Andy Gesellmann

VFA096-97 – High Performance Triathlet Andy Gesellmann im Interview

VFA096-97 – Andy Gesellmann im Interview!

„Aim for the sky, but move slowly, enjoying every step along the way. It is all those little steps that make the journey complete.“

Teil 1:

Teil 2: 

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In diesen Episoden lernst du:

  • Wie Andy zur vegangen Ernährung gekommen ist
  • Was die Vorteile der veganen Ernährung sind 
  • Warum Andy nicht so viel Obst isst
  • Was Andys Schlafritual für bessere Leistung ist

Andreas Gesellmann

Mein Name ist Andreas, ich bin 34 Jahre jung, lebe im Moment in Österreich, wo ich als selbständiger Software Entwickler arbeite und nebenbei als High Performance Amateuer Landistanz Triathlet, sowie Fitness Coach meine Ziele und Ambitionen verfolge. Ich bin vor ca. 3 Jahren auf rein pflanzliche Ernährung umgestiegen und bin seit dem zu 100% von den Vorteilen der pflanzlichen Ernährung überzeugt.

Meine Karriere im sportlichen Bereich ist eher ungewöhnlich. Ich habe keinen spezifischen sportlichen Background, sonder bin relativ „neu“ und als Unerfahrener vor ca. 5 Jahren das erste mal mit dem Triathlon Sport in Verbindung bekommen. Damals konnte ich weder schwimmen noch bin ich nie zuvor auf einem Rennrad gesessen. Da ich als Jugendlicher Fußball gespielt habe, war das Laufen der einzige Bezug zu dieser Sportart. So richtig in Sport verliebt war ich damals überhaupt nicht. Ich war immer recht faul, wenn es hieß zu trainieren und Sport zu machen. Ich entschloss mich damals nach der Mittelschule, klassisch ein Studium zu absolvieren. Ich studierte Informatik und für mich war damals klar, dass meine einzige wirkliche Leidenschaft im Informatik Bereich lag.

Für mich stand nach dem Studium nur eines im Vordergrund: Eine Karriere machen und viel Geld damit mal verdienen. So entschloss ich mich als relativ unerfahrener Berufseinsteiger mit 28 Jahren den großen Schritt ins Ausland zu wagen und zog gemeinsam mit meiner damaligen Freundin nach Australien. Die ersten beiden Jahre dort waren für mich alles andere als toll und ich schlug relativ rasch am Boden der Realität auf. Ich merke, dass man für eine erfolgreiche Karriere im Corporate business einiges auch an Tribut zahlen muss, vor allem im privaten und gesundheitlichen Bereich. Als meine Beziehung dann zu Bruch ging, ich mit meinem Job überhaupt nicht glücklich war und mit meinem Leben allgemein haderte, war ich verzweifelt und wusste nicht so recht wo hin. Alleine am anderen Ende der Welt, ohne Freunde und Familie, ohne Richtung und Motivation, fiel ich dann in ein Loch. Zum Glück, wie es das Schicksal aber wollte, zog ich mich aus diesem Loch dann auch wieder heraus. Und zwar durch das Entdecken einer neuen Leidenschaft: Dem Triathlon. Der australische, easy going lifestyle und die Mentalität trugen ihren Teil dazu bei. So landete ich wie der Zufall so will, in einem Triathlon Verein. Ohne Plan, und jegliche Vorkenntnisse lenkte ich meine volle Aufmerksamkeit und Energie in mein neues Hobbie, das mittlerweile kein Hobbie mehr ist, sonder mein Lifestyle.

Die ersten Schritte waren schwierig und ich war überglücklich als ich bei meinem ersten kleinen Triathlon das Ziel erreichte. Zwar völlig am Ende und erschöpft (nach 100m schwimmen, 10km Radfahren und 2.5km Laufen), hatte sich in mir eine Flamme entfacht, als ich die Ziellinie das erste mal überqueren konnte. Von da an ging es dann kontinuierlich weiter und alles nahm seinen Lauf. Ich war zwar nicht sonderlich talentiert, aber ich trainierte regelmäßig im Verein, lernte viele interessante und inspirierende Leute dadurch kennen, las sehr viele Bücher, eignete mir Wissen an, nahm an Wettkämpfen teil und sprang sehr oft aus meiner Komfort Zone heraus. Mein niedriges Selbstvertrauen stieg, meine Fitness wurde besser und der Sport erfüllte mich mit Freunde und Zufriedenheit. Als ich dann in der Vorbereitung für meinen ersten Halb Ironman war, kam dann der nächste große Rückschlag, als ich einen schweren Fahrradunfall hatte und danach 6 Monate pausieren musste. Das ganze passierte 1 Monat vor dem großem Wettkampf auf dem ich mich akribisch vorbereitet hatte. Der Traum war aus geträumt und es hieß wieder zurück zum Start. In diesen 6 Monaten passierte sehr viel, vor allem auf mentaler und emotionaler Ebene. Rückblickend war dieser Unfall ein Segen, denn in dieser Zeit begann ich dann ernsthaft mich mit dem Themen Gesundheit, Ernährung, Fitness, mentaler Stärke und Ausgeglichenheit auseinander zu setzen. Ich versuchte sehr viel auf ernährungstechnischer Ebene umzustellen, probierte verschiedene Ernährungsformen und fand für mich heraus, was meinen Körper am besten tut.

So feierte ich dann auch ein erfolgreiches Comback, absolvierte meinen ersten Halb Ironman, qualifizierte mich ad hoc für die Weltmeisterschaft über die Halb Distanz und entwickelte mich immer mehr zu einem besseren rund-um Athleten. Die vegane Ernährung hilft mir hier enorm und ich führe sehr viel von meiner Entwicklung als Athlet auf die Ernährung zurück. Über die letzten 3 Jahre hinweg konnte ich meine Performance signifikant verbessern und sehe mich mittlerweile als High Performance Amateur Triathlet und mein Ziel ist es, ganz vorne an der Spitze dabei zu sein. Letztes Jahr absolvierte ich meine erste Langdistanz und heuer schaffte ich bei 2 weiteren Langdistanz Bewerben eine beachtliche Bestzeit von 9:36 Stunden über die Ironman Distanz. Mein Ziel für 2018 lautet die Qualifikation für die WM in Hawaii zu schaffen, was eine extrem schwierige Aufgabe werden wird, aber ich bin überzeugt durch meine kontinuierliche Arbeit der letzten Jahre auf einem sehr guten Weg zu sein, um diese dann auch schaffen zu können.

Sportliche Erfolge sind für mich wichtig, aber was viel wesentlicher und entscheidender ist, ist etwas an andere Menschen weiter zu geben und diese zu inspiriere und zu helfen. Ich bin davon überzeugt, dass jede Person die Fähigkeiten besitzt mehr aus sich herauszuholen, ohne großes Talent, sonder mit der richtigen Einstellung, Motivation und dem Willen für Veränderung. Für mich ist Triathlon und die vegane Ernährung der Schlüssel zum Erfolg, um meine beste Version von mir selbst zu entdecken. Als Coach möchte ich Leuten auf Ihrer persönlichen Reisen helfen und sie dabei unterstützen Ihre Ziele zu erreichen.


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Her mit den Inhalten


Das Interview als Video:


Andy schlimmster Moment im Leben

Als ich vor ca. 6 Jahren, alleine am anderen Ende der Welt, mit einer gescheiterten langjährigen Beziehung, ausgebrannt vom Job, ohne jegliche Energie und Motivation da stand und nicht wusste was ich mit meinem Leben eigentlich machen soll. Ich war sehr traurig und alleine und zweifelte an mir und meinen Fähigkeiten was aus meinem Leben zu machen. Rückblickend habe ich draus gelernt, dass es genau diese Momente sind, wenn es einem schlecht geht und man am Boden liegt, man anfängt sich ernsthaft mit sich selbst zu beschäftigen und sich die wichtigen Fragen zu stellen. Was will ich eigentlich im Leben erreichen? Was ist mir wichtig? Wo will ich hin und wo liegen meine Prioritäten? Damals habe ich den Entschluss gefasst mein Leben selbst in die Hand zu nehmen und auch versucht immer alles objektiv und in einer gewissen Relation zu sehen. Es sind die kleinen Schritte, und die kleinen Dinge, die man tag täglich und kontinuierlich macht, die einem auf lange Sicht helfen, glücklich und zu frieden zu sein. Wir leben in einer schnell lebigen Zeit, wo sich alles mehr um Life hacks, quick wins und schnelle Erfolge dreht. Ich denke dieser Ansatz, führ zu einer Spirale und ist ein Teufelskreis, wo man immer mehr will, aber tatsächlich nie zufrieden ist, mit dem was man hat.

Andys wichtigster Schritt zu seinem Erfolg

Zum einen als ich vor ca. 5 Jahren durch Zufall meinen ersten Triathlon machen konnte und als ich vor ca. 3 Jahren den Entschluss gefasst habe auf rein pflanzliche Ernährung umzustellen.

Beide Entscheidungen hatten einen sehr großen Einfluss auf mein Leben und meine Transformation zu dem Menschen der ich heute bin und noch werden möchte. Ohne die Hilfe von Menschen die mir sehr nahe stehen, wäre dies alles nicht möglich gewesen. Alleine erreicht man sehr wenig im Leben, deswegen ist es für mich wichtig, mich mit Leuten zu umgeben die mich inspirieren, motivieren und mir neue Sichtweisen vermitteln. Lernen auf Ewigkeit, immer mit kleinen Schritten kontinuierlich nach vorne, und die Reise genießen, mit all den Höhen und Tiefen und Hindernissen mit denen man konfrontiert wird.

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