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Ayurvedische Ernährung

Die ayurvedische Ernährung ist eine von vielen gesunden Ernährungsformen, sie sorgt für Energie, Ausgeglichenheit und jede Menge Power beim Sport.  In diesem Artikel findest du wertvolle Tipps und Erfahrungen rund um die  ayurvedischen Ernährung und warum eine koreanische Nonne die Menschen mit ihrer Küche verzaubert.

Höre dir hierzu auch unser Interview mit Natalie Baldys an:

Teil 1: Ayurvedische Ernährung

Teil 2 Körperlich und geistig fit mit Ayurveda

Lebensenergie und Power mit ayurvedischer Ernährung

 

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Ayurveda ist die Wissenschaft vom langen Leben und ein Jahrtausend altes ganzheitliches Heilsystem aus Indien. Es verspricht ein Leben im Gleichgewicht, körperlicher Vitalität, ein starkes Immunsystem und psychische Balance. Klingt toll oder?

Die ayurvedische Ernährung kannst du auf jede Ernährungsform anwenden. Auch ayurvedisch vegan leben ist möglich und kann dich unterstützen in deine Power und Stärke zu kommen.

Wie funktioniert Ayurveda wirklich?

Im Ayurveda verbinden sich mehrere Prinzipien die Gesundheit und Lebensenergie steigern und Balance schaffen. Die individuelle Ernährung spielt eine wichtige Rolle, aber auch eine ausgleichende Lebensweise die auf drei Säulen des Lebens basiert.

  • Die ausgleichende Ernährung, die individuell an jeden Menschen angepasst sein sollte.
  • Der ausreichende Schlaf, der Ruhe und Erholung schenkt. Durch den Schlaf regeneriert sich der Körper und alle Sinnesorgane werden beruhigt.
  • Die Lebensenergie mit seelischem Wohlbefinden und einer erfüllten Sexualität.

Alles ist miteinander verbunden und beeinflusst sich gegenseitig. Mit deiner Ernährung beeinflusst du nicht nur deinen Körper sondern auch deinen Geist. Wenn du nicht im Einklang lebst, entsteht ein Ungleichgewicht und du fühlst dich vermutlich kraftlos, müde, wirst öfter krank und hast Verdauungsbeschwerden.

Mit Selbstbeobachtung, einer natürlichen Ernährung und Fürsorge kannst du dir selbst helfen und dich wieder in deine Mitte bringen.

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Wie ich zum Ayurveda kam

Ich habe mich seit meiner Pubertät für Ernährung interessiert. Das lag daran, dass ich Sport geliebt habe und mich möglichst „gesund“ ernähren wollte um fitter und durchtrainierter zu werden. Ich war trotzdem oft krank und hatte Verdauungsbeschwerden, wusste damals aber nicht warum.

Zu diesem Zeitpunkt wollte ich von veganer Ernährung nichts wissen und dachte tierische Lebensmittel sind gesund und wichtig für den Sport. Ayurveda kannte ich damals noch nicht.

Viele Jahre vergingen und ich wollte beruflich etwas mit Ernährung machen. Da bin ich auf Ayurveda gestoßen und konnte mich selbst wieder erkennen, als ich die Beschreibung der einzelnen Typen gelesen habe. Vata, Pitta und Kapha. Das ist meist das erste was man aus dem Ayurveda hört.

Die drei Doshas

Es sind die drei Energietypen des Ayurveda, die „Doshas“ genannt werden. Jeder dieser Typen verträgt andere Lebensmittel besser oder schlechter. Mir wurde so einiges klar und plötzlich wusste ich warum ich nicht in meinem Gleichgewicht war und fand Ayurveda auf Anhieb interessant.

Ein Doshatyp hat seine eigene Konstitution die aus persönlichen Merkmalen besteht wie Charakter, Neigungen, Interessen, Emotionen, Krankheitsanfälligkeit, Aussehen und Körperstruktur. Für jeden Typ gibt es Empfehlungen aus dem Ayurveda in der Ernährung und der Lebensweise.

Die drei Doshas bestehen aus den fünf Elementen Luft, Äther, Feuer, Wasser und Erde. Diese Elemente sind Teil unserer Umwelt, der Natur, Emotionen und des Körpers.

Sie spiegeln sich in der Nahrung wieder, sowie in den Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig, scharf, bitter und herb. Diese sind wichtig um die Doshas auszubalancieren und die Verdauung zu beeinflussen.

Die ayurvedische Ernährung hat auf vielen Ebenen einen positiven Einfluß

 

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Als ich angefangen habe mich ayurvedisch zu ernähren, habe ich einige positive Dinge sehr schnell gespürt:

  • Ich habe weniger gefroren und meine Hände und Füsse waren auch mal warm.
  • Meine Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl und Übelkeit sind weniger geworden und sogar verschwunden
  • Ich war fit! Es war eine innere Kraft und Wachheit. Nachmittagstiefs wurden besser und seltener.
  • Im Sport war ich leistungsfähiger.
  • Mein Schlaf war tiefer und erholsamer.
  • Mein Stress und innerer Druck wurde gesenkt und ich war ausgeglichener und zufriedener.
  • Ich war gesünder. Eins der wichtigsten Effekte für mich! Keine 6 Erkältungen mehr im Jahr. Es hat sich schnell auf 2 im Jahr reduziert.

Du siehst also, dass sich auf vielen Ebenen was getan hat und sich mein Wohlbefinden durch eine ayurvedische Ernährung gesteigert hat. Einerseits war es eine Ernährungsumstellung, aber auch ayurvedische Detox Kuren und die Beachtung meiner Bedürfnisse. Ich habe viel mehr für mich gemacht und zu diesem Zeitpunkt habe ich auch aufgehört Fleisch zu essen.

Die Ernährungsumstellung war erstmal langsam. Ich habe ayurvedische Rezepte ausprobiert, habe mehr Hülsenfrüchte gegessen, mehr warmes, kein Fleisch und weniger Milchprodukte bis ich diese dann auch verbannt habe. Von Tag zu Tag habe ich mehr Ayurveda eingebaut.

Ayurvedisch vegan mit der Powerbohne

ayurvedische-ernährung-kitchari

Mit der Vielfalt vegetarischer und veganer Gerichte hatte ich für mich mehr Genuss entdeckt. Im Ayurveda werden viele Hülsenfrüchte gegessen. Sie enthalten viele Proteine und sorgen für ausreichend Power für eine vegane Lebensweise. Vor allem die grüne Mungbohne enthält 24 g Eiweiß und wird für das detoxen und als Kräftigungsmittel eingesetzt.

Unter der Schale befinden sich Enzyme die Gifte aus dem Verdauungstrakt entfernen. Dazu ist sie besonders lecker und leicht verdaulich! Wenn du das Gefühl hast dein Darm braucht eine Entlastung und Reinigung, probiere es mal mit der Mungbohne! Dein Körper wird Nährstoffe besser aufnehmen können. Das Wohlbefinden wird dadurch gestärkt und du bist weniger anfällig für Krankheiten.

Rezept: Ayurvedisches Kitchari

Kitchari ist ein typisches ayurvedisches Gericht. Es wirkt nährend, reinigt den Darm und ist leicht verdaulich. Wenn du erschöpft bist, Schmerzen hast oder Erdung brauchst, probiere dieses leckere Gericht aus!

Zutaten:

  • ½ Tasse Mung Dal
  • ½ – 1 Tasse Basmatireis
  • 2 EL Kokosöl
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1 EL frisch geriebener Ingwer
  • ½ TL Kurkuma
  • 1 Prise Asafoetida
  • 1 kl. Zimtstange
  • 2 Nelken
  • 3 Kardamomkapseln (nur die Samen)
  • 5 Curryblätter (alternativ 1 Lorbeeerblatt)
  • ca. 3 fache Menge Wasser
  • frische Kräuter, z.B. Koriander

Zubereitung:

Den Mungdal und den Reis 1 Stunde oder länger einweichen und gut waschen. Das ablaufende Wasser muss klar sein.
Öl erhitzen und Kreuzkümmel hinzufügen, kurz anrösten, danach die restlichen Gewürze zufügen und wieder anrösten. Nun die Mungbohnen und den Reis hinzufügen und glasig andünsten.
Das Wasser hinzufügen, aufkochen lassen, Hitze reduzieren und ca. 30-40 min köcheln lassen, bis die Mungbohnen weich sind. Mit frischen Kräutern servieren und mit Salz abschmecken.

Ist Ayurveda immer vegan oder vegetarisch?

Nein nicht ganz. Fleischkonsum wird im Ayurveda nicht komplett ausgeschlossen, ist aber nur für besondere Erkrankungen, Störungen oder Ausgezehrtheit einzusetzen. Ansonsten wird von Fleisch abgeraten, da es Verdauungsbeschwerden und Entzündungen hervor ruft. Aus spiritueller Sicht fördert Fleisch Antriebslosigkeit und Trägheit und widerspricht dem Prinzip der Gewaltlosigkeit.

Milchprodukte sind im Ayurveda, wie Fleisch, für bestimmte Typen und Disbalancen einzusetzen. Allerdings, sagt der klassische Ayurveda, sind alle Tiere die keine artgerechte Bewegung und Nahrung erhalten für die Ernährung nicht geeignet sind.

Die ayurvedische Ernährung ist vorzugsweise warm und gekocht damit deine Verdauung gestärkt und nicht überbelastet wird. Es sollte frisch und biologisch sein. Vor allem Hülsenfrüchte, Getreide, Gemüse, Obst, gute Öle, Nüsse und Gewürze sind typisch ayurvedisch und anderen Lebensmitteln vorzuziehen.

Ayurveda ist undogmatisch und gibt jede Menge Empfehlungen. Wieviel du davon umsetzt ist dir überlassen. Egal welche Ernährungsform du hast, kannst du die ayurvedischen Prinzipien trotzdem für dich anwenden. Eine vegane Lebensweise ist genauso mit Ayurveda möglich wie eine Mischkost.

Körperlich und geistig fit mit Ayurveda

ayurvedische-ernährung-ashwagandha-milch

Besonders für Sportler und Veganer ist die ayurvedische Ernährungsform unterstützend, da die Hülsenfrüchte mit ihrer hohen Proteindichte viel Kraft geben und den Körper nähren. Wenn du auch eine gute Verdauung hast, die deinen Energielevel hoch hält, bist du super vorbereitet für deinen Sport und Muskelaufbau.

Die Kraft eines Pferdes durch ayurvedische Heilkräuter

Zusätzlich zu den Proteinen die jeder Sportler braucht, gibt es ayurvedische Heilkräuter, die die Muskulatur stärken und das Gewebe aufbauen. Eines der wertvollsten Heilkräutern des Ayurveda ist Ashwagandha, die Winterkirsche oder Schlafbeere genannt wird. Sie verleiht die Kraft eines Pferdes.

Sie nährt und regeneriert das Gewebe, fördert einen Muskelaufbau und schützt die Muskeln vor Verletzungen. Ashwagandha ist ein natürliches Adaptogen, was bedeutet, dass es sich positiv auf dein Nervensystem auswirkt und Stress reduziert. Bei Schwäche, Leistungsabfall, sowie Schlafstörungen unterstützt dich Ashwagandha um in deine Power zu kommen.

Vielleicht fragst du dich wie du Ashwagandha in deine vegane Ernährung integrieren kannst? Besorge dir Ashwagandha als Tablettenform oder als Pulver. Aus dem Pulver kannst du dir eine leckere und vegane Ashwagandha Milch zaubern. Oder du gibst das Pulver in deinen Smoothie als Protein Ersatz. Auch zum Frühstück oder beim backen kannst du es zufügen.

Rezept: Ayurvedische Ashwagandha Milch

Zutaten:

  • 200 ml Pflanzenmilch
  • 
1 TL Ashwagandha Pulver
  • 1/3 TL Kurkuma
eine Prise Zimt
eine Prise Kardamon
  • 1 TL Reissirup (optional)
  • 1 TL Kokosöl

Zubereitung:
Erwärme die Milch in einem Topf mit den Gewürzen und dem Pulver und lasse es einmal kurz aufkochen. Füge zum Schluss das Kokosöl hinzu. Du kannst dieses Getränk am Abend vor dem schlafen gehen trinken oder wenn du das Gefühl hast mehr Energie zu brauchen.

Ein paar Ayurveda Tipps für den Alltag

  • Trinke Morgens als erstes ein Glas warmes Wasser. Das regt den Stoffwechsel und die Verdauung an und führt sogar zu einem ausbalancierten Stuhlgang. Wichtig ist, dass du vorher deine Zähne putzt und deine Zunge mit einem Zungenschaber gereinigt hast.
  • Esse wenn du Hunger hast und zwinge dich nicht zu viel oder zu wenig zu essen. Achte auf dein Sättigungsgefühl, am besten merkst du es wenn du nicht abgelenkt wirst und achtsam beim Essen bist. Esse bis spätestens 19/20 Uhr Abends.
  • Höre auf deinen Körper was er wirklich braucht. Wähle die Nahrungsmittel aus die dich wirklich nähren und dir gut tun.
  • Achte darauf genug Flüssigkeit zu dir zu nehmen und versuche möglichst nicht gleich nach dem essen zu trinken, da es deine Verdauung blockiert.
  • Versuche gegen 22 Uhr schlafen zu gehen. Von 22 bis 2 Uhr Nachts ist die wichtigste Ruhephase des Körpers. Deine Zellen regenerieren sich in dieser Zeit am stärksten und wenn du gerade in einer Phase bist in der es dir nicht gut geht, gönn dir diese Erholung.
  • Beobachte dich und schaue wie du dich nach deinen Mahlzeiten fühlst. Bist du fit, müde, hast Blähungen oder bist gereizt? Dann könntest du mehr warmes und natürliches zu dir nehmen und dir mehr Ruhe schenken. Schon kleine liebevolle Gesten können Wunder bewirken.

Mein Fazit nach 6 Jahren Ayurveda

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Natalie Baldys in ihrem Studio von Laya Ayurveda. Berlin Kreuzberg. Foto: Viviane Wild, [email protected]

Es ist kaum auszudrücken wie sehr mir Ayurveda geholfen hat. Es ist einfach, es ist natürlich und ich habe das Gefühl ich kann mir in jeder Situation selbst helfen. Sei es körperliches oder psychisches. Denn Nahrung hat auf alles einen Einfluss und kann das Leben mit mehr Energie und Gesundheit versorgen. Für alles gibt es Unterstützung die aus der Natur kommt und Ayurveda liefert dieses Wissen.

Ich lebe nicht nach strengen Regeln sondern einfach natürlich und habe Einfluss auf mein Leben. Dabei werde ich lockerer damit umgehen, wenn ich mal eine Ausnahme machen möchte, denn das ist vollkommen ok. Ich mache mir keine Vorwürfe mehr wenn ich mal was esse, dass nicht ayurvedisch ist oder für mich sogar ungesund. Es sind eben nur Ausnahmen, die gehören dazu.

Das geheimnisvolle Ayurveda, dass die drei Dosha Typen integriert ist so viel mehr. Durch die ganzheitliche Ansicht die auf alle Ebenen wirkt, sorgt ein ayurvedischer Lifestyle für Energie, Ausgeglichenheit und jede Menge Power beim Sport.

Vielleicht konnte ich dich ein wenig für die vegan ayurvedische Ernährungsweise inspirieren und ich würde mich sehr darüber freuen wenn du mich auf meinem Ayurveda Blog besuchst oder ein Kommentar auf Instagram hinterlässt!

100 Tage ayurvedisch ernähren – eine beispiellose dumme Idee?

Ja das kann man tatsächlich in Frage stellen. Doch es gibt Experten, die sich mit neuesten Ernährungsmethoden und neuesten Erkenntnissen um unser Wohl kümmern.

In meiner Arbeit als Mentalcoach in einem sehr großen Fitnesscenter mit dem Anspruch eines ganzheitlichen Umgangs, bekomme ich fast wöchentlich neue Erklärungsversuche, Angebote und die neuesten Diäten mit den wundervollsten Versprechungen auf den Tisch. Die ayurvedische Ernährung ist eine davon.

Dschungel: „Ernährung“

Sich in dieser nicht mehr überschaubaren Flut von Informationen noch eine eigene, klare Meinung zu verschaffen, fällt sehr schwer.

Als Coach kenne ich mich selber natürlich recht gut aus und mir sind so meine eigenen Stolpersteine bewusst. Mit meiner Figur habe ich Frieden gefunden und stehe auch mit etwas Bauch voll und ganz im Leben, keine Selbstzweifel oder wenn-dann Gedanken in irgendeine Richtung.

Trotzdem habe ich noch ein paar Ansprüche denen ich gerecht werden möchte. Was sage ich denn den Menschen die mich fragen: „Was soll ich denn nun tun, welche Möglichkeiten gibt es denn noch für mich?“ Ganz ehrlich, ich weiß es (noch) nicht.

Ich habe mich aus diesem Grunde vor 70 Tagen entschlossen, einen 100tägigen Selbstversuch zu starten und dachte mir  – „back to the roots“: „Was ist eigentlich das älteste und der Gesundheit am dienlichste Konzept auf dieser Welt, welches glücklich macht und gesund erhält?“

Meine Recherchen gingen also bis 5000 Jahre zurück und siehe da: ich wurde fündig.

In meiner ungeheuren Naivität beschloss ich es zu versuchen, ohne mir über die Konsequenzen bewusst zu werden.

Zielsetzungen meiner ayurvedischen Ernährung

ayurvedische-ernährung-ziele

  • Ich hatte mein Konzept.
  • Es schafft und erhält Gesundheit.
  • Unterlagen und Wissen stehen zur Verfügun
  • Es hatte mehr Zeit zum Ausprobieren gehabt als alle anderen Konzepte.
  • Es schmeckt. (so hoffte ich)
  • 100 Tage sind für mich machbar. (habe ich mit anderen 100 Tagevorhaben in meinem Leben schon geschafft.)
  • Tja und weil ich das schon immer mal ausprobieren wollte, habe ich noch einen oben drauf gesetzt: ich werde als bekennender Fleischesser 100 Tage auch kein Fleisch essen. (Im Ayurveda gibt es kein Fleischverbot.)
  • Ich werde mich nicht vorher Wiegen, Vermessen oder Fotografieren um mich zu 100% auf meine Gefühle wie geht es mir damit, verlassen zu können.
  • Und ich fang morgen an.

Dies waren also meine Zielsetzungen und Pläne und somit begann ich dann am nächsten Tag….

Ayurvedische Ernährung – Tage 1 – 20

Da stand ich nun am Tag eins, 100 Tage ayurvedisch Ernähren vor mir und ich hatte…………… Hunger!

Für meine ersten Gehversuche mit der ayurvedischen Ernährung benötigte ich also so etwas wie einen Plan, was ich bis jetzt wusste war:

Als erstes sollten nun diese, allgemeinen Grundregeln, für meine nächsten 100 Tage gelten.

  • nur bei Hunger essen
  • keine Zwischenmahlzeiten zu sich nehmen
  • die Hauptmahlzeit mittags einnehmen
  • nie in unruhiger Gemütsverfassung essen
  • mindestens drei Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten einlegen
  • sich nicht völlig satt essen
  • frische Lebensmittel essen
  • Wasser (auch erwärmtes) und Kräutertee trinken
  • alle sechs ayurvedischen Geschmacksrichtungen sollten in jeder Mahlzeit enthalten sein. Diese sind süß, sauer, salzig, scharf, bitter und herb (bzw. zusammenziehend).

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Welcher Ernährungstyp bin ich?

Als zweites wollte ich herausbekommen, was ich nun für ein Ernährungstyp bin, es gibt drei Ayurveda Typen (Doshas):

  • VATA. Wird jener Typ Mensch genannt und charakterisiert, der schlank gebaut ist, wenig wiegt und flexibel und ständig in Bewegung ist. Es handelt sich um einen schnellen Denker, der auch wieder schnell vergisst und meist ängstlich reagiert.
  • PITTA. Ein Pitta-Typ ist von durchschnittlicher Figur, agil und entscheidungsfreudig, führt gerne, verliert schnell die Fassung und reagiert oft cholerisch.
  • KAPHA. Die Kapha-Person ist korpulent und verfügt über einen ruhigen Charakter, bleibt bei Stress-Situationen ausgeglichen, neigt nicht zur Hektik, vielmehr zu Müßiggang. Geduld, Seelenstärke und Sanftmut zeichnen sie aus.

Dein Konstitutionstyp ergibt sich aus dem Ausprägungsverhältnis dieser drei Doshas in deinem Körper und steht bei der Ernährungs- und Kurplanung im Mittelpunkt. Das Ziel ist es, diese drei Kräfte auszugleichen und somit mehr Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Glück zu erreichen.

Nun habe ich im Internet so an die 20 verschiedene Ayurveda-Typen-Tests gefunden und einige davon ausprobiert, gefallen und am besten fand ich aber diesen Test: er war sehr ausführlich und brachte mich zu meinem Ergebnis, ich bin Typ Kapha.

Die am besten geeignetsten Lebensmittel für die drei Grundtypen zu finden ist auch kein Problem, im Netz ist alles zu finden, ich hatte für meinen Einstieg diese Tabelle genutzt .

Mein dritter und vierter Punkt waren die Rezepte und die Gewürze, im Internet wird man hier sehr schnell fündig und kann auf eine große Menge an Rezepten zurückgreifen. Es ist auch sehr leicht möglich sich für seinen eigenen Typ – in meinem Fall Kapha – spezielle Rezepte zu suchen, einer meiner absoluten Favoriten ist eine einfach herzustellende ayurvedische Linsensuppe.

Ayurvedische Linsensuppe

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 Zwiebel, gross
  • 2 Möhren, gross
  • 0.5 Chilischote, rot (für Kapha besser grün)
  • 200 g Linsen, rot
  • 1 Esslöffel Butter (Ghee ist besser und vor allem leckerer)
  • 1.5 l Gemüsebouillon, ersatzweise Hühnerbouillon
  • 1.5 l Gemüsebouillon, ersatzweise Hühnerbouillon
  • 1 Esslöffel Kurkuma, gemahlen
  • 1 Teelöffel Garam Masala, ersatzweise Currypulver
  • 0.5 Bund Koriander, ersatzweise glattblättrige Petersilie oder eine Mischung von beiden Kräutern
  • Salz
  • 1.5 Esslöffel Limonensaft

Zubereitung:

Die Zwiebel und die Möhren schälen und an einer Raffel fein reiben. Die Chilischote der Länge nach halbieren, entkernen und fein hacken. Die Linsen in ein Sieb geben und kurz unter kaltem Wasser spülen.

In einer mittleren Pfanne die Butter erhitzen. Zwiebel, Möhren und Chilischote darin andünsten. Dann Kurkuma, Garam Masala oder Currypulver, Bouillon sowie die Linsen beifügen. Die Suppe etwa 15 Minuten zugedeckt kochen, bis die Linsen weich sind.
Inzwischen den Koriander und/oder die Petersilie fein hacken.Die Suppe mit Salz und etwas Limonensaft abschmecken. Sollte die Suppe zu dick sein, noch etwas Flüssigkeit nachgiessen.

Ayurvedische Ernährung  – Tage 20 – 30

ayuevedische-ernährung-vegan

Ich hatte gar kein Verlangen mehr nach Fleisch

In den ersten 10 Tagen stellte sich sehr deutlich heraus, was mir schwer fiel. Mir wurde klar, dass ich einiges überschätzt und anderes unterschätzt hatte. Zu den Dingen, die ich überschätzt hatte, gehörte mein Fleischverzicht. Ich war sogar ein wenig irritiert und entsetzt wie wenig, nein, dass sich überhaupt kein Verlangen oder Bedürfnis nach Fleisch einstellte.

Alle auf mich zukommenden Schwierigkeiten hatte ich im Vorfeld dort erwartet. Viel mehr fühlte ich, wie leicht sich ein Magen auch anfühlen kann: kein Grummeln, keine Schwere oder Druckgefühle – ein echt bemerkenswerter Zustand.

Tja… was nun die Frage auf den Tisch brachte „wo waren denn die unguten (Körper)-Gefühle vorher, wieso merkte ich sie nicht?“ Irgendwie scheint sich unsere Spezies wohl sehr leicht an destruktives Verhalten anpassen zu können und leichte Beschwerden für eine gewisse Zeit auszublenden. Dies hätte dann wohl wieder was mit dem Selbstwert oder der Eigen(liebe)/-würde zu tun, aber lassen wir das mal lieber.

Die Gerichte und Nahrungsmittel, die für mich in Frage kommen schmecken mir vorzüglich, die Art der Zubereitung und die Gewürze sind genau mein Fall. Viele von den Nahrungsmitteln, die ich sowieso nicht mochte oder die nie zu meinen Favoriten gehörten, standen komischerweise auch auf der Seite „reduzieren oder meiden“ so, als gäbe es doch noch eine innere Stimme, die mir  dabei hilft (wenn ich sie dann auch lasse) zu wissen, was mir gut tut oder was mir schadet.

Ich wollte einfach nur etwas Kaltes trinken

ayurvedische Ernährung Wasser

Mit den unterschätzten Gewohnheiten hatte ich dann aber auch so meine ersten großen Herausforderungen: kalte Getränke. Es war in dieser Zeit sehr warm, meistens über 30 Grad, ich hatte Durst und stand dort mit meinem warmen Ingwerwasser, Kräutertees oder abgekochtem warmen Wasser.

Ich wünschte mir nichts sehnlicher, als einen kalten Schluck von egal was, was so langsam meine Kehle entlanglief. Ich sah in den ersten Tagen, jeden Tag die glücklichen Gesichter von Menschen, die sich, mit einem großen Verzücken, eiskalte Getränke hinter die Binsen gossen  und bekam die ersten größeren Bedenken „was mach ich da, wie blöd kann man denn sein?“

Na ja, ich hielt meinen inneren Kampf so ca. 15 Tage aufrecht und… erlag. Ein halber Liter eiskalter Orangensaft, oh wie hab ich den genossen, Schluck für Schluck jeden zelebriert und genauestens nachgespürt, wie er meine Kehle benetzte und langsam in meinem Magen landete.

DOCH es traf mich wie ein Blitz: ich hatte Magenschmerzen, mir wurde schlecht, all meine Energie rauschte nur so auf den Nullpunkt, mir wurde schlagartig bewusst: das war keine gute Idee! Mir dämmerte, was die Ayurveden so über kalte Getränke sagen, hat wohl so seine Richtigkeit.

Mittlerweile genieße ich die warmen Getränke. Sie fühlen sich einfach gut in mir an und lassen meine Energie steigen.

Trinken vor dem Essen, gesund oder ungesund?

Zum Essen trinken – Das Für und Wider:

Die Regel lautet: Vor dem Essen trinken, unterstützt den Gewichtsverlust, während dem Essen hält das Gewicht, nach dem Essen trägt zur Gewichtszunahme bei.

Warum ist das so? Vor dem Essen trinken, füllt den Magen und verringert das Hungergefühl. Ein Glas Flüssigkeit, ungefähr ein Viertel Liter, während dem Essen stört den Verdauungsprozess nicht bemerkenswert. Mehr als ein Glas sollte es jedoch nicht sein.

Nach dem Essen trinken, verdünnt die Magensäure und das Essen wird langsamer, eventuell nicht ganz vollständig verdaut. Es entsteht dann leicht ein Völlegefühl. Nicht verdaute Mahlzeiten werden in Depots abgelagert und führen deshalb zu Gewichtszunahme. Ein bis zwei Stunden nach der Mahlzeit bleibt die Flüssigkeitsaufnahme dann wieder ohne negative Folgen.

Was ist bei Getränken zu beachten?

Bei den Getränken ist darauf zu achten, dass sie nicht kalt sind. Kalte Getränke behindern den Stoffwechsel, da sie das Verdauungsfeuer (Sanskrit Agni) verringern. Das kann zu verschiedenen Gesundheitsstörungen führen.

Empfehlenswerte Getränke sind Wasser ohne Kohlensäure und möglichst zimmerwarm oder bei Vata-Konstitution auch wärmer, und Kräuter- und Früchtetees. Ob gesüßt werden darf, hängt vom Konstitutionstyp ab. Vata verträgt Süße, Pitta in Maßen und Kapha sollte ganz darauf verzichten

Ayurvedische Ernährung im Alltag (Tag 30-40)

ayurvedische-ernährung-gewürze

So langsam bemerke ich, wie ein anderes Verständnis und vor allem eine neue Priorität in mir wachsen.

Mein Einkaufsverhalten ändert sich derzeit gewaltig: Wo ich vorher allein meinen Gelüsten die Produktauswahl überlies, sucht jetzt ein anderer Modus in mir die Nahrungsmittel aus: Ich kaufe viel mehr  „was mir gerade gut tut“. Es ist schon bemerkenswert, wie eindeutig sich ein Gefühl für das Richtige einstellt.

Neulich war ich auf unserem Wochenmarkt in Herrsching, wo einige Bauern ein paar Kartoffel und einige Eier auf einfachen Tischen anbieten. Andere haben schon  einen größeren, „professionelleren“ Stand mit Gemüse, Obst und Gewürzen – und dennoch sind wir hier natürlich weit entfernt vom Flair eines Münchner Viktualienmarktes!

Mir fiel auf, dass es diesen Marktbetreibern wirklich um was ging: Sie legten keinen Wert auf die perfekte Präsentation ihrer Waren, sondern wollten  vor allem ein echtes, empfindliches Lebensmittel weitergeben, das „GUT TUT“.

Ayurvedische Ernährung ist Essen was gut tut

Beim Blick auf einen einfachen Tisch mit Kartoffeln, die noch voll von schwarzer Erde waren, lief mir auf einmal regelrecht das Wasser im Mund zusammen! Ein anderer Tisch mit knallgrünem Mangold zog mich ebenso fast magisch an – und aus einer Gefühlskombi  von „das brauchst du jetzt“ und „keine Ahnung warum… aber alles ist gut“, stand ich kurze Zeit später da mit einer Papiertüte voller dreckiger Kartoffeln und in Zeitungspapier gewickeltem Mangold.

Auf dem Weg nach Hause beseelte mich eine echte Freude, mit dem Eingekauften etwas ganz Besonderes erhascht zu haben und mir gingen auch gleich Hunderte von Zubereitungsvarianten durch den Kopf.

Was soll ich sagen – das Essen war ein kulinarischer Hochgenuss. Ich hatte mir eine leichte Abwandlung eines indischen Klassikers „Palak Paneer“ zubereitet und mir ging es danach in jeder Beziehung super gut.

Betrachte ich mir nun die gesundheitsfördernden und -erhaltenden Vorteile von Kartoffeln und Mangold, und setze ich sie in den Kontext mit meinem Ayurveda-Typ, passte dieses Essen perfekt zu mir, ohne dass ich irgendein Wissen oder Plan im Vorfeld meines Einkaufes hatte. Unser Körper – wenn wir ihn denn mal lassen und wir uns innerlich würdig genug fühlen auf ihn zu achten – hält einen klaren und wohltuenden „roten Faden“ für uns bereit, dem man leicht und ohne Entbehrungen folgen kann.

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Ayurvedische Ernährung im Berufsalltag

Im Berufsalltag gibt es für mich dabei die größten Herausforderungen. Ich vergesse sehr leicht das regelmäßige Essen und eine meiner gängigen Praktiken ist es, meine Hauptmahlzeiten erst abends zu mir zunehmen.

Da die Ayurveda-Lehre jedoch empfiehlt, die Hauptmahlzeit mittags einzunehmen, wenn die Verdauung am besten funktioniert und uns viel Energie zur Verfügung stellt, um den Tag zu meistern, musste ich mich darauf besonders einstellen.

In meinem näheren Arbeitsumfeld gibt es mehrere „Futterstellen“: Einen Chinesen, einen Thailänder und einige Geschäfte wie Rewe, Lidl, Plus und Edeka. In den Lidl- und Plus-Filialen fällt mir der Einkauf zunehmend schwerer, da sich hier so gut wie nichts mehr finden lässt, was zu meinem roten Faden passt.

Bei den Supermärkten mit etwas hochwertigeren und teureren Lebensmitteln ist  es auch nicht viel anderes, außer, dass sich dort zumindest zwischen den  Obst- und Gemüseregalen etwas Interesse zwischen Kopf und Bauch meldete.

Ein neues Körpergefühl

Speziell für mich als Kapha-Typ ist eine warme Mahlzeit viel besser zu verdauen und kalte Gerichte tun mir immer weniger gut. Eine gute Möglichkeit bietet mir unser China-Mann: Er zaubert mir für einen guten Preis im Wok kurz erhitztes Gemüse ohne Glutamat und würzt es auch noch genau so wie es für mich gut ist. Bei den Chinesen gibt es ein ähnliches, gesundheitsförderliches Ernährungskonzept wie die Ayurveda-Ernährung und zwar „Essen nach den fünf Elementen“ , mit den nahezu gleichen Gewürzen.

Hier bekomme ich zwei bis dreimal die Woche etwas Gutes zu essen und an den anderen Tagen gehe ich zum Thailänder, der eine super leckere Fischsuppe auf der Mittagskarte hatte – oder ich nehme mir etwas von zu Hause mit. Und wenn ich auch eigentlich nicht drauf schauen will, und es mir nicht ums Abnehmen geht, kann ich doch feststellen: Ja ich nehme ab. Ich musste mir sogar schon einen  neuen Gürtel kaufen.

Mein Zwischenfazit nach 40 Tagen: Ich höre viel mehr auf meinen Körper, statt auf meine vordergründigen Gelüste und esse mehr, was mir wirklich gut tut. Meine Nahrung bekommt so langsam einen „roten Faden.“

Ayurvedisch Ernährung – Halbzeit

Halbzeit Resümee ……..

50 Tage sind rum, die Zeit verging bis jetzt wie im Fluge, es geht mir gut und ich stehe da mit rutschenden Hosen 😉

Zu den größten Veränderungen die ich spüren kann gehört meine veränderte Wahrnehmung der Nahrungsaufnahme. Es ist mir wichtig geworden, meinen Energiehaushalt mit Nahrungsmittel aufzufüllen die mir gut tun, diese Nahrungsmittel erzeugen einen sofortigen Anstieg meiner Energie, sie hinterlassen keine Begleiterscheinungen wie Völlegefühle, Sodbrennen und Fressnakosen, sie heben mich an und drücken mich nicht runter. An diesem gespürtem Zustand hab ich Spass, er gefällt mir sehr gut und ich mag ihn nicht mehr missen.

Weiterhin hilft genau dieser schöne Zustand meine ungesunden Gelüste leicht und ohne Entbehrung niederzulegen. Meine anfänglichen Gedanken und Gefühle, etwas zu vermissen und die Disziplin aufrechtzuhalten und dranzubleiben, sind nicht mehr vorhanden. Viel mehr bestimmt mein Denken, was ich heute mir Gutes tun kann und ich verbringe viele schöne Gedanken an die Planung und Umsetzung des nächsten Gerichtes.

Wie ich ja am Anfang dieses Selbstversuchs geschrieben hatte, beschäftige ich mich zusätzlich mit mindestens einer Stunde Lernen pro Tag und da ich Coach mit Leib und Seele bin gehört natürlich auch der psychologische Bereich dazu.

Mein Fazit: der Schlüssel zur Erhaltung der Gesundheit ist: Gewahrsein!

Wenn man seine Konstitution kennt und aufmerksam beobachtet, wird der Geist, der Körper und die Emotionen auf die sich verändernden Bedingungen in unserer Umgebung so wie auf die zahlreichen Facetten im Alltagsleben- beispielsweise auf die Nahrung, die wir zu uns nehmen – reagieren und wir können mit Hilfe dieser Informationen intelligente Entscheidungen treffen, die der Erhaltung unserer Gesundheit dienen.

Des Weiteren wird mir eins immer klarer, Ayurveda ist mehr als ein Ernährungskonzept, Ayurveda ist kein Hexenwerk, es ist absolut möglich es in sein Leben zu intrigieren.

Lernen, sich damit beschäftigen, es anzugehen und die positiven Wirkungen zu spüren, werden am Anfang zwar etwas Bereitschaft erfordern, aber es ist möglich. Nach einer kurzen Zeit helfen uns andere innerliche Helfer, es für uns immer zu Leben.

Ist ayurvedische Ernährung zum Abnehmen geeignet?

An alle die eine schnelle Möglichkeit suchen, mal ein paar Kilo zu verlieren um dann weiter wie bis her zu Leben:

  • die ihren Körperkult zur Stärkung ihres Egos benötigen,
  • für die Essen einen Ausgleich für fehlende Liebe ist,
  • die sich hassen, weil sie so sind wie sie sind,
  • die ihren Körper und ihr Leben der Arbeit opfern
  • und an alle die die sich nichts Wert sind,

habe ich einen guten Rat…….. lasst es und sucht nach einer anderen Möglichkeit.

Aber an dem Tag, an dem ihr Tief in euch spüren könnt: „ich bin etwas Wert“ wird es leicht für immer.

Vor ein paar Tagen kam ein für mich sehr interessantes Buch per Post, das ich im Internet gefunden hatte: Ayurvedische Psychologie.
Es ist schon eine Weile her, dass ich ein Buch in nur einem Stück gelesen habe,  aber dieses Buch hatte mich komplett in seinem Bann.
Viele heutige psychologischen und wissenschaftlichen Konzepte finden sich in einer 5.000 Jahre alten Gesundheitslehre wieder, für viele der heutigen psychischen Probleme findet man hier Antworten: für „Interessierte“ eine absolute Empfehlung.

Was ist eure Meinung – ist ayuverdische Ernährung auch eine Möglichkeit der „Freeletics Ernährung“?

Autor:  Stefan Herbst
Beruf: Mentalcoach

Stefan Herbst

Stefan Herbst

VEGAN PODCAST: Vegane Küche der Zukunft

 

In dieser Episoden erfährst Du:

  • Warum die vegane Küche der Zukunft schon Jahrtausende Jahre alt ist.
  • Die Geheimnisse der der traditionellen veganen Küche
  • Was eine koreanische Nonne mit Slow-Food zu tuen hat
  • Was sich hinter dem Begriff Farm-to-table verbirgt

Meine Empfehlungen für Dich:

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