass grosser Druck und Hitzeeinwirkungen im Produktionsprozess eine Rolle spielen. Es ist fraglich, ob sich bei den Produkten dadurch die Qualität verbessert.

Auf der Verpackung wirst du Vitamine oder andere Mikronährstoffe vergeblich suchen. Ich gehe davon aus, es existieren keine. Daher vermute ich, dass die ursprünglich guten Zutaten durch den Verarbeitungsprozess verloren gingen. Ist das nur meine Vermutung?

2. Beyond Meat Burger ist nicht bio

Alle Welt redet von Bio und Nachhaltigkeit. Bio boomt, was sich im Allgemeinen in begrenzter Form auf Obst, Gemüse und Lebensmittel bezieht.

Bei diesen Produkten wird auf Bio wenig Wert gelegt.

Im Vergleich beachten wir auch den Anbau von Erbsen, Raps und Kokosnüssen. Wird nicht in Bio Qualität angebaut, sind auch die Anbaumethoden ggf. nicht sehr nachhaltig, was dann die Öko Bilanz wiederum nicht gut aussehen lässt. Ebenso wie für Soja müssen auch für Erbsen und Reis Anbauflächen geschaffen werden.

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3. Öle sind nicht gesund

Beyond-Meat-Burger-Öl

Die meisten Öle sind Gift ☠️. Es sind isolierte, oxidierte freie Radikale. Dies gilt nicht für alle Öle, doch die in der Zutatenliste genannten Öle sind aus meiner Sicht in diese Kategorie einzuordnen.  Wen du mehr darüber erfahren möchtest, schau dir die wissenschaftlichen Studien dazu an:

Vor allem beim Rapsöl solltest du vorsichtig sein. Es wurde leider bereits gentechnisch veränderter Raps in Deutschland angebaut.

4. Raffiniertes Kokosnussöl ohne nennenswerte Eigenschaften

Raffiniertes Kokosnussöl wird aus Kopra, dem getrockneten Kokosnussfleisch hergestellt. Das frische Kokosnussfleisch wird geschreddert und dann entweder in Industrieöfen oder auch unter freiem Himmel in der Sonne getrocknet. Anschließend wird das Kokosnussöl aus der getrockneten Kopra gepresst.

Nach der Pressung wird das Öl chemisch raffiniert, gebleicht und deodoriert, um Aromen, Farben und Gerüche zu entfernen.  Raffiniertes Kokosöl wird deshalb auch RBD-Kokosöl genannt, die Abkürzung steht für Refined-Bleached-Deodorized. Durch die starke Erhitzung und die Produktion verliert das Öl viele wichtige Nährstoffe und die natürlichen Aromen.

Denkst du, dies ist für deine Gesundheit und Leistung förderlich? Kokosnuss klingt zunächst mal super und sehr gesund. Doch wir dürfen uns bewusst machen, dass hier die zwei ganz billige und qualitativ minderwertige Fettsorten benutzt werden die aus meiner Sicht für unsere Gesundheit keinen grossen Mehrwert bieten und unsere Leistung als Sportler beeinträchtigen.

5. Zusatzstoffe

Neben den oben genannten Zutaten finden wir noch weitere Zutaten auf der Liste. Diese fallen hauptsächlich in die Kategorie der Zusatzstoffe die notwendig sind um ein Produkt haltbar zu machen oder in der Form und Konsistenz zu haben.

Hierzu gehören unter anderem:

  • Gummi Arabicum,
  • Methylzellulose,
  • Ascorbinsäure,
  • Hefeextrakt

und in anderen Sorten der Beyond Meat Produktreihe u.a. auch:

  • Pflanzliches Glycerin,
  • Bernsteinsäure,
  • modifizierte Pflanzenstärke und
  • Palmöl (Beyond Meat Beast Burger)

Kennst du diese Stoffe? Hören sie sich gut an? Auch wenn sie von der Lebensmittelindustrie als unbedenklich eingestuft werden, stelle ich dir folgende Frage:

Wenn dir auf einer Party ein schick gekleideter Herr einen Drink hinstellen würde und sagt:
Trinke das, da sind ein paar Stoffe drin die du nicht kennst aber sie sind unbedenklich. Hauptsache es schmeckt — würdest du es trinken?

Wir wissen nicht, inwieweit solche Stoffe unsere Gesundheit und unsere Leistung und unser gutes Aussehen beeinflussen. Sei also vorsichtig mit Dingen die du in deinen Körper lässt von denen du ggf. nicht weisst was es ist.

Beyond Meat Burger Alternativen

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Zuletzt aktualisiert am 19. March 2020 um 05:30 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Beyond Meat Burger Alternativen: Hausgemachte Rezepte

Karibischer Lupinenburger mit Ananas

Auch Burger mit Gemüsebratlinge statt stark verarbeitetem Beyond Meat kann gut schmecken. Hier ist eine exotische Alternative für einen mega leckeren veganen Burger auf der Basis von  Lupinen. Das Rezept findest du unter dem Bild.

Beyond-Meat-Burger-Rezept

Zutaten:

pro Portion: 710 kcal; 86,0 g Kohlenhydrate; 91,4 g Fett

Vorbereitungszeit: 40 Minuten Garzeit: 40 Minuten Wartezeit: 90 Minuten Personen: 2

Für die Burgerbrötchen (ca. 12 Stück):

  • 1 Würfel Hefe (42 g)
  • 1 TL Zucker
  • 530 ml Wasser
  • 500 g glutenfreie Mehlmischung

Übrige Burgerbröt­chen können nach dem Abkühlen gut eingefroren werden.

Für die Pizza:

  • 100 g Lupinenmehl
  • 1 TL Salz
  • 3 EL Sonnenblumenöl glutenfreies Mehl zum Arbeiten

Für die Lupinen-Patties:

  • 70 g Quinoa
  • Salz
  • etwas Wasser
  • 1/2 rote Zwiebel
  • 3–4 Zweige Koriandergrün
  • 2 EL geschrotete Leinsamen
  • 3 EL glutenfreie Haferflocken
  • 3 EL Lupinenschrot
  • 1/2 TL Reisstärke
  • Cayennepfeffer
  • Olivenöl zum Braten

Außerdem:

  • 75 g Lupinenschrot
  • 75 ml Kokosmilch
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 1 TL Agavendicksaft
  • Salz

  • 1 Handvoll Rucola

  • 2 Scheiben Ananas

  • 1/2 TL Reisstärke
  • Cayennepfeffer
  • Olivenöl zum Braten

Zubereitung:

  1. Für die Burgerbrötchen die Hefe zerbröckeln, mit dem Zucker in eine Schüssel mit 100 ml lauwarmem Wasser geben und darin auflösen. Die Mehlmischung mit dem Lupinenmehl und dem Salz in einer Schüssel vermengen. Das Hefewasser, 430 ml lauwarmes Wasser sowie das Öl dazugeben und Teig ca. 5 Minuten mit einem Handmixer kneten. Auf einer mit glutenfreiem Mehl bestäubten Arbeitsfläche zu einer Kugel formen, in eine Schüssel setzen und im Backofen bei ca. 40 °C so lange gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.
  2. Den Teig nochmals kurz durcharbeiten und auf bemehlter Fläche ca. 3 cm dick ausrollen. Kreise mit ca. 12 cm Durch­ messer ausstechen und die Teigkreise auf ein Backblech mit Backpapier legen. Mit einem feuchten Tuch abdecken und nochmals ca. 20 Minuten gehen lassen.
  3. Den Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen. Die Brötchen darin 15–20 Minuten backen und dann auf einem Kuchen­ gitter abkühlen lassen.
  4. Für die Lupinen­Patties die Quinoa in einem Topf mit Salzwasser knapp bedecken, aufkochen lassen und dann 15–17 Minuten zugedeckt bei niedrigster Temperatur garen.
    In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen und sehr fein würfeln; das Koriandergrün waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Zweigen zupfen.
  5. Die Leinsamen, die Haferflocken und den Lupinenschrot in einer Schüssel mit 4 EL lauwarmem Wasser ca. 10 Minuten quellen lassen. Die Quinoa in ein Sieb abgießen und mit der Zwiebel, dem Koriander, der Reisstärke und der Leinsamen­ mischung zu einer klebrigen Masse vermengen. Ist die Masse zu trocken, noch etwas Wasser hinzufügen. Mit Salz und Cayennepfeffer pikant abschmecken. In einer Burgerpresse zu Patties verarbeiten oder mit angefeuchteten Händen flache Frikadellen formen. Bis zur Weiterverarbeitung kalt stellen.
  6. Den Lupinenschrot in einer Schüssel mit lauwarmem Wasser ca. 30 Minuten quellen lassen. Zusammen mit der Kokosmilch und dem Zitronensaft im Mixer zu einer mayon­ naisenähnlichen Konsistenz pürieren. Bei Bedarf noch Wasser hinzufügen. Mit Agavendicksaft und Salz abschmecken.
  7. Den Rucola waschen und trocken schütteln. Die Ananas schälen und in Scheiben schneiden. Scheiben in einer Grill­ pfanne von beiden Seiten braten. In der Zwischenzeit die Patties in einer beschichteten Pfanne im heißen Olivenöl von beiden Seiten knusprig braun braten.
  8. 2 Burgerbrötchen waagerecht halbieren und Schnittflä­chen mit Kokosmayonnaise bestreichen. Mit Rucola, Ananas und gebratenen Patties zu Burgern zusammensetzen.

Veggie Burger von Anthony William (glutenfrei)

Diese Veggie Burger sind eine fantastische Alternative um Burger-Gelüste zu befriedigen. Mit einer Basis aus Gemüsepatties, die aus Süßkartoffeln und anderem Gemüse bestehen, wirst du jeden Bissen genießen, während du deinen Körper mit wichtigen Nährstoffen versorgst. Belege deinen Burger mit knackigem Salat, salzigen oder süßen Tomatenscheiben, cremiger Avocado oder einem ganz anderen Topping deiner Wahl.

Zutaten für die Veggie Burger:

  • 1 Tasse gehackte Zwiebel
  • 1 Tasse gehackte Champignons
  • 1,5 Tassen gewürfelte Süßkartoffel
  • 2 Knoblauchzehen, zerhackt
  • 1 Messerspitze Cocosnut Aminos
  • 1 Messerspitze Tomatenmark
  • 1/4 – 1/2 Tasse Wasser, bei Bedarf mehr
  • 1 Tasse Walnüsse
  • 1/3 Tasse gemahlene goldene Leinsamen, bei Bedarf mehr
  • 1/2 Teelöffel Paprikagewürz
  • 1/2 Teelöffel gemahlener Kreuzkümmel
  • 1/4 Teelöffel schwarzer Pfeffer
  • 4 gluten- und körnerfreie Burger Brötchen
Zusätzliche Optionen für Toppings:
  • Spinat oder Salat
  • Tomatenscheiben
  • in dünne Streifen geschnittene rote Tomaten
  • Avocado
  • Ketchup

Zubereitung:

  1. Erhitze eine Anti-Haft-Pfanne auf mittlere Hitze. Füge die Zwiebeln und Pilze hinzu und brate diese für 2 -3 Minuten, bis sie beginnen weich zu werden. Füge die Süßkartoffel, Knoblauch, Coconut Aminos und Tomatenmark hinzu.
    Koche dies unter häufigem rühren für 3 – 5 Minuten, bis die Süßkartoffel beginnt weich zu werden. Füge das Wasser hinzu und lege den Deckel drauf.
  2. Koche es für 15 – 20 Minuten unter häufigem Rühren bei mittlerer Hitze, bis die Süßkartoffel weich ist. Falls nötig kannst du auch noch etwas Wasser hinzufügen.
  3. Vom Herd nehmen und komplett kalt werden lassen.
  4. Pulsiere die Süßkartoffelmischung ein paar mal in einem Mixer, bis sie glatt, aber noch stückig ist. Lieber zu stückig, als zu cremig. Fülle dies eine mittelgroße Schüssel und stelle es beiseite.
  5. Mixe die Walnüsse, bis du grobe Krümel hast und füge diese zum Süßkartoffelmix hinzu. Füge dann Leinsamen, Paprikapulver und gemahlenen Kreuzkümmel hinzu und vermenge alles gleichmäßig.
  6. Der Mix sollte fest genug sein, um sich in Patties formen zu lassen – falls nicht kannst du noch ein paar Leinsamen hinzufügen. Und dann forme deine Burger Patties.
  7. Wenn du einen festeren Pattie möchtest, kannst du diese für eine Stunde in den Kühlschrank legen. Oder du kochst sie direkt in einer Anti-Haft-Pfanne bei mittlerer Hitze für 4 – 5 Minuten von jeder Seite.
  8. Stelle nun den Burger fertig, indem du die Patties auf die Burgerbrötchen legst und mit Toppings deiner Wahl garnierst.

Ergibt 4 Portionen

Käuflich-erhältliche Beyond Meat Burger Alternativen

Die Konkurrenz schläft nicht und nach dem enormen Aktienanstieg der Beyond Meat Aktie haben auch die Mitbewerber vegane Burger auf den Markt gebracht. So stellt zum Beispiel sogar der Einzelhändler Lidl mit einer Eigenmarke selbst eine Alternative.

Der vegane Burger von Lidl heisst „Next Level Burger“ und wird unter der Eigenmarke „Next Level Meat“ entwickelt. Der Burger besteht aus:

  • Erbsen
  • Soja-und Weizeneiweiß
  • Gemüse
  • Rote-Bete-Saft

Der Burger soll dauerhaft im Sortiment sein.

Weitere bekannte Anbieter von fleischlosen Burgern:

  1. Nestle mit Garden Gourmet liefert veganen Burger für McDonald´s
  2. Impossible Foods für Burger King´s „Impossible Whopper“

Was tun? Beyond Meat Burger Fazit & meine Empfehlung

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Sequoia Trinity (@sequoiatrinity) am

Der Beyond Meat Burger ist eine gut schmeckende und pflanzenbasierte Alternative zu herkömmlichen Fleisch welche ethisch viel besser vertretbar ist.

Mache dir beim ethischen Aspekt jedoch auch nichts vor: Der grösste Geflügelproduzent Deutschlands, die Firma Wiesenhof, steckt hinter dem Deutschlandvertrieb und ist zudem mit Tyson Foods mit der größte börsennotierte amerikanische Fleischkonzern als Großinvestor mit an Board.

Solltest du mit Wiesenhof, Tyson Foods & Co. also nichts zu tun haben möchten, weil sie Millionen Tiere auf dem Gewissen haben, dann darfst du auch den Verzehr von Beyond Meet aus ethischer Sucht nochmals überdenken.

Mein Fazit & meine Empfehlung

Mit diesem Produkt kannst du die Vorteile von Fleisch genießen und unterstützt zumindest nicht mehr die Massentierhaltung direkt. Jedes nicht gekaufte und verzehrte Tier zählt.

Zudem kannst du damit deinem Gaumen und deiner Seele etwas Gutes tun und eine schöne Grillparty mit Freunden bei der du dich voll integriert fühlst, wiegt allemal den gesundheitlich bedenklichen Faktor sowie den hohen Preis ab. 

Gesundheit ist immer holistisch zu betrachten. Zu Gesundheit gehören nicht nur die Ernährung. Daher bin ich in der Meinung, dass solche Produkte als Ausnahme gerne einmal erlaubt sein dürfen.

Aus ernährungstechnischer Sicht ist das Produkt absolut bedenklich und ich würde es nicht mit gutem Gewissen verzehren. Generell gilt: Wer sich viel bewegt, überwiegend (mind 80%) gesund ist, viel an der frischen Luft und in der Natur ist, in gute soziale Beziehungen eingebettet ist und sich etwas gönnen möchte, ist das Produkt gut geeignet.

Ich bin auch auf deine Meinung gespannt. Kanntest du die oben genannten Fakten? Was ist dein Blick auf die Dinge?

Schreibe mir auf [email protected]

Höre dir die Fakten über Beyond Meat im Podcast an:

Beyond Meat Burger- Vernichtendes gesundheitliches Urteil

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In dieser Episode erfährst du:

  • Gesundheitliche Bedenken der Inhaltsstoffe
  • Starke Verarbeitung des Burgers
  • Einzelne Inhaltsstoffe analysiert
  • Werden Menschen nachhaltig vegan wenn sie über diesen Burger mit der pflanzlichen Ernährung in Berührung kommen?
  • Ist es jetzt mit gutem Gewissen vereinbar McDonalds Lidl&Co. zu unterstützen?
  • Fazit und wie du weiter vorgehen kannst

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